1. Vom HakenDas Meer mag zwar doch noch
ein Stückweit entfernt sein, auf frischen Fisch muss man in der Region
Innsbruck aber trotzdem nicht verzichten. Das stellen Restaurants wie
das Schwarzfischer in Stams unter Beweis, dessen exquisite Gerichte
unter anderem mit einer Haube des bekannten Gourmetführers
Gault&Millau prämiert wurden. Die dafür nötige Hauptzutat wird
direkt aus kaltem Stamser Gebirgswasser gezogen, zudem haben Gäste die
Möglichkeit, im angrenzenden Angelteich auch selbst die Rute
auszuwerfen. Letzteres ist ebenso in der Geroldsmühle in Götzens
möglich, Forellen aus eigener Zucht gibt es wiederum in der Bergoase
Forellenhof in Haggen zu verkosten.
2. Prost!Mit den
Reihen an Reben, die sich an den Hängen der Hügel entlangschlängeln,
mutet das kleine, aber feine Weingut Romasi schon beinahe ein bisschen
italienisch an. Der Tiroler Weinstadl, der zum Anwesen am Hattingerberg
gehört und in der die rundherum angebauten Trauben in flüssiger Form
genossen werden können, ist aber typisch österreichisch. Wer
Hochgeistiges bevorzugt, wird hingegen in den Schnapsbrennereien von
Friedrich Mair, der seine Flaschen in Flaurling selbst bemalt, und der
Familie Draxl in Inzing fündig. Beide kredenzen und verkaufen ihre
Erzeugnisse direkt vor Ort, in Inzing erhält man zudem interessante
Einblicke in den Herstellungsprozess der Edelbrände.
3. Schwarzes GoldManchmal
ist eine Tasse herrlich duftenden Kaffees alles, was man zum
Glücklich-Sein braucht – insbesondere, wenn die Bohnen von höchster
Qualität sind. Davon kann man sich etwa im Brennpunkt, beheimatet in der
Innsbrucker Bogenmeile, überzeugen. Der Betrieb röstet nicht nur
biozertifizierten Fair-Trade-Kaffee für die Weltläden, sondern bietet
darüber hinaus in Kaffeehaus und Shop verschiedene Sorten des
aromatischen Wachmachers an. Eine eigene Rösterei unterhält auch Thomas
Hofer, dessen fair gehandelten und nachhaltigen Biokaffee man neben
anderen Spezialitäten in seinem Feinkostladen in Telfs beziehen kann.
4. Reiche ErnteWenn
man seinen Urlaub in der Region Innsbruck als Selbstversorger:in
angehen möchte, empfiehlt sich der Besuch eines Bauernmarkts. Dort
findet man frisches Obst und Gemüse aus regionalem Anbau, Fleisch,
Fisch, Brot, Eier, Käse, Honig, Säfte und mehr. In Innsbruck
beispielsweise bieten die heimischen Landwirt:innen ihre Delikatessen
von Montag bis Samstag jeden Vormittag in der Markthalle an, im nicht
weit entfernten Axams hingegen von April bis November an jedem ersten
Samstag im Monat am Dorfplatz. Wer es nicht rechtzeitig zu einem Markt
schafft, muss aber nicht verzagen: In vielen Orten stehen eigene
Hofläden oder Selbstbedienungsautomaten bereit, die ebenfalls mit den
Köstlichkeiten der Bäuer:innen befüllt werden – etwa beim Ahrnhof in
Patsch oder beim Steirerhof in Mieming.
5. Schau mal anKulinarik
mit Erlebnischarakter, das ermöglichen unterschiedliche Themenführungen
und -wege in der Region. Bei den Innsbruck Food Tours etwa können
Interessierte unter dem Motto „Gerichte mit Geschichte“ nicht nur
zahlreiche Tiroler Spezialitäten probieren, sondern ebenso spannende
Fakten und Anekdoten über sie erfahren. Stadtführungen der anderen Art
garantieren auch die Culinary Craft Tours: Je nach Schwerpunkt lernt man
dabei, begleitet von einem persönlichen Guide, Innsbrucker Brauereien,
angesagte Cocktailbars oder vegane Lokale kennen – natürlich inklusive
Verkostungen. Für Familien wiederum wartet Kofele’s Bienenlehrpfad am
Patscherkofel, auf dem Groß und Klein allerlei über die emsigen kleinen
Insekten und die Herstellung des eigenen Almrosenhonigs lernen, der in
diversen Gerichten des Restaurants Das Kofel und der Hochmahdalm
Verwendung findet.
Tipp: Um die Gaumenfreuden der Region
voll genießen zu können, empfiehlt es sich, Öffnungszeiten und
Verfügbarkeiten der Lokale und Angebote vorab abzuklären.
Mehr kulinarische Highlights gibt es online unter
www.innsbruck.info/essen-und-trinken.html.
Über Innsbruck Tourismus
Innsbruck
Tourismus ist die offizielle Destinationsmanagementorganisation der
Region Innsbruck, die sich von der Tiroler Landeshauptstadt über 40 Orte
in ihrer Umgebung erstreckt – vom Inntal aufs Mieminger Plateau über
Kühtai bis ins Sellraintal. Mit jährlich knapp 3,5 Mio. Nächtigungen
(Stand 2019) zählt die Region Innsbruck mit zu den größten Tourismus
Institutionen Österreichs und ist eine einzigartige Symbiose zwischen
pulsierendem urbanem Raum und faszinierender alpiner Bergwelt.
Vielfältiges Stadtflair und Sightseeing sind nur einen Atemzug von der
nächsten Rad- oder Wandertour, dem nächsten Ski- oder
Winterwandererlebnis entfernt. Die kostenlose Gästekarte Welcome Card
ist der Schlüssel zur grenzenlosen Vielfalt der Region: Mit der
kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel können hoch und quer
zahlreiche Highlights nachhaltig und komfortabel erlebt werden. Für die
rund 90 Mitarbeiter:innen steht der Gast im Mittelpunkt ihres Denkens
und Handelns. Durch ihre Begeisterung für den alpin-urbanen Raum
vermitteln sie ihren Gästen, wofür das eigene Herz schlägt, und bereiten
somit immer wieder aufs Neue unvergessliche Urlaubserlebnisse im
Einklang mit Mensch und Natur. Mit seinen insgesamt 12 Tourismus
Informationen ist Innsbruck Tourismus nah bei seinen Gästen, mitten im
Geschehen und am Puls der Zeit – ein Dreh- und Angelpunkt für
authentische Geschichten und persönliche Impressionen von lokalen
Charakteren, die sich auf dem beliebten Blog und den sozialen Kanälen unter #myinnsbruck wiederfinden.