Seit seiner Gründung im Jahr 1982 verfolgt der VOEB das Ziel, die Interessen der Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Österreich zu vertreten. Inzwischen zählt der Verband über 250 Mitgliedsunternehmen, die etwa zwei Drittel der privaten österreichischen Abfallwirtschaftsbetriebe ausmachen. Diese Branche spielt eine entscheidende Rolle in der Entsorgung und Verwertung von Abfällen und hat eine direkte und indirekte Beschäftigung von etwa 43.000 Mitarbeitern. Der VOEB fördert die Entwicklung in Richtung einer modernen Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft und setzt sich für stabile rechtliche Rahmenbedingungen ein, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen sicherzustellen.
Ingeborg Freudenthaler, Vizepräsidentin des VOEB und Regionalverantwortliche für Tirol, begrüßte die Teilnehmer der Regionaltagung und betonte: „Die Bedeutung einer starken Interessenvertretung in der Abfall- und Ressourcenwirtschaft ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Unsere Branche ist immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert und viele davon kann man im Verbund schlichtweg am effektivsten angehen. Ein Beispiel dazu ist die Problematik der Brandgefahr bei den Lithium-Ionen-Akkus, hier führen Fehlwürfe immer wieder zu Herausforderungen für uns. Gemeinsame Bewusstseinsbildung bei Institutionen und der allgemeinen Öffentlichkeit ist hier unerlässlich. Aber auch der wechselseitige Informationsaustausch ist von großem Nutzen für uns alle. Umso mehr freut es mich die Verbandsmitglieder hier bei uns zu begrüßen.“
Die Regionaltagung bot den Teilnehmern die Gelegenheit, Informationen über die Aktivitäten des VOEB sowie gesetzliche Änderungen bei den Rahmenbedingungen zu erhalten. Darüber hinaus konnten die Mitglieder ihre Anliegen und Herausforderungen zur Sprache bringen, die der VOEB in seiner Arbeit berücksichtigen wird. Die Veranstaltung war hochkarätig besetzt, mit der Präsidentin des VOEB, Gaby Jüly und der Geschäftsführerin Veronika Wüster. Im Zuge der Tagung hatten die Besucher Gelegenheit, an einer Betriebsbesichtigung bei Freudenthaler teilzunehmen. Das Familienunternehmen Freudenthaler, das heuer sein 50-jähriges Bestehen feierte, hat sich zu einem der führenden Entsorgungs- und Recyclingspezialisten in Tirol entwickelt. Mit über 60 Mitarbeitern, 18.000 Aufträgen, 3.000 Kunden und einem Jahresumsatz von 17 Millionen Euro zeigt das Unternehmen eindrucksvoll, wie Innovation und Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft vereint werden können.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem VOEB und Unternehmen wie Freudenthaler zeigt die Bedeutung der Abfall- und Ressourcenwirtschaft für Österreich und wie eine starke Interessenvertretung die Branche voranbringen kann. Der VOEB wird weiterhin daran arbeiten, die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft anzugehen und die Mitgliedsunternehmen in ihrem Streben nach Innovation und Nachhaltigkeit zu unterstützen.
Über Freudenthaler
Freudenthaler ist ein führendes Unternehmen im Bereich Ressourcenmanagement. Es verfolgt eine nachhaltige und umweltfreundliche Strategie, um die natürlichen Ressourcen effizient zu nutzen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Am Standort in Inzing werden pro Jahr rund 60.000 Tonnen Abfälle verarbeitet. Zu den Kunden zählen Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen – in 169 Gemeinden Westösterreichs werden zudem Problemstoffsammlungen für die Gemeindebürger durchgeführt. Im Jahr 2022 erwirtschaftete Freudenthaler mit 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von über € 17 Mio.
Weitere Informationen über Freudenthaler und seine Aktivitäten sind auf der offiziellen Website des Unternehmens unter www.freudenthaler.at zu finden.
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