<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
			<channel><title>RSS Audio</title><link>https://www.newsroom.pr/</link><atom:link href="https://www.newsroom.pr/rss/audio/?kunden_id=16" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>RSS Audio newsroom.pr</description><language>de</language><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:15:16 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 13:15:16 +0200</lastBuildDate><generator>newsroom.pr</generator><copyright>Copyright © newsroom.pr</copyright><item><title><![CDATA[Dem Europa-Mythos auf der Spur: Abschluss des 17. Europäischen Mediengipfels]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/dem-europa-mythos-auf-der-spur-abschluss-des-17.-europaeischen-mediengipfels-17874</link><author>nadine.rendl@pro.media (Nadine Rendl MA)</author><pubDate>Sat, 06 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 06.12.2025<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Seefeld</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b_[568x0].jpg"/></p><p>Am dritten und letzten Tag des Europäischen Mediengipfels 2025 in Seefeld wurde Europa aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – aus dem Europäischen Parlament, aus dem Weltall und aus der Mythologie. Ziel war es, der Identität Europas auf den Grund zu gehen.</p><div>Der Tag begann mit einem Kommentar des ÖVP-Europaabgeordneten <b>Lukas Mandl</b> zu Europa. Anschließend richtete sich der Blick weit über den Kontinent hinaus: <b>Josef Aschbacher</b>, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), ordnete Europas Rolle im Wettrennen im All ein. Über die Entwicklung des belarussischen Oppositionskampfs berichtete die belarussische Oppositionspolitikerin&nbsp;<b>Sviatlana Tsikhanouskaya</b> im Gespräch zur aktuellen Pressestunde.</div><div><br></div><div>Einen literarisch-philosophischen Schlusspunkt setzten Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier </b>und Philosoph <b>Konrad Paul Liessmann</b>. Der von Köhlmeier erzählte Europa-Mythos „Die Königstochter und der Stier“ bot Liessmann den Ausgangspunkt für Überlegungen zum heutigen Europa – zu seiner Identität, seinen Ursprüngen und der Notwendigkeit, die eigene Geschichte anzuerkennen.&nbsp;<span style="font-size: 1em;">Die dargestellte Machtausübung des Zeus, so Liessmann, zeige, „die Geburtsstunde Europas ist von Gewalt gekennzeichnet“. Köhlmeier ergänzte: „Die griechische Mythologie ist nichts für zarte Gemüter.“ Im weiteren Verlauf reflektierte Liessmann über den europäischen Charakter: „Europäer sind im Gegensatz zur wohlmeinenden Ideologie nie die Ersten gewesen, in keinem Bereich.“ Europa sei stets „Zweiter“ gewesen. Zur Frage der europäischen Identität zog Liessmann schließlich eine Parallele zu den Brüdern der mythologischen Figur „Europa“, die aufbrechen, um ihre Schwester zu suchen – und nur zurückkehren sollen, wenn sie sie gefunden haben. „Würde man das heute auf unsere Diskussion anwenden, könnte man sagen: Bitte hört endlich auf, nach der europäischen Identität zu suchen – ihr werdet sie nicht finden“, so Liessmann. Einer der Brüder jedoch sucht nicht weiter, sondern befragt das Orakel von Delphi und gründet auf dessen Rat hin eine Stadt. Liessmann resümierte: „Eine Stadt zu gründen heißt tatsächlich, Zukunft zu begründen.“</span></div><div><span style="font-size: 1em;"><br></span></div><div><b>Europa zwischen Selbstverständnis und Weltblick</b></div><div>Mit dem dritten Tag fand der 17. Europäische Mediengipfel, der heuer erstmals in Seefeld in Tirol stattfand, seinen Abschluss.&nbsp;<span style="font-size: 1em;">„20 Diskussionsrunden und rund 80 Expert:innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medienwelt haben diesen Europäischen Mediengipfel zu einem unvergesslichen Festival und einer Vermessung der Europäischen Realität gemacht“, resümierte Initiator<b> Stefan Kröll </b>am letzten Tag.