Die Alpen erwärmen sich schneller als viele Teile Europas. Schneegrenzen verschieben sich, Extremwetterereignisse häufen sich, Investitionszyklen treffen auf Klimadynamiken. Die entscheidende Frage lautet längst nicht mehr, ob sich der alpine Raum verändert, sondern wie strategisch, entschlossen und intelligent darauf reagiert wird.
Der 3. AlpenKlimaGipfel befasst sich mit diesen Themen und setzt dabei auf die Devise: Tun schlägt Reden. Auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, treffen sich am 23. und 24. Juni 2026 Klimaforscher:innen, Unternehmer:innen, Touristiker:innen, Energie- und Landwirtschaftsexpert:innen sowie Aktivist:innen und NGOs. In reichweitenstarken Medienformaten wie Live-Streams für wetter.com, Deutschlands größtem Wetterportal, sowie Podcast-Aufnahmen mit renommierten Medienpartner:innen wird aus Wissen Haltung – und aus Haltung Handlung.
Bekannte Köpfe, klare Haltung
Zum Auftakt beleuchtet ein hochkarätiges Wissenschafts- und Praxispanel mit Marc Zebisch (Eurac Research), Marc Olefs (GeoSphere Austria), Michael Lehning (SLF / ETH Lausanne) sowie Trendforscherin Anja Kirig und Katharina Zwettler (Vorsitzende Alpiner Klimabeirat, BM Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz), wie aktuelle Forschungsergebnisse in konkrete Risiko- und Handlungsstrategien übersetzt werden können.
Charly Kleissner, ehemaliger Software-Entwickler im Silicon Valley und enger Wegbegleiter von Apple-Gründer Steve Jobs, heute Social-Impact-Investor, spricht im Standard-Podcast-Format „Thema des Tages“ mit DerStandard-Journalist Zsolt Wilhelm über nachhaltige Transformationen.
Beim Energietalk im Livestream der Tiroler Tageszeitung, moderiert von TT-Chefredakteur Matthias Krapf, wird Energiesouveränität als Sicherheits- und Zukunftsfrage von Michael Kraxner (TIWAG), Ursula Bittner (Greenpeace), Claudia Kemfert (DIW Berlin), Sebastian Freier (EWR-Gruppe) und Energieexperte Johannes Benigni diskutiert.
Weitere Panels widmen sich alpinen Sportevents unter Klimadruck, nachhaltigem Tourismus als Standortpolitik, der Transformation der Landwirtschaft sowie der Frage, wie Zukunftskommunikation in Zeiten von Misstrauen und Desinformation gelingt – mit Impulsen von Glaziologin Andrea Fischer, Ralf Roth (Sporthochschule Köln), Viktoria Veider-Walser (Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus), Michaela Gasser-Mark (Beraterin für touristische Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung und Projektumsetzung), Dirk Glaesser (UN Tourism), Birgit Bosio (MCI Tourismus), Jakob Hillebrand (Eurac Research), Claudia Riedl (Meteorologin bei GeoSphere Austria, Verantwortlich für die Klimakommunikation beim Projekt RisKLIM), Karin Seiler (Geschäftsführerin Tirol Werbung, Präsidentin AlpNet), Markus Redl (CEO ecopuls Alpin GmbH), Hansueli Rhyner (Leiter der Forschungsgruppe Industrieprojekte und Schneesport am WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF), Gerhard Mössmer (Vorstandsmitglied Kuratorium für Alpine Sicherheit und Mitglied der Abteilung Bergsport des ÖAV), Transalpin-Podcaster Harald Gohm, Berno Stoffel (Direktor Seilbahnen Schweiz), Reinhard Klier (Fachgruppenobmann der Seilbahnen Tirol), Sybille Wiedenmann (ProAllgäu GmbH & Co., ehemal. Geschäftsführerin von Bayern Tourismus), Johannes Kostenzer (Umweltanwalt des Landes Tirol), Norbert Span (Glaziologe), Jörn Prehn (Prokurist und Leiter der Bereiche Profisport und Sonderrisiken bei Himmelseher Sportversicherungen), Peter Mall (Organisationsteam Bewerbung Ski WM St. Anton am Arlberg 2033), Alexander Pittl (Geschäftsführer der Laufwerkstatt Tirol und Organisator des adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festivals), Zukunftsforscher Klaus Kofler, Tobias Neuber (ehem. Athlet der Deutschen Nationalmannschaft & Gründer von Actanol), Valentine Troi (wissenschaftliche Leitung des GROWNlabs / UIBK und Projektleiterin des ehemaligen EU-geförderten ARGE ALP Projekts Alpenhanf 360°), Mats Mosel (General Manager bei Protect our Winters), Katharina Huber (Bereichsleitung Regionalmanagement KUUSK) und Martin Egger (Agrar Maschinenring Tirol Landesverband).
