„Future Museum“ – Swarovski Kristallwelten als Gastgeber von globalem Branchenmeeting

60 Repräsentant*innen der internationalen Museumswelt trafen sich Anfang Dezember 2024 in den Swarovski Kristallwelten, um die wichtigsten Themen und Herausforderungen der heutigen Museumslandschaft zu diskutieren. Zahlreiche Expert*innen namhafter Museen weltweit nutzten die Plattform, um zukunftsweisende Lösungen und innovative Ansätze zu erarbeiten.

13.12.2024 Wattens Kultur, Kunst D. Swarovski Tourism Services GmbH

Rand Suffok (Direktor des High Museum of Art), Evelio Acevedo Carrero (Generaldirektor des Museo Nacional Thyssen-Bornemisza), Sofia Widmann (Gründerin von Future Museum und Managing Director von MUSEUM BOOSTER), Selma Toprak (stellvertretende Direktorin für Besucher und Bildung im Centre Pompidou) und Stefan Isser (Managing Director Swarovski Kristallwelten, v.l.) vor den Swarovski Kristallwelten in Wattens.

Die Initiative „Future Museum“ ist eine Allianz von weltweit 48 Museen und zugleich ein exklusiver Kreis von Führungskräften aus dem Kulturbereich. Diese arbeiten unter Mitwirkung führender Organisationen der angewandten Forschung zusammen, um wichtige Trends im Museumssektor zu ermitteln und umzusetzen. Sofia Widmann, Gründerin & CEO von Museum Booster und dem Projekt „Future Museum“: „Indem sie der Bekämpfung des Populismus und der tatsächlichen Einbindung jüngerer Zielgruppen Priorität einräumen, können Museen die Herausforderungen, die sich aus der Abkopplung von künftigen Generationen und gesellschaftlichen Veränderungen ergeben, wirksam abmildern.“

Am 2. Dezember 2024 trafen die Verantwortlichen namhafter internationaler Ausstellungshäuser in den Swarovski Kristallwelten zusammen. Stefan Isser, Managing Director Swarovski Kristallwelten: „Wir freuen uns und sind stolz, Gastgeber einer so hochrangigen Expert*innenrunde zu sein. Die Swarovski Kristallwelten pflegen und nutzen diesen Austausch auf höchstem Niveau bereits seit 3 Jahren. Als Partner des Projekts profitieren wir dabei von dessen fundierter Forschung, durch die wir zuverlässige Untersuchungen und Analysen von Schlüsseltrends erhalten. Die wertvolle Zusammenarbeit mit einigen der weltweit wichtigsten Akteure im Museumsbereich erleichtert es uns, strategische Optionen zu definieren und kostensparende Synergien zu nutzen. Aus diesem Grund haben wir uns sehr gerne als Hosting Location für das diesjährige Meeting von ‚Future Museum‘ engagiert.“ Rand Suffok, Direktor des High Museum of Art, Atlanta, USA, stimmt zu: „Das kollaborative Engagement für den Aufbau einer Gemeinschaft in Verbindung mit der Konzentration auf die Kraft der gemeinsamen Forschung machen die Mitarbeit im ‚Future Museum‘ zu einer einzigartigen und besonders produktiven Erfahrung.“ 

Who is Who: Expertinnen und Experten aus Frankreich, Spanien und den USA
„Die Rolle des Museums besteht mehr denn je darin, für die Gesellschaft relevant zu sein und die transformative Fähigkeit der Kunst zu nutzen, um zu einer besseren Gesellschaft beizutragen, und zwar durch Pädagogik und die Sensibilisierung für Fragen der sozialen Debatte und die Vermittlung von Wissen und Werten. Ohne die lokale Perspektive zu verlieren, müssen wir über ein globales Publikum und neue Wege nachdenken, um ein neues Publikum über die digitale Welt zu erreichen. Wesentlich ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor, was uns zwingt, die beste Governance und Transparenz zu praktizieren“, so Evelio Acevedo Carrero, Generaldirektor des Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid, Spanien. 