&nbsp;</span></div><div>„Wir haben in den vergangenen Tagen viele Impulse über das Funktionieren autoritärer Systeme außerhalb Europas erhalten. Ich glaube, wir in Europa sind uns dessen bewusst, aber wir schauen manchmal zu wenig über den Tellerrand hinaus. Daher ist der Europäische Mediengipfel auch so wichtig“, betonte <b>Meret Baumann</b>, Präsidentin des Verbands der Auslandspresse. EU-Parlamentarierin <b>Sophia Kircher</b> hielt fest: „Es ist beeindruckend, diese ,Live-Berichte‘ beispielsweise aus Russland oder der Ukraine zu bekommen. Das hilft, besser zu verstehen, welche Herausforderungen es gibt und was die Hintergründe sind.“</div><div><br></div><div>Das vollständige Programm sowie die Mediathek zum Nachschauen der Panels gibt es hier: <a href="https://mediengipfel.at/at/" target="_blank">mediengipfel.at</a></div><div><br></div><div><b><i>Über den Europäischen Mediengipfel</i></b></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, bei denen die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik sowie wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität beleuchtet werden.&nbsp;</i></div><div><i>Der von Beginn an unter der Schirmherrschaft des Österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und federführend mit dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Region Seefeld und dem Land Tirol bzw. der Lebensraum Tirol Gruppe unterstützt.&nbsp;</i></div><div><i>Weitere Partner sind: Industriellenvereinigung Tirol, Uniqa, Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck, Europäisches Parlament, Wirtschaftskammer Österreich, Wirtschaftskammer Tirol, Österreichische Medienakademie, APA – Austria Presse Agentur, Tageszeitung Dolomiten und Moser Holding.</i></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/17874</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b.jpg" width="568"><media:title>Einen literarisch-philosophischen Schlusspunkt zum 17. Europäischen Mediengipfel in Seefeld setzten Schriftsteller Michael Köhlmeier (r.) und Philosoph Konrad Paul Liessmann (l.). </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/f34e05827926697977bbbc68e3278a6f.jpg" width="568"><media:title>Michael Köhlmeier erzählte den Europa-Mythos „Die Königstochter und der Stier“, welche zum Ausgangspunkt für Überlegungen zum heutigen Europa wurde. </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/550937d4274b427f450babaf0ac14a18.jpg" width="568"><media:title>Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), ordnete Europas Rolle im Wettrennen im All ein.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/569e7749571e31c40787dd93a3d5bb6d.jpg" width="568"><media:title>Über die Entwicklung des belarussischen Oppositionskampfs berichtete die belarussische Oppositionspolitikerin Sviatlana Tsikhanouskaya im Gespräch zur aktuellen Pressestunde.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/b5bcaa44be0dde49fdbee26e9db506aa.jpg" width="568"><media:title>ÖVP-Europaabgeordneter Lukas Mandl bot einen Kommentar zu Europa. </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/e8782a941219ba974149fd9da3e12b27.jpg" width="568"><media:title>Mit einem literarisch-philosophischen Schlusspunkt von Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann fand der 17. Europäische Mediengipfel am dritten Tag seinen Abschluss.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/b392557d97bb963fc2f2c93455697498.jpg" width="568"><media:title>Meret Baumann (Präsidentin des Verbands der Auslandspresse) und Initiator Stefan Kröll.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/1144089515?share=copy&amp;fl=cl&amp;fe=ci" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright>ProMedia</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[Seefeld als „Herz und Mittelpunkt der Medien in Europa“]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/seefeld-als-herz-und-mittelpunkt-der-medien-in-europa-17871</link><author>nadine.rendl@pro.media (Nadine Rendl MA)</author><pubDate>Fri, 05 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 05.12.2025<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Seefeld </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/1828d4edb88eeadb337199cbcaf0fc75_[568x0].jpg"/></p><p>Unter dem Titel „Mehr Freiheit wagen – Europa zwischen Aufbruch und Rückschritt“ ist am 04. Dezember 2025 der 17. Europäische Mediengipfel eröffnet worden. Nach 16 Jahren in Lech am Arlberg findet der hochkarätige Summit heuer erstmals in Seefeld in Tirol statt. Rund 80 internationale Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur diskutieren bis Samstag über die Zukunft Europas in Zeiten gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche.