MPREIS für Umstellung auf Einwegpfand gerüstet

Der Tiroler Nahversorger MPREIS ist für das neue österreichische Pfandsystem, das ab 1. Januar 2025 gelten wird, gerüstet. Über 270 Standorte wurden mit neuen Pfandautomaten modernster Technik ausgestattet.

27.12.2024 Völs bei Innsbruck Handel, Lebensmittel MPREIS Warenvertriebs GmbH

Andreas Blaas (Abteilungsleiter Ladenbau, li.) und MPREIS-Geschäftsführer David Mölk waren bei der Umrüstung der Pfandautomaten federführend.

Durch das Einwegpfand wird hochwertiges Recycling von Getränkeverpackungen und somit die Kreislaufwirtschaft optimiert. MPREIS begrüßt die Einführung des neuen Pfandsystems mit 1. Januar 2025 und die damit verbundene Ressourcenschonung. Das Thema Nachhaltigkeit stellt seit jeher einen zentralen Unternehmenswert des Tiroler Nahversorgers dar.

Um zeitgerecht startklar zu sein, hat das Unternehmen seit Anfang des Jahres 270 Filialen auf Einwegpfand umgerüstet beziehungsweise erstmals mit einem Pfandautomaten ausgestattet. David Mölk, Geschäftsführer von MPREIS: „Wir haben in allen Filialen neue Automaten montiert, die einsatzbereit sind. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im letzten Quartal 2024 umfangreich geschult. Es ist uns zudem ein wichtiges Anliegen, den Mehraufwand für unsere Mitarbeitenden in den Filialen so gering wie möglich zu halten, daher setzen wir auf den Einsatz von modernsten Geräten, wie z.B. in Schwaz auf den TOMRA R2 von TOMRA Collection Österreich.“

Pro Filiale werden täglich durchschnittlich zwei Säcke mit jeweils bis zu 600 Gebinden erwartet. MPREIS rechnet nach der Umstellung mit zirka 550 Säcken, die jeden Tag abgeholt und in die Zentrale in Völs retourniert werden. In einem Jahr kommen etwa 80 Millionen zurückgegebene Gebinde zusammen. Der Transport der Wertstoffe von der Filiale in die Zentrale erfolgt über den eigenen Fuhrpark. MPREIS nutzt dafür die bereits bestehende Logistik, die für die Belieferung aller MPREIS-, miniM- und T&G-Filialen zum Einsatz kommt. Dadurch entsteht kein zusätzlicher Aufwand und das Unternehmen spart wöchentlich über 29.000 Kilometer Fahrtweg in Österreich ein. „Durch die Mehrfachnutzung der Transportwege reduzieren wir die CO₂-Emission massiv und sparen Kosten in der Lieferkette. In der Zentrale wird der Wertstoff in Ballen gepresst und von der zentralen Stelle EWP Recycling Pfand Österreich zur Weiterverarbeitung abgeholt“, so Mölk.

Besonders innovativ zur schnellen Pfandrückgabe in Schwaz
In der T&G-Filiale Schwaz nimmt MPREIS mit TOMRA R2 bereits einen Leergutautomaten der nächsten Generation in Betrieb und ermöglicht Kund*innen damit eine besonders bequeme, einfache und schnelle Pfandrückgabe von Einweggebinden. Das Gerät von TOMRA Collection, einem Anbieter innovativer Recycling-Lösungen, ist mit einem Förderband ausgestattet, das sich nach dem Öffnen der Einwurfklappe ununterbrochen bewegt. Dadurch können Kund*innen bis zu 100 PET-Flaschen und Dosen gleichzeitig zurückgeben, ohne diese - wie bei üblichen Automaten - einzeln einlegen zu müssen. Die Bedienung des Automaten ist einfach und erfolgt über einen beleuchteten Touchscreen. Nach dem Einwurf der Flaschen oder Dosen genügt ein Klick und der Pfandbon wird ausgedruckt, sobald das gesamte Leergut erfasst ist.

Tor Martin Myrhaug, Managing Director TOMRA Collection Österreich: „Wir sind dankbar, dass unsere Pfandrücknahmelösungen jetzt auch dazu beitragen, noch enger mit MPREIS zusammenzuarbeiten. Mit TOMRA R2 verbinden wir die Bedürfnisse der Konsumierenden mit Anforderungen im Handel: Es geht um einfache Nutzung, effiziente Bedienung auf Händlerseite und um optimale Aufbereitung von Leergebinden. Unsere Lösungen zielen genau darauf ab und fördern somit nachhaltiges Recycling. Wir freuen uns, dass MPREIS mit TOMRA R2 auf dieses Konzept setzt und sich so auf das neue, ab Jänner 2025 gültige Einwegpfand vorbereitet.“

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