Damit thematisieren die beiden Organisationen das Ziel des Landes bis 2050 energieautonom zu werden und zeigen, dass dafür jeder Beitrag zählt. Die Kampagne beinhaltet vier farbenfrohe Sujets, die eine Brücke zwischen den Themen Sport und Energie schlagen. Diese Verbindung bestätigt auch der für exakt diese zwei Ressorts zuständige LHStv Josef Geisler: „Unsere Footballer und Cheerleader sind nicht nur in sportlicher Hinsicht Vorbilder. Sie geben Trends vor und begeistern ihr Publikum auf allen Linien. Gemeinsam wollen wir den Touchdown schaffen und alle sportbegeisterten Tirolerinnen und Tiroler zum bewussten Umgang mit Energie anfeuern.“ 

Unter dem Titel „Natürlich aufgewärmt“ rückt die Kampagne auch die Wärmepumpe ins Zentrum des Spielfeldes. „Damit wir unser Ziel der Energieunabhängigkeit erreichen, braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung“, bedankt sich Geisler bei den starken UnterstützerInnen. Ab 1. Oktober ist die Antragstellung für die neue Wärmepumpenförderung des Landes möglich. 3.000 Euro beträgt der Einmalzuschuss für Erd- und Grundwasserwärmepumpen, 700 Euro der Zuschuss für Luftwärmepumpen. Die Impulsförderung für Wärmepumpen ergänzt die bestehenden Fördermöglichkeiten und ist ein Anreiz für alle jene, die keine Wohnbauförderung in Anspruch nehmen. 

Um die Zielsetzung von TIROL 2050 energieautonom zu erreichen muss der Energiebedarf halbiert und die Energieversorgung auf heimische, erneuerbare Energieträger umgestellt werden. Dabei spielen nicht nur technologische Innovationen eine Rolle – der Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft gelingt am besten über viele einzelne Schritte und die Vielfalt von Ideen der Menschen in Tirol. Und genau dieses Credo soll die Kampagne laut Bruno Oberhuber, Geschäftsführer Energie Tirol, vermitteln: „Wir haben uns für vier Motive entschieden, die zeigen wie vielfältig die Möglichkeiten sind, um am großen Energieziel des Landes mitzuwirken. Ob Strom aus Photovoltaik, Umstieg auf nachhaltige Mobilitätslösungen oder das Heizen mit zukunftsfähigen Systemen, all das bringt uns einen Schritt weiter in Richtung Energieautonomie.“ 

Nachhaltigkeitsmaßnahmen sollen und müssen für den Verein allerdings keinen Mehraufwand bedeuten. Die Beispiele reichen von der An- und Abreise zu Training und Wettkampf, dem Umgang mit Abfällen bei Wettkämpfen und Veranstaltungen über die Herkunft und Herstellung der Sportausrüstung bis hin zur Verbesserung des Energiestandards von Sportstätten. 

„Als AFCVT freut es uns sehr ein Teil dieser tollen Kampagne zu sein. Wir möchten damit das Bewusstsein für eine nachhaltige Energiepolitik auch unseren Vereinen und Fans näher bringen. Themen wie umweltschonende Reisemöglichkeiten und alternative Eventplanungen versuchen wir sukzessive umzusetzen“, so Gerwin Wichman, Präsident des AFCVT. 

Mit 43 Prozent der verbrauchten Energie im Verkehrssektor ist die Mobilität ein wichtiger Baustein auf dem Weg in ein energieautonomes Tirol. Deshalb hat sich auch der VVT an der Kampagne beteiligt. Geschäftsführer Alexander Jug erklärt: „Neben der E-Mobilität spielt für die Energiewende auch der öffentliche Verkehr eine große Rolle. Indem wir alle Autos einfach mit E-Autos ersetzen, lösen wir das Stau- und Platzproblem auf den Straßen nicht. Neben dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und attraktiven Ticketangeboten setzen wir deshalb vermehrt auch auf neue Angebote wie Carsharing, um so den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr für alle zu erleichtern. Tirol darf gespannt sein, was sich in diesem Bereich tun wird. 
Strategisch umgesetzt wurde die Kampagne von der West Werbeagentur aus Imst gemeinsam mit dem Fotografen Bernhard Hörtnagl. Freundliche Unterstützung gab es von Epamedia und der Heimatwerbung Tirol. Nachdem das erste Motiv heute vorgestellt wurde, werden die weiteren Sujets nach und nach veröffentlicht und ab sofort tirolweit als Plakate, City Lights sowie auf gängigen Social-Media-Kanälen zu sehen sein. 
Weitere Informationen gibt es unter: www.tirol2050.at/football 

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Fotos, 300 dpi


LHStv Josef Geisler, Alexander Jug, Bruno Oberhuber und Gerwin Wichmann geben ...weiter

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Veröffentlichung Datum19.09.2018
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