MPreis: „Cashless Lanes“ ergänzen klassische Bargeld-Kassa

Die Modernisierung im Bereich des bargeldlosen Bezahlens schreitet voran. Der Tiroler Lebensmitteleinzelhändler MPreis hat daher während der Corona-Pandemie in zwei Innsbrucker Filialen ein zeitlich begrenztes Pilotprojekt der ausschließlich bargeldlosen Bezahlung gestartet. Aufgrund der positiven Kundenreaktionen wird das Konzept des bargeldlosen Bezahlens mit sogenannten „Cashless Lanes“ in hoch frequentierten MPreis-Filialen ausgebaut. Im Gegenzug wird die klassische Bargeld-Kassa nun auch wieder in den zwei Innsbrucker Pilot-Filialen angeboten.

20.07.2023 Völs bei Innsbruck Handel, Lebensmittel, Wirtschaft MPREIS Warenvertriebs GmbH

In einigen MPreis-Märkten können Kundinnen und Kunden bar oder bargeldlos in einer "Cashless Lane" bezahlen.

„Die Möglichkeit, nur bargeldlos zu bezahlen, wurde von Beginn an in den beiden Filialen in der Museum- und in der Universitätsstraße in Innsbruck sehr gut angenommen“, sagt MPreis-Geschäftsführerin Martina Dutzler. „Die Corona-Krise hat die kontaktlose Bezahlform beflügelt. In der Universitäts- sowie Schulnähe bedienen wir zudem zum überwiegenden Teil junge Kunden, die bargeldlose Bezahlung häufig bevorzugen.“ 

Weil man jedoch niemanden „bevormunden“ wolle und vereinzelte Rückmeldungen verunsicherter Kunden ernst nehme, bietet MPreis in beiden Supermärkten nunmehr auch wieder das klassische Bezahlsystem mit Bargeld an. Bis dato konnte man Einkäufe in den Filialen in der Museum- und in der Universitätsstraße bei den dortigen Baguette-Bäckereistandorten bar bezahlen, ab sofort ist in beiden Supermärkten auch wieder eine klassische MPreis-Kassa für jene Kundinnen und Kunden geöffnet, die Bargeld als Zahlungsmittel bevorzugen. „Als innovatives Unternehmen möchten wir unser Konzept weiterentwickeln und beobachten, ob sich letztendlich die Bar- oder die Bargeldlos-Kassa als noch beliebter erweist“, erklärt Dutzler. „Wir werden daher sogenannte ‚Cashless Lanes‘ auch in hoch frequentierten MPreis-Filialen ausbauen, weiterhin aber beide Möglichkeiten in unseren Märkten anbieten. Die Ergebnisse, das Kundenverhalten sowie die -reaktionen werten wir laufend aus.“ 

Mit dem Angebot, zwei unterschiedliche Kassen bereitzustellen, zeigt man sich seitens der AK Tirol zufrieden: „Es ist erfreulich, dass MPreis die Bedürfnisse aller Kundinnen und Kunden berücksichtigt“, so AK Präsident Erwin Zangerl. „Das Bezahlen mit Karte wird seit der Pandemie verstärkt genutzt, es gibt aber nach wie vor Konsumentinnen und Konsumenten, die Bargeld als Zahlungsmittel bevorzugen oder keinen Zugang zu Bankomat- oder Kreditkarten haben. Als Arbeiterkammer ist uns wichtig, dass allen Bedürfnissen Rechnung getragen wird.“ 

Als Service bietet MPreis an den Kassen aller Märkte auch die Möglichkeit, Bargeld in der Höhe von 200 Euro pro Kunde zu beheben.

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