</p><div>Zum Auftakt begrüßte Tirols Landeshauptmann <b>Anton Mattle</b> die Gäste und zeigte sich erfreut über die neue Heimat des Europäischen Mediengipfels auf Tirols Hochplateau: „Heute sind wir nicht nur das touristische Herz der Alpen, sondern ein Stück weit auch Herz und Mittelpunkt der Medien in Europa“, so Mattle. Tirol positioniere sich damit als Drehscheibe für internationale Meinungsmacher:innen. Initiator <b>Stefan Kröll</b> hob hervor: „Wir versammeln hier in Seefeld viele Denker:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medienwelt, um unterschiedliche Standpunkte über Europa zu diskutieren – das ist seit seiner Begründung vor 17 Jahren der Wesenskern des&nbsp;<span style="font-size: 1em;">Europäischen Mediengipfels.“ </span><b style="font-size: 1em;">Elias Walser</b><span style="font-size: 1em;">, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Seefeld und Gastgeber des Gipfels, sprach von einer „perfekten Bühne für genau dieses Format“. </span><b style="font-size: 1em;">Martin Reiter </b><span style="font-size: 1em;">von der Lebensraum Tirol Gruppe betonte, dass die Unterstützung des Mediengipfels „ein starkes Signal für die Bedeutung Tirols als Ort des Dialogs und der Zukunftsgestaltung“ sei.</span></div><div><span style="font-size: 1em;"><b><br></b></span></div><div><b>Von US-Demokratiekrise bis zu Europas globalen Ambitionen</b></div><div>Gleich zu Beginn des ersten Tages stand ein vielbeachtetes Gespräch zwischen dem US-amerikanischen Medienexperten <b>Jeff Jarvis</b> und ORF-Anchor <b>Armin Wolf </b>über die Herausforderungen westlicher Demokratien auf dem Programm. Jarvis zeigte sich besorgt über die politische Entwicklung in den USA und die Rolle der Medien: „Die US-Medien haben uns bei der Verteidigung der Demokratie im Stich gelassen in dieser Zeit des Faschismus.“ Journalismus müsse wieder klarer Position beziehen und Missstände benennen, ohne sich von politischen Drohungen einschüchtern zu lassen. Europa riet er, aus den Fehlern der USA zu lernen.&nbsp;</div><div>Das Programm des ersten Tages widmete sich anschließend globalen Perspektiven auf Europas Konfliktlinien, u.a in Gesprächen mit <b>Marina Litvinenko </b>(Ehefrau des früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters und späteren Putin-Kritikers Alexander Litvinenko), <b>Meret Baumann</b> (Präsidentin des Verbands der Auslandspresse in Wien), <b>Jan Bayer</b> (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Axel Springer SE) und <b>Magnus Brunner</b> (EU-Kommissar für Inneres und Migration). <br>Der Freitag rückt die Transformation der Medien in den Mittelpunkt. Weiters stehen ökonomische und politische Stabilität sowie Wettbewerbsfähigkeit Europas im Fokus, unter anderem mit <b>Julia Friedlander</b> (Atlantik Brücke), <b>Gerhard Mangott</b> (Russland-Experte), <b>Gabriel Felbermayr</b> (Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung) und <b>Matthias Sutter</b> (Direktor Max-Planck-Institut).</div><div>Am Samstag weitet sich der Blick schließlich: von Einblicken in die Weltraumforschung durch <b>Josef Aschbacher</b> (Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA) bis zu kulturell-philosophischen Perspektiven auf Europa von Autor <b>Michael Köhlmeier </b>und Philosoph <b>Konrad-Paul-Liessmann</b>.