Marianne Hengl, Obfrau von RollOn Austria, erzählt Gastgeberin Theresa Haid wie sie 2014 mit ihrem Rollstuhl das erste Mal auf einen Berg hinaufgekommen ist und was für ein unbeschreiblich schönes Erlebnis das für sie war.
Grund für dieses überwältigende Bergerlebnis war das TV-Format „Gipfel-Sieg“, welches Marianne Hengl gemeinsam mit dem ORF und der Unterstützung der österreichischen Seilbahnen initiiert hat.

„Behinderte werden entweder überbewertet oder ausgegrenzt“
Hengl erklärt, dass es ihr wichtig ist zu zeigen, dass behinderte Menschen genauso in der Lage sind, Herausforderungen zu meistern und Glücksgefühle am Gipfel eines Berges zu erleben. Die Serie soll zudem dazu beitragen, dass behinderte Menschen nicht länger überbewertet oder ausgegrenzt werden, sondern als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden.

Soziale Nachhaltigkeit am Berg
Für ältere Menschen, Menschen mit einer Gehbehinderung, aber auch für diejenigen, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind, sind Seilbahnen häufig die einzige Möglichkeit einen Berggipfel zu erreichen. Wenig verwunderlich, dass Hengl in den Seilbahnen nicht nur eine Aufstiegshilfe für Skifahrer:innen sieht, sondern eine Infrastruktur, die Menschen mit Beeinträchtigungen unglaubliche Erlebnisse ermöglicht. Gerade die soziale Nachhaltigkeit geht in den öffentlichen Diskussionen aber häufig unter. Auch die 38 ausgestrahlten Folgen „Gipfel-Sieg“ hätten ohne die Unterstützung der zahlreichen barrierefreien Bergbahnen nicht realisiert werden können. 

„Wir müssen wertschätzend mit unserer Umwelt umgehen“
„Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir durch unsere sozialen Initiativen bei vielen Menschen ein Bewusstsein schaffen und eine besondere Botschaft transportieren können“, so Hengl. Es ist Marianne Hengl aber auch wichtig – gerade, wenn man über Bergerlebnisse redet – eine Lanze für den wertschätzenden Umgang mit unserer Natur zu brechen. 

Weitere Informationen und den Podcast zum Nachhören: www.vitalpin.org/podcast 


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Vitalpin Geschäftsführerin Theresa Haid spricht mit Marianne Hengl, Obfrau von RollOn ...weiter

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