Premiere für den Alps Future Award
Neu bei der dritten Auflage: Am Abend des ersten Veranstaltungstages wird im Zugspitzsaal Ehrwald erstmals von dem alpenweiten Tourismusnetzwerk AlpNet und der Lebensraum Tirol Gruppe initiierte Alps Future Award verliehen. Eine unabhängige siebenköpfige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus und Gesellschaft unter der Leitung von Hubert Siller (MCI Tourismus) zeichnet in den Kategorien „Lebensraum Tirol“ und „Tourismus“ Projekte aus, die Innovation, nachhaltiges Wirtschaften, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Wirkung vereinen. Überreicht wird der Preis von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, Karin Seiler (AlpNet-Präsidentin) und Martin Reiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe).
Nähere Informationen zum Alps Future Award gibt es
hier.
Der AlpenKlimaGipfel wird auch 2026 wieder nach den Kriterien von „Green Event Tirol basic“ organisiert.
Informationen zu den Speaker:innen 2026 sowie das aktuelle Programm (Änderungen vorbehalten) sind unter www.alpenklimagipfel.jetzt abrufbar.
Stimmen zum AlpenKlimaGipfel 2026
Andrea Fischer (Wissenschaftlerin am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW, Glaziologin, Wissenschaftlerin des Jahres 2023, Advisory Board AlpenKlimaGipfel): „Der Alpenraum ist kein abstraktes Forschungsobjekt – er ist ein Lebensraum, der sich in Echtzeit verändert. Was wir jetzt brauchen, sind der interdisziplinäre Austausch und der Mut für Veränderung. Für beides ist der AlpenKlimaGipfel die perfekte Bühne.“
Ralf Roth (Leiter des Instituts für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, Initiator des D-A-CH Netzwerks „Klima.Sport.Schnee“, Advisory Board AlpenKlimaGipfel): „Mit seiner dritten Ausgabe hat sich der AlpenKlimaGipfel als wichtige Plattform für Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Alpenraum etabliert. Sein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist die Verbindung von Ort, Inhalt und Akteuren. Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Tourismus, Sport, Medien und Zivilgesellschaft kommen hier zusammen, um nicht nur über Herausforderungen zu sprechen, sondern gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die offene, positive und konstruktive Atmosphäre macht den AlpenKlimaGipfel zu einem einzigartigen Netzwerk- und Dialogformat. Er setzt wichtige Impulse für Innovation, Zusammenarbeit und die Zukunftsfähigkeit des Alpenraums.“
Theo Zoller (Obmann TVB Tiroler Zugspitz Arena): „Die Zugspitze ist kein zufälliger Schauplatz. Sie zeigt sichtbar, was Klimawandel bedeutet. Der AlpenKlimaGipfel zieht Menschen an, die bereit sind, über die Auswirkungen, die Risiken, aber auch die Chancen ernsthaft zu reden und Konsequenzen zu ziehen. Das ist der Geist dieses Gipfels.“
Martin Reiter (Geschäftsführer Lebensraum Tirol Gruppe): „Der Klimawandel verändert die Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Tourismus und Landwirtschaft massiv. Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften Standortagentur Tirol, Agrarmarketing Tirol und Tirol Werbung ist es für uns daher von großer Bedeutung, das Thema auf breiter Basis zu besprechen und uns in Sachen Klimawandel bestmöglich zu engagieren.“
Über den AlpenKlimaGipfel
Der AlpenKlimaGipfel ist eine interdisziplinäre Dialogplattform zum Thema Klimawandel im alpinen Raum. Ziel ist es, Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Landwirtschaft, Sport, Medien, Politik und Zivilgesellschaft zu vernetzen, fundierte Informationen zugänglich zu machen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren. Rund um die Organisation wurde ein Team aus Vertreter:innen verschiedener Disziplinen gebildet, die ein hochwertiges Programm garantierten. Teil dieses Teams sind u.a. PD Dr. Mag. Mag. Andrea Fischer (Wissenschaftlerin am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW, Glaziologin, Wissenschaftlerin des Jahres 2023) und Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth (Leiter des Instituts für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, Initiator des D-A-CH Netzwerks „Klima.Sport.Schnee“). 2026 wird erstmals der Alps Future Award im Rahmen des AlpenKlimaGipfels verliehen: Von dem alpenweiten Tourismusnetzwerk AlpNet und der Lebensraum Tirol Gruppe initiiert, würdigt dieser in den Kategorien „Lebensraum Tirol“ und „Tourismus“ Initiativen, die den Wandel im Alpenraum nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten und zeigt, dass Zukunftsfähigkeit dort entsteht, wo ökologische Vernunft, wirtschaftliche Innovation und gesellschaftliche Wirkung ineinandergreifen.
Die Region Tiroler Zugspitz Arena und die Tiroler Zugspitzbahn sowie die Lebensraum Tirol Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften Agrarmarketing Tirol, Standortagentur Tirol und Tirol Werbung unterstützen die Veranstaltung als Presenting Partner und ermöglichen die Gespräche und den Austausch zum Thema Klima in den Alpen auf der Zugspitze. Die TIWAG und die Elektrizitätswerke Reutte (EWR) unterstützen die Veranstaltung als Industriepartner und ermöglichen Studierenden verschiedener Universitäten die Teilnahme am AlpenKlimaGipfel 2026. Für die Organisation der Veranstaltung zeichnet sich die Agentur ProMedia Kommunikation aus Innsbruck verantwortlich.