Ziel der gemeinsamen Kongress-Offensive von Innsbruck Tourismus und Stadt Innsbruck ist es, die Region als internationale Drehscheibe für Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation weiter auszubauen. „Kongresse sind weit mehr als nur wissenschaftliche Zusammenkünfte. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Wertschöpfung in der gesamten Region – insbesondere auch außerhalb der touristischen Hochsaison“, so Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus. Auch aus Sicht der Stadt Innsbruck ist der Kongressbereich ein wichtiger Zukunftsfaktor. Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Innsbruck ist ein Ort der Ideen, der Forschung und des Austauschs. Wir stärken damit die internationale Ausstrahlung unserer Stadt und entwickeln Innsbruck als Universitäts- und Wirtschaftsstandort konsequent weiter.“
Kongressförderung als Standortvorteil
Ein zentraler Anreiz für internationale Veranstalter:innen ist die Kongressförderung, die gezielt hochwertige und nachhaltige Tagungen unterstützt. Diese wurde 2024 gemeinsam von Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus neu aufgesetzt und ist jährlich mit 100.000 Euro dotiert, die Partner beteiligen sich jeweils zur Hälfte am Förderprogramm. „Uns war es wichtig, die Kongressförderung auch in einem herausfordernden Budgetjahr weiterzuführen, denn solche Förderungen halten den Wirtschaftsmotor in Schwung“, so Mariella Lutz, Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus. Im Jahr 2025 wurde der Fördertopf zur Gänze ausgeschöpft, für 2026 ist er wieder im vollen Umfang budgetiert – ein klares Signal für die langfristige Weiterentwicklung des Kongressstandorts.
Erfolgreiche Bilanz des Kongressjahres 2025
Das vergangene Kongressjahr zeigt eine erfreuliche Wirkung dieser Strategie: Insgesamt wurden 2025 über 30 Anträge für die Kongressförderung eingereicht, davon allein acht Großkongresse mit mehr als 800 Teilnehmer:innen. Zu den Höhepunkten zählten die International Mountain Conference 2025 (14.–18. September 2025, rund 1.000 Teilnehmer:innen), die sich mit globalen Herausforderungen im Alpenraum wie Klimawandel, Resilienz und nachhaltiger Entwicklung befasste sowie das Internationale Forum Holzbau 2025 (3.–5. Dezember 2025, rund 2.900 Teilnehmer:innen), das den Abschluss des Kongressjahres als europäische Leitveranstaltung für klimafreundliches Bauen mit Holz und nachhaltige Architektur bildete. „In den letzten Jahren kamen Teilnehmer:innen aus mehr als 75 Ländern nach Innsbruck, um an Tagungen teilzunehmen. Das zeigt, wie stark die Stadt als Ort des internationalen Austauschs wahrgenommen wird“, erklärt Elisabeth Mayr, Vizebürgermeisterin von Innsbruck.
Nachhaltige und mehrtägige Kongresse im Fokus
Auch 2026 werden mit der Kongressförderung bevorzugt nachhaltige Events unterstützt, für sogenannte Green Meetings gibt es eine zwanzig Prozent höhere Förderquote. Über die Vergabe der Förderung entscheidet ein Beirat anhand eines klar definierten Kriterienkatalogs. So muss eine geförderte Veranstaltung beispielsweise mindestens drei Tage dauern und zwei Übernachtungen in der Region beinhalten. Dem Beirat gehören neben Barbara Plattner und Christine Keth für Innsbruck Tourismus bzw. für das Convention Bureau Innsbruck auch Elisabeth Mayr und Mariella Lutz für die Stadt Innsbruck an. Beratende Mitglieder im Beirat sind Uwe Steger (Leopold-Franzens-Universität), Barbara Hoffmann-Ammann von der MedUni sowie Klaus Schmidhofer von der Congress Messe Innsbruck.
Über Innsbruck Tourismus
Innsbruck Tourismus ist die offizielle Destinationsmanagementorganisation (DMO) der Region Innsbruck. 40 Orte in der Umgebung bilden gemeinsam mit der Tiroler Landeshauptstadt das Verbandsgebiet. Mit jährlich rund 3,8 Mio. Nächtigungen (Stand 2025) zählt Innsbruck zu den größten DMOs Österreichs. Ihre Symbiose zwischen pulsierendem urbanem Raum und faszinierender alpiner Bergwelt macht die Destination einzigartig. Vielfältiges Stadtflair und Sightseeing sind nur einen Atemzug von der nächsten Rad- oder Wandertour, dem nächsten Ski- oder Winterwandererlebnis entfernt. Bei Innsbruck Tourismus engagieren sich rund 110 Mitarbeitende. www.innsbruck.info
...