„Es war der Sehnsuchtsgedanke nach den Bergen und der Heimat, der mich zur Pacht der Jamtalhütte veranlasst hat“, erklärt Gerhard Walter, der die bekannte Hütte auf 2165 Metern in der Silvretta ab sofort führt.
Der Galtürer, der in den Tourismusverbänden von Galtür, Lech am Arlberg, Kitzbühel und St. Moritz viel Wissen und Erfahrung gesammelt hat, freut sich auf die Herausforderung: „Eine echte Herzensangelegenheit“, sagt der 58-Jährige, den es reizt, immer wieder aufzubrechen und sich Neuem zu widmen.
„Letztlich geht es immer darum, Menschen zu begeistern“, betont Walter. „Das ist auf der Jamtalhütte schon aufgrund der wunderschönen Natur, in die sie eingebettet ist, gesichert. Um den Rest kümmern wir uns: das gute Essen, die Freundlichkeit – und dass man sich Zeit für die Gäste nimmt und ihnen zuhört, wenn sie von ihren besonderen Erlebnissen in den Bergen berichten“, so der Neohüttenwirt.
Gottlieb Lorenz in PensionGerhard Walter übernimmt die Jamtalhütte von Gottlieb Lorenz, der diese mit seiner Frau Sabine 30 Jahre lang geführt hat und in den Ruhestand getreten ist. Die Jamtalhütte, die die größte Hütte des Deutschen Alpenvereins ist, wurde im Zuge des Lawinenunglücks im Jahr 1999 schwer beschädigt und danach renoviert. Heute wartet sie mit 120 Zimmern und 60 Matratzenlagern auf.
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