In „Crystallizing Identity“ verwendet Chiharu Shiota zum ersten Mal Kristall in einem ihrer Kunstwerke. Mit diesem facettenreichen Material setzt sie sich damit auseinander, wie wir ganz wir selbst sein und gleichzeitig tiefe und ehrliche Beziehungen zu anderen Menschen eingehen können. Diese komplexe wie faszinierende, vielschichtige Installation nimmt Bezug auf die japanische Legende vom roten Faden. Diese über Generationen hinweg erzählte Geschichte besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, ihr Leben lang durch unsichtbare rote Fäden miteinander verbunden sind. Verwirklicht wird dieses Konzept durch ein Netz aus roten Wollfäden, in das feine Kristallperlen eingewebt sind. Die Fäden laufen schließlich zusammen und verbinden sich zu zwei Füßen, zwei Armen und der Hand der Künstlerin, die von der Swarovski Manufaktur gefertigt wurden.
„Wir glauben häufig, dass unsere jeweiligen Erfahrungen voneinander unabhängig sind. Tatsächlich sind wir jedoch untrennbar miteinander verbunden. Mich fasziniert diese Ambivalenz: Wir leben in getrennten Körpern, sind jedoch Teil eines gemeinsamen Gedankengeflechtes. Der Riese der Swarovski Kristallwelten hat mich dazu veranlasst, mich erneut mit diesem Rätsel des Lebens auseinanderzusetzen. Sein Kopf verschmilzt mit der Landschaft, sein Bauch steckt voller künstlerischer Projekte. Der Riese symbolisiert, wie unsere Persönlichkeit durch die Menschen, denen wir begegnen, und durch die Fäden, die uns verbinden, geprägt wird“, so Chiharu Shiota.
Michele Molon, Chief Commercial Officer Swarovski: „Seit 130 Jahren vereint Swarovski Innovationskraft mit Kunstfertigkeit. Wir sind davon überzeugt, dass wahrer Luxus seine Kraft aus der Fähigkeit schöpft, Menschen zu inspirieren. Zu Ehren dieser bemerkenswerten Tradition erzählen die Swarovski Kristallwelten auch weiterhin ausdrucksstarke Geschichten anhand von Kristall – sie wecken Emotionen, verbinden Menschen und definieren POP LUXURY neu.“
Stefan Isser, Geschäftsführer der D. Swarovski Tourism Services, freut sich besonders über die Kooperation mit der renommierten Künstlerin: „Es ist mir eine Ehre, Chiharu Shiota in den Swarovski Kristallwelten willkommen zu heißen. Ihre Wunderkammer bringt eine völlig neue Textur in die Ausstellung, dank einer Installation, die zum Nachdenken anregt und wunderschön umgesetzt ist. Ihr Beitrag festigt den Ruf der Kristallwelten als eine der weltweit führenden Kunstdestinationen und wird die Besucher*innen anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums als Plattform für internationale Kreative und ihre Werke aus Kristall überraschen und begeistern.“
Die Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten sollen seit 30 Jahren einen bereichernden Dialog zwischen Künstler*innen und Designer*innen fördern. Kristall dient dabei als Katalysator für Kreativität. Jede einzelne Wunderkammer strahlt freudige Extravaganz aus und bietet den Besucher*innen ein einzigartiges Erlebnis. Die meisterhafte Lichtkunst von Swarovski wird hier zelebriert und spiegelt die jeweilige, ganz persönliche künstlerische Vision wider. Zu den Künstler*innen, die eingeladen wurden, Wunderkammern zu gestalten, zählen Yayoi Kusama, James Turrell und Lee Bul.
Die Wunderkammer „Crystallizing Identity“ von Chiharu Shiota ist im Tagesticket enthalten und (ab 8. Mai 2025) täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr zugänglich (letzter Einlass 18:00 Uhr).
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T +43 5224 500-3331 kristallwelten.com/presse
HINWEISE FÜR DIE REDAKTION:
ÜBER SWAROVSKI KRISTALLWELTEN
Die Swarovski Kristallwelten sind ein faszinierendes Markenerlebnis, ausgerichtet auf Kunst, Design und das Savoir-faire von Swarovski sowie dessen Beitrag zur Popkultur. Sie wurden 1995 anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Unternehmens eröffnet. Seitdem dienen sie als kreative Plattform für berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Design wie Yayoi Kusama, James Turrell und Lee Bul, die Kristall nach ihren eigenen Vorstellungen in Szene setzen. Im Laufe der Jahre haben sie innerhalb der Swarovski Kristallwelten, die sich mittlerweile über eine Fläche von mehr als 7,5 Hektar erstrecken, außergewöhnliche Designs, Räume und Erlebnisse geschaffen.