&nbsp;</div><div><br></div><div>Der 17. Europäische Mediengipfel bietet damit auch 2025 eine Plattform, um Fragen in den Mittelpunkt zu rücken, die unsere Gegenwart prägen und die Zukunft bestimmen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Das Programm sowie den Live-Stream und die Mediathek zum Nachschauen gibt es hier: <a href="https://mediengipfel.at/at/" target="_blank">mediengipfel.at</a></div><div><b><br></b></div><div><div><b><i>Über den Europäischen Mediengipfel</i></b></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, bei denen die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik sowie wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität beleuchtet werden.&nbsp;</i></div><div><i>Der von Beginn an unter der Schirmherrschaft des Österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und federführend mit dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Region Seefeld und dem Land Tirol bzw. der Lebensraum Tirol Gruppe unterstützt.&nbsp;</i></div><div><i>Weitere Partner sind: Industriellenvereinigung Tirol, Uniqa, Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck, Europäisches Parlament, Wirtschaftskammer Österreich, Wirtschaftskammer Tirol, Österreichische Medienakademie, APA – Austria Presse Agentur, Tageszeitung Dolomiten und Moser Holding.&nbsp;</i></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/17871</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/1828d4edb88eeadb337199cbcaf0fc75_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/dd31dd1ff90bd6f82255c2e64e66be52.jpg" width="568"><media:title>Initiator Stefan Kröll freute sich über den erfolgreichen Auftakt des 17. Europäischen Mediengipfels und dankte allen Partnern und Unterstützern.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/9acad0db95eaf6f29b4d46eaafa2a1b1.jpg" width="568"><media:title>Zum Auftakt begrüßte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle die Gäste und zeigte sich erfreut über die neue Tiroler Heimat des Europäischen Mediengipfels.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/6b7919830db447932756b2cde871a9d5.jpg" width="568"><media:title>Elias Walser, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Seefeld und Gastgeber des 17. Europäischen Mediengipfels</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/1828d4edb88eeadb337199cbcaf0fc75.jpg" width="568"><media:title>Gleich zu Beginn des ersten Tages stand ein vielbeachtetes Gespräch zwischen dem US-amerikanischen Medienexperten Jeff Jarvis (rechts im Bild) und ORF-Anchor Armin Wolf über die Herausforderungen westlicher Demokratien auf dem Programm.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/16bd3f888e318b2745a0e4fd7b0efe4c.jpg" width="568"><media:title>Alexandra Föderl-Schmid (Süddeutsche Zeitung, links im Bild) und Thomas Seifert (Co-Chefredakteur European Voices) im Gespräch mit Marina Litvinenko (Ehefrau des früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters und späteren Putin-Kritikers Alexander Litvinenko).</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/0b1112558f20f16eac8dea19e3937277.jpg" width="568"><media:title>Meret Baumann (Präsidentin des Verbands der Auslandspresse in Wien) und Andreas Schnauder (Chefredakteur "Der Pragmaticus") im Gespräch mit Lars Feld (Wirtschaftswissenschaftler Universität Freiburg, ehem. Chefberater des deutschen Finanzministers) über "Die neue ökonomische Weltordnung".</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/c9bf15213cd94acbd27fa6754fbe78b7.jpg" width="568"><media:title>Gerold Riedmann (Chefredakteur Der Standard, links im Bild) im Gespräch mit Jan Bayer (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Axel Springer SE).</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/751d31/e008a0d644014d856d2b2fc8a2be6788.jpg" width="568"><media:title>Magnus Brunner (EU-Kommissar für Inneres und Migration) in der Aktuellen Pressestunde.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[12. Europäischer Mediengipfel in Lech: Grenzen der globalisierten Gesellschaft]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/12.