Nach den fortwährenden weltweiten Krisen der vergangenen Jahre blieben die wirtschaftlichen Bedingungen im Lebensmittelgroßhandel auch zuletzt schwierig und volatil. Dennoch zeigt die Umsatzkurve bei Wedl nach oben. „2022 war das erste Jahr, das nicht mehr grundlegend durch die Pandemie geprägt war. Der allgemeine Aufschwung im Tourismus wurde für uns deutlich spürbar“, erklärt Lorenz Wedl, Mitglied der Geschäftsführung bei Wedl. „Faktoren, wie der Krieg in der Ukraine, weltweite Logistikengpässe und steigende Energiekosten haben uns stark gefordert.“ 
Die Herausforderungen im Bereich der Warenbeschaffung konnte das Tiroler Traditionsunternehmen mittels intelligenter Bevorratung und einem Ausweichen auf alternative Lieferanten gut bewältigen. In der Bilanz schlug sich der Aufschwung deutlich nieder: „Die allgemeine Geschäftsentwicklung in 2022 war sehr zufriedenstellend. Akkumuliert konnten wir 2022 allein in Österreich um über 90 Mio. Euro mehr Umsatz erwirtschaften als in der Vorperiode“, so Wedl.

Das Jahr 2022 bei Wedl: Aufwärtstrend ab Sommer, Expansion in Italien
Zum Jahreswechsel 2021/22 hatte die Tourismusbranche noch mit Einschränkungen zu kämpfen. „Ab März 2022 war dann aber in ganz Österreich eine deutliche Entspannung zu beobachten und die Nachfrage im Tourismus zog rapide an. Gerade in den Sommermonaten konnten wir aufgrund dieses Aufwärtstrends Werte verzeichnen, die sogar deutlich über dem Vorpandemieniveau lagen“, so Wedl. Die jüngsten Investitionen des Unternehmens entwickelten sich nach Plan. „Der 2021 neu errichtete C+C Markt in Saalfelden erfährt großen Kundenzuspruch. Dies bestätigt sich auch in der erfreulichen Umsatzentwicklung für Saalfelden, die per Sommer 2022 ein Rekordniveau erreicht hat.“ Auch mit dem Bau eines 20.000 m² großen Auslieferungslagers in Brescia – gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Wörndle – bewiesen die Verantwortlichen gutes Gespür in Sachen Expansion. Durch das neue Objekt wurden die logistischen Kapazitäten massiv ausgebaut, das Liefergebiet wurde ausgeweitet und deckt nun praktisch ganz Italien ab.

Mit „Wedl Gourmet“ im Premiumsegment, Regionalität als Prinzip, Kaffee weiter erfolgreich
Unter der im Vorjahr neu gelaunchten Premium-Eigenmarke „Wedl Gourmet“ bündelte das Tiroler Traditionsunternehmen ausgewählte Top-Produkte. Quer durch alle Sortimente wird hier exklusiv „Wedls Finest“ offeriert. Ein deutliches Wachstum konnte das Unternehmen in den Sortimentsbereichen Regionalität und Convenience verzeichnen. „Erfreulich ist, dass die allgemeine Wertschätzung für Lebensmittel steigt und vermehrt qualitativ hochwertige Waren nachgefragt werden. Zugleich gibt es auch einen Trend Richtung Eigenmarken, die trotz allgemein hoher Inflation ein weiterhin gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.“ Im Kaffeebereich waren die Umsätze in den ersten Monaten des Jahres noch durch Covid-Maßnahmen und weltweite Krisen beeinträchtigt. Ab Mitte 2022 trat jedoch eine Trendwende ein, aufgrund derer es dem Unternehmen gelang, im bei Wedl so traditionsreichen Kaffeesegment mit plus 25 % im Vergleich zum Vorjahr abzuschließen.

Nachhaltig innovativ: Folienfreie Lieferung, Elektroautos, Ausbau der Photovoltaik
Das Nachhaltigkeitskonzeptv von Wedl wurde 2022 um eine weitere Maßnahme ergänzt. „Mit dem nachhaltigen Verpackungssystem ‚RolliCoat‘ leisten wir schon bald an allen unseren Standorten einen wesentlichen Beitrag zur Plastik- und Abfallvermeidung bei Rollcontainern“, erklärt Klaus Mantl, ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung bei Wedl. Darüber hinaus forcierte das Unternehmen 2022 den Umstieg auf LED-Beleuchtung an einigen Standorten sowie den Einsatz von Elektroautos in seinem Fuhrpark. „Nicht nur aus ökologischen, sondern ganz klar auch aus ökonomischen Motiven heraus haben wir beschlossen, verstärkt in erneuerbare Energiequellen und stromsparende Technik zu investieren. Und wir tun dies auch, um unserer Verantwortung als Familienbetrieb in der Gesellschaft gerecht zu werden.“ Im Jahr 2023 soll es in dieser Tonart weitergehen: „Heuer steht ein breitflächiger Ausbau der Photovoltaikanlagen auf dem Programm, um unsere Kosten für Energie langfristig senken zu können“, so Mantl.

Wedl mit noch stärkerem Fokus auf den Großhandel
Mit seinem breiten Produkt- und Serviceangebot konnte das Unternehmen auch 2022 verstärkt Endverbraucher und öffentliche Einrichtungen ansprechen. Die Hauptzielgruppen bleiben allerdings ganz klar Gastronomie und Hotellerie, für die man das Serviceangebot weiter ausbauen will. „Zudem haben wir uns dazu entschlossen den Einzelhandelsbetrieb unter der Marke ‚Nah und Frisch‘ stillzulegen. Diese Entscheidung ist uns natürlich schwergefallen. Ein Beweggrund, der uns zur Aufgabe dieses Geschäftsfeldes bewogen hat, war der hohe Wettbewerbsdruck im Lebensmitteleinzelhandel Westösterreichs. Zum anderen haben wir in diesem Teilbereich schon seit einigen Jahren eine kritische Größe unterschritten. Folglich sahen wir es geradezu als unsere kaufmännische Pflicht, diesen Schritt zu setzen“, so Wedl. „Wir wollen uns nun auf unsere Kernkompetenz, den Gastro-Großhandel, fokussieren und hier verstärkt investieren und weiterwachsen.“

E-Commerce wächst weiter, künftig gibt es eine eigene Wedl Kunden-App
Der E-Commerce-Anteil ist bei Wedl auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. „Wir investieren weiter in diesen Bereich, bauen Funktionalitäten laufend aus. Ein gesteigertes Einkaufserlebnis und eine optimierte Benutzerfreundlichkeit sind hier unser Ziel.“ Der Blick Richtung Zukunft hat für Wedl eine weitere digitale Dimension: „Die in 2022 designte Wedl Kunden-App wird im ersten Quartal 2023 online gehen. Diese Innovation bringt uns einen wichtigen Schritt näher an unser Ziel, unseren Kunden ein noch einfacheres Bestellen auch über mobile Geräte zu ermöglichen“, so Wedl.
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In seinem Kerngeschäft, dem Gastro-Großhandel, setzte Wedl 401 Mio. Euro um ...weiter

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