„The Art of Performance“ ist eine der zahlreichen Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten und verkörpert die kreative Rolle von Swarovski im Bereich der Popkultur. In dieser Wunderkammer werden kristallbesetzte Bühnenkostüme und Red-Carpet-Looks präsentiert, die einige der berühmtesten Stars der Welt erstrahlen ließen, darunter Beyoncé, Lady Gaga, Madonna, Elton John, Katy Perry, Cher und Marilyn Monroe. Hier wird deutlich, dass Swarovski schon immer Teil des Zeitgeists war und die Stars der Unterhaltungswelt zum Strahlen brachte.
Seit ihrer Eröffnung haben die Swarovski Kristallwelten dank ihrer faszinierenden Wunderkammern, weitläufigen Gärten und immer neuen Ausstellungen über 17 Millionen Besucher*innen angezogen. Diese einzigartige Kombination aus Kunst, Natur und exklusiven Einkaufsmöglichkeiten sowie einem ganzjährigen Kulturprogramm machen die Swarovski Kristallwelten zu einem unterhaltsamen und exklusiven Erlebnis für die ganze Familie.
ÜBER SWAROVSKI
Meister des Lichts seit 1895
Swarovski kreiert kristall-basierte Produkte einzigartiger Qualität und Handwerkskunst, die Freude bringen und die Individualität feiern sollen. Das 1895 in Österreich gegründete Unternehmen entwirft, produziert und verkauft die weltweit edelsten Kristalle, Schmucksteine, Swarovski Created Diamonds und Zirkonia, sowie Schmuck, Accessoires und Wohn-Accessoires. Swarovski Crystal Business hat mit 2.300 Swarovski Stores in mehr als 150 Ländern und ausgewählten Partnern eine globale Reichweite und beschäftigt mehr als 18.600 Mitarbeiter*innen. Zusammen mit den Schwesterunternehmen Swarovski Optik (optische Geräte) und Tyrolit (Schleifmittel) bildet Swarovski Crystal Business die Swarovski-Gruppe. Ein verantwortlicher Umgang mit Menschen und dem Planeten ist Teil der Swarovski-Geschichte. Heute ist dieses Erbe in Nachhaltigkeitsmaßnahmen verwurzelt, die über die gesamte Lieferkette hinweg reichen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf zirkulärer Innovation, Diversität, Inklusion und Selbstentfaltung sowie in der philanthropischen Arbeit der Swarovski Foundation, die Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt, welche positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft nehmen.
ÜBER CHIHARU SHIOTA
1972 in Osaka geboren, in Berlin ansässig.
Shiotas Inspiration entspringt oft aus einer persönlichen Erfahrung oder Emotion, die sie auf universelle menschliche Themen wie Leben, Tod und Beziehungen ausweitet. Sie hat das Konzept der Erinnerung und des Bewusstseins neu definiert, indem sie gewöhnliche Gegenstände wie Schuhe, Schlüssel, Betten, Stühle und Kleider sammelte und sie in riesige Fadenstrukturen verpackte. Mit ihren Installationen erforscht sie das Gefühl der „Anwesenheit in der Abwesenheit“, zeigt aber auch ungreifbare Emotionen in ihren Skulpturen, Zeichnungen, Performance-Videos, Fotografien und Gemälden. 2024 wurde sie erneut mit dem „Kunstförderpreis des Ministers für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie für neue Künstler, Japan“ ausgezeichnet, nachdem sie diesen Preis bereits 2008 als Nachwuchskünstlerin erhalten hatte. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Institutionen weltweit ausgestellt, darunter im Nakanoshima Museum of Art, Osaka (2024), Hammer Museum, Los Angeles (2023), Queensland Art Gallery of Modern Art (QAGoMA), Brisbane (2022), ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe (2021), Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa, Wellington (2020), Mori Art Museum, Tokio (2019), Gropius Bau, Berlin (2019), Art Gallery of South Australia (2018), Yorkshire Sculpture Park, UK (2018), Power Station of Art, Shanghai (2017), K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (2015), Smithsonian Institution Arthur M. Sackler Gallery, Washington DC (2014), Museum of Art, Kochi (2013) und im National Museum of Art, Osaka (2008). Sie hat auch an zahlreichen internationalen Ausstellungen teilgenommen, wie der Aichi Triennale (2022), dem Oku-Noto International Art Festival (2017), der Sydney Biennale (2016), der Echigo-Tsumari Art Triennale (2009) sowie der Yokohama Triennale (2001). 2015 wurde Shiota ausgewählt, um Japan auf der 56. Biennale von Venedig zu vertreten.