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-grenzen-der-globalisierten-gesellschaft-14443</link><author>gabi.ziller@pro.media (Gabi Ziller)</author><pubDate>Thu, 29 Nov 2018 23:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 29.11.2018<br/><b>Ressort:</b> Politik<br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/3b1425d612f5e7d91d7c67cc2593b231_[568x0].jpg"/></p><p>Populismus, Protektionismus und Provokationen bringen die globalisierte Gesellschaft zunehmend an ihre Grenzen. Sie bestimmen die Tagespolitik und finden vereinfachte Antworten auf komplexe Fragen. Welche Probleme hier auf Österreich und Europa zukommen und was sie dagegen unternehmen können, war Thema des Eröffnungsabends beim 12. Europäischen Mediengipfel in Lech am Arlberg. </p><div><div><span style="font-size: 1em;">Den inhaltlichen Einstieg zum Mediengipfel lieferte am Donnerstag Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, mit einer Analyse zu Populismus und Nationalismus in Europa. Überall in der Welt sei der Nationalismus auf dem Vormarsch – in der Türkei und den USA ebenso wie in Brasilien und Österreich. Vielerorts sei der Geist der Solidarität abhandengekommen. „Wo ist er geblieben? Hat Trump ihn eingemauert? Hat Erdogan ihn in die Zelle geworfen? Haben Matteo Salvini, Heinz-Christian Strache und Victor Orban ihn im Mistbeet des Nationalismus vergraben?“, fragte Prantl. Im Angesicht dieser Entwicklungen dürfe man aber nicht den Fehler machen, den Nationalismus als unaufhaltsame Naturkraft zu sehen. Vielmehr gelte es, aktiv zu werden und die EU zu stärken. „Zukunft gibt es nicht festgefügt, sie entsteht in jedem Moment der Gegenwart, ist darum in jedem Moment auch veränderbar“, betonte Prantl, und: „Wir brauchen ein besseres Europa.“</span><br></div><div><br></div><div>Der Frage, wie man ein besseres Europa erreichen könne, stellte sich auch Johannes Hahn, EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar, Präsident der Auslandspresse in Wien. „Wir verbringen ein Drittel der Zeit damit, ein oder zwei Staaten zu überzeugen, um eine einstimmige Entscheidung treffen zu können. Diese Abstimmungsmodi müssen wir ändern. Wir hätten schon so viel erreichen können mit anderen Entscheidungsmustern. Man muss als ‚Unterlegener‘ diese Mehrheitsentscheidung auch anerkennen“, so Hahn.</div><div><br></div><div>Im Anschluss diskutierten Faten Mukarker, palästinensische Friedensaktivistin aus Bethlehem, Ayre Shalicar, deutsch-israelischer Schriftsteller, und Alexandra Föderl-Schmid, Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Israel, mit Andreas Pfeifer, außenpolitischer Ressortleiter im aktuellen Dienst des ORF, die Teilung des israelischen Staates und eine Rückkehr des Anti-Semitismus in Europa. Auch die Rolle der USA als Vermittler war hier Thema. Laut Mukaker hätte Palästina hier keine wahre Alternative, obwohl sich die USA klar hinter Jerusalem gestellt hätte. „Wir hoffen einfach, dass dieser Deal vielleicht – wir leben ja im Land der Wunder – auch etwas beinhaltet, das gut für uns ist“, so Mukaker. Shalicar konstatierte, dass Jerusalem gegenüber Trump und den USA abwartend reagiere, da man den Partner nicht einschätzen könne. Auch betonte er den immer stärker werdenden Antisemitismus in Deutschland, für den er unter anderem die Medien verantwortlich macht. Föderl-Schmid sah dies jedoch als zu kurz gegriffen und betonte dabei die Hürden, die journalistisches Arbeiten oft erschweren würden: „Es ist nicht immer einfach, als Journalistin aus Israel zu berichten. Nicht alle Pressekonferenzen stehen für alle Journalisten offen. Der letzte Empfang der Auslandspresse glich einer Journalistenbeschimpfung.“</div><div><br></div><div>Im Anschluss bot der Autor Eliyah Havemann eine sehr persönliche Perspektive. Der gebürtige Deutsche erzählte, warum er nach Israel ausgewandert und zum Judentum konvertiert ist. Auch den von Shalicar aufgebrachten Vorwurf des wachsenden Antisemitismus in Deutschland griff er dabei auf: „Die doppelten Standards müssen aufhören. „Nathan der Weise“ ist das schlimmste Buch für deutsche Juden, denn wir werden an diesem Vorbild gemessen. Wir sind aber auch nicht besser als andere und machen Fehler – diese sollte man uns auch zugestehen.“</div><div><br></div><div>Den Abschluss des inhaltsreichen Abends machten Thomas Schulz, Bestsellerautor und Spiegel-Korrespondent im Silicon Valley, und Richard Gutjahr