Für Selma Toprak, stellvertretende Direktorin für Besucher und Bildung im Centre Pompidou, Paris, Frankreich, gelten ähnliche Maxime: „In einer Zeit, in der unser Haus ein ehrgeiziges Programm zur Umgestaltung seiner Räume in Angriff nimmt, ist die Teilnahme am ‚Future Museum‘ eine Gelegenheit, viele internationale Fachleute zu treffen, unsere Visionen zu vergleichen und sich gemeinsam mögliche neue Besuchererfahrungen zu imaginieren. Im Rahmen von Workshops, Besichtigungen und informellen Gesprächen werden sehr konkrete Themen behandelt, sei es die Messung der Wirkungskraft, die Analyse eines Ausstellungsraums und die Sammlung von Besucherfeedback. All dies trägt dazu bei, integrativere Wege zu finden, um die Öffentlichkeit zu erreichen.“  

Im Schaufenster der Museums-Elite: Swarovski Kristallwelten als Tagungsort
Für die Swarovski Kristallwelten war das zweitägige Symposium ein voller Erfolg: Tirols Sehenswürdigkeit Nummer eins konnte sich einerseits als kristalliner Erlebnisraum und moderner Veranstaltungsort präsentieren, andererseits vermochte gerade die inhaltliche Komponente der Future-Museum-Tagung zu überzeugen. „Der interessante Austausch hat wichtige Insights geliefert und eine gute Ausgangslage für künftige Zusammenarbeit unter dem Dach von ‚Future Museum‘ geschaffen“, zeigte sich Isser zufrieden. 

Projekt „Future Museum“: Trends, Visionen, Aufgaben und Relevanz von Museen
Aktuell befindet sich das Projekt „Future Museum“, das 2019 gestartet und in drei Phasen eingeteilt wurde, in seiner dritten Phase. Dabei stehen unter anderem die Erforschung künftiger Trends im Museumssektor sowie die Förderung von Innovationen im Mittelpunkt. Ein zentrales Anliegen ist der Vereinigung außerdem der Aufbau eines Netzwerks, das Museumsinteressen in anderen Sektoren vertritt.

ÜBER MUSEUM BOOSTER
MUSEUM BOOSTER ist ein in Wien ansässiges Forschungs- und Beratungsunternehmen, das sich auf die strategische Weiterentwicklung von Museen und kulturellen Institutionen durch digitale Transformation und organisatorische Innovation spezialisiert hat.

Wir arbeiten mit Museen, Science Centern und kulturellen Institutionen zu den Themen Zielgruppen-Bestimmung, Besuchererfahrung, Datenmanagement und organisatorische Innovation. Wir beraten auch Investoren, Entwickler und öffentliche Behörden bei der Entwicklung oder Verbesserung ihrer Projekte und Tätigkeiten.

Zu unseren Schlüsselprojekten gehören Future Museum, DOORS, Museum Innovation Barometer und Museum Leadership House, durch die wir mit über 100 Museen weltweit zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Projekte arbeiten wir mit mehreren Forschungseinrichtungen zusammen, darunter die Monash University in Sydney, das Institute of Digital Culture an der University of Leicester, die Erasmus University Rotterdam und das Institute for Learning Innovation in der USA. 

ÜBER DIE SWAROVSKI KRISTALLWELTEN 
Die Swarovski Kristallwelten sind ein faszinierendes Markenerlebnis, ausgerichtet auf Kunst, Design und das Savoir-faire von Swarovski sowie dessen Beitrag zur Popkultur. Sie wurden 1995 anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Unternehmens eröffnet. Seitdem dienen sie als kreative Plattform für berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Design wie Yayoi Kusama, James Turrell und Lee Bul, die Kristall nach ihrer eigenen Vorstellungen in Szene setzen. Im Laufe der Jahre haben sie innerhalb der Swarovski Kristallwelten, die sich mittlerweile über eine Fläche von mehr als 7,5 Hektar erstrecken, außergewöhnliche Designs, Räume und Erlebnisse geschaffen. 

„The Art of Performance“ ist eine der zahlreichen Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten und verkörpert die kreative Rolle von Swarovski im Bereich der Popkultur. In dieser Wunderkammer werden kristallbesetzte Bühnenkostüme und Red-Carpet-Looks präsentiert, die einige der berühmtesten Stars der Welt erstrahlen ließen, darunter Beyoncé, Lady Gaga, Madonna, Elton John, Katy Perry, Cher und Marilyn Monroe. Hier wird deutlich, dass Swarovski schon immer Teil des Zeitgeists war und die Stars der Unterhaltungswelt zum Strahlen brachte. Ende November 2024 wurden in den Swarovski Kristallwelten zwei beeindruckende neue Wunderkammern der Öffentlichkeit vorgestellt. Die vom mexikanisch-kanadischen Elektronikkünstler Rafael Lozano-Hemmer entworfenen Werke „Pulse Voronoi“ und „Kristallstimmen“ transformieren den physischen Raum und rufen bei ihren Betrachter*innen emotionale Reaktionen hervor.  

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Alexandra Mühlbacher
D. Swarovski Tourism Services GmbH
Kristallweltenstraße 1
6112 Wattens
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www.kristallwelten.com
press.kristallwelten@swarovski.com

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