Sports Innovation Summit in St. Anton zeigte, wie Wissenschaft, Technologie die Zukunft der Wintersport-Szene verändern wird

St. Anton am Arlberg hat vom 9. bis 12. April 2026 eindrucksvoll bewiesen, dass es nicht nur die Wiege des alpinen Skilaufs ist, sondern auch die Zukunft des Skisports prägt: Der 1. Sports Innovation Summit vereinte internationale Expert:innen, Start-ups und führende Unternehmen aus der Sport-, Technologie- und Wissenschaftsbranche und machte das Tiroler Wintersportmekka vier Tage lang zum Zentrum der Sportinnovation.

14.04.2026 St. Anton am Arlberg Kongresstourismus, Sport, Wissenschaft St. Antoner Fremdenverkehrs – Förderungsgesellschaft m.b.H.

Vom 09.-12. April 2026 widmete sich der Sports Innovation Summit in St. Anton am Arlberg der Zukunft des Skisports. (V.l.): Christoph Zarfl (Gründer von MotionManager und Initiator des Summits), Peter Mall (Geschäftsführer der St. Antoner Fremdenverkehrsförderungs GmbH und OK-Chef der Arlberg-Kandahar-Rennen), Elisabeth Häusler (Salzburg Research Lab) und Herbert Mandl (federführend für den Aufbau des „Alpin Stützpunkts Arlberg“ in St. Christoph verantwortlich und ehemaliger ÖSV-Alpindirektor).

Unter dem Motto „Wo Wissenschaft auf Industrie trifft – und Innovation aufblüht“ bot der Summit ein vielseitiges Programm aus Fachvorträgen, praxisnahen Workshops und innovativen Tests auf der Piste. Vormittags hieß es „Innovate on Skis“, nachmittags luden Keynotes und Panels im Arlberg WellCom zum fachlichen Austausch und Networking ein.

Zukunftsweisender Gipfel
„Die positive Resonanz und das Interesse am 1. Sports Innovation Summit freuen mich besonders und zeigen deutlich, dass der Bedarf an enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Sport groß ist. Wir haben hier in St. Anton am Arlberg den Grundstein dafür gelegt und das mit einer Energie, die Mut macht für die nächsten Schritte“, betonte Christoph Zarfl, Gründer von MotionManager und Initiator des Summits. 

Ein Highlight des Spors Innovation Summit war die Präsentation der „SoothSki Performance Analysis App“ von Prof. Alexis Desbiens (Université de Sherbrooke, Kanada). Die App zeichnet Bewegungsdaten auf dem Smartphone auf, die für eine Bewegungsanalyse verwendet werden können, um die Technik beim Skifahren zu verbessern. „Unser Algorithmus ermöglicht es Smartphones, die Leistungsfähigkeit teurer Hochpräzisionsgeräte zu erreichen und damit Spitzensportanalysen für alle zugänglich zu machen. Die Technologie ist für Skilehrer, Nachwuchssportler, Freizeitskifahrer und viele andere gleichermaßen wertvoll. Dank der beim Sports Innovation Summit entstandenen Kontakte können wir sie schon an diesem Wochenende beim ‚Weissen Rausch‘ einsetzen“, so Desbiens.

Auch die Demonstrationen sensorbasierter Skier von Salzburg Research und Atomic, die Echtzeit-Rückmeldungen zu Bewegungsabläufen lieferten, waren ein Höhepunkt des Zusammenkommens. Ergänzt wurden die Praxiseinheiten durch Beiträge von renommierten Einrichtungen wie dem FH Joanneum und dem Campus 02 Graz, der Medizinischen Universität Wien, der Universität Innsbruck, dem  MCI – The Entrepreneurial School®, der FH Technikum Wien und dem  Fraunhofer-Institut.

Herbert Mandl, federführend für den Aufbau des „Alpin Stützpunkts Arlberg“ in St. Christoph verantwortlich und ehemaliger ÖSV-Alpindirektor, zeigte sich beeindruckt: „Der Summit hat bewiesen, wie stark der Dialog zwischen Forschung und Spitzensport ist. Für die jungen Athlet:innen bedeutet das enorme Chancen – von besserem Materialverständnis bis zu neuen Trainingsmethoden. Innovation am Berg bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.“  

Drei Tage, drei Schwerpunkte
Vom 9. bis 10. April drehte sich alles um das Thema „Excellence on Snow“. Im Fokus standen KI, Sensorik und Biomechanik. Hier wurden intelligente Skier und Bewegungsanalysen vorgestellt, die Trainingssteuerung und Sicherheit gleichermaßen voranbringen. Das Motto vom 10. bis 11.  April war „Sports Equipment Technology“. Materialforschung und Nachhaltigkeit prägten diesen Abschnitt. Von Biopolymeren über 3D-gedruckte Komponenten bis zu smarten Textilien – Experten zeigten, wie ökologisches Denken mit Spitzenleistung vereinbar ist. Vom 11. bis 12.  April ging es um Health, Fitness & Nutrition. Hier drehte sich alles um Wearables, smarte Ernährung und digitale Coaching-Plattformen. Datengetriebene Ansätze zeigten, wie Training und Regeneration individuell optimiert werden können.

Peter Mall, Geschäftsführer der St. Antoner Fremdenverkehrsförderungs GmbH und OK-Chef der Arlberg-Kandahar-Rennen, zog ein beeindruckendes Resümee: „St. Anton ist seit über 125 Jahren ein Ort, an dem Skigeschichte weitergeschrieben wird. Mit dem Sports Innovation Summit führen wir diese Tradition mit Blick auf die Zukunft fort. Es war beeindruckend zu sehen, wie Forschung, Tourismus und Industrie auf 1.300 Metern Seehöhe zusammenfinden, um neue Impulse für den Wintersport zu setzen.“  

Die Teilnehmer:innen waren beeindruckt vom Potenzial des Arlbergs, der wie geschaffen ist, um künftig als Labor und Ideenschmiede für die Weiterentwicklung des Sports zu dienen.

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