Die Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT e.V.) verleiht jährlich den DGT-Wissenschaftspreis auf der ITB für herausragende Abschlussarbeiten touristischer Studiengänge. 2018 wurden die Preise bereits zum 24. Mal vergeben. In vier Kategorien konnten Absolventen ihre Abschlussarbeiten des Jahrgangs 2016/17 mit touristischer Themenstellung einreichen:

  1. Beste Nachwuchsarbeit (Bachelor und Master)
  2. Beste Dissertation
  3. Beste Masterarbeit zum Thema e-Tourismus
  4. Beste Masterarbeit zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus
Jannis Braun, M.A. - Absolvent des MCI-Studiengangs „Entrepreneurship & Tourismus“ - überzeugte die DGT-Jury mir seiner Arbeit „Markenidentität als Basis der Markenführung alpiner Destinationen“ (siehe Abstract unten). Damit holte er sich den mit 1.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsarbeit“.

„Es ist Herrn Braun hervorragend gelungen, das abstrakte Thema Markenidentität von Destinationen systematisch aufzuarbeiten. Der Arbeit stellt zudem einen hohen Wert für die Praxis des Destinationsmanagement dar“, so Prof. Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus und gleichzeitig auch Betreuer der Masterarbeit von Jannis Braun.

Prof. Dr. Anita Zehrer, Vizepräsidentin der DGT und dort verantwortlich für den wissenschaftlichen Nachwuchs, lobte insbesondere die Praxisrelevanz der Gewinnerarbeit im Kontext von Destinationen: „Herrn Braun hat ein sehr aktuelles und praxisnahes Feld gewählt und einen Versuch unternommen, gegenständliches Wissen zum Thema Markenführung auf alpine Destinationen anzuwenden. Insgesamt eine gelungene Arbeit.“

www.dgt.de
www.mci.edu/tourismus

Abstract:
Markenidentität als Basis der Markenführung alpiner Destinationen
Ziel der Gewinnerarbeit war es zu erforschen, inwiefern eine identitätsbasierte Markenführung in alpinen Destinationen praktikabel ist bzw. ob für industrielle Produktmarken entwickelte Ansätze zur Erfassung der Markenidentität auf Destinationsmarken übertragbar sind. Zu diesem Zweck wurden mit Markenverantwortlichen alpiner Destinationen qualitative Interviews geführt. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass das Konzept der Markenidentität in alpinen Destinationen praxistauglich, jedoch komplexer als im Kontext industrieller Produktmarken ist. Die zentrale Herausforderung stellt die Umsetzung der Markenidentität und ihrem Nutzenversprechen innerhalb des vielschichtigen Leistungsbündels der Destination dar. Diese Aufgabe wird durch die Interessenpluralität im Stakeholder-Netzwerk und das fehlende Durchgriffsrecht der DMO auf die Leistungserstellung erschwert. Die Einbeziehung der Stakeholder und einer externen Agentur, die Harmonie zwischen Marken- und Destinationsidentität und die Balance zwischen einer flexibel und stabil ausgestalteten Markenidentität gelten bei der Anwendung als Erfolgsfaktoren.  Die Studie resultierte in einer Modifizierung der klassischen Ansätze zu einem Modell, das die Besonderheiten des Destinationskonstrukts beachtet. 

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Jannis Braun, M.A. wurde in der Kategorie „Beste Nachwuchsarbeit“ am Abend ...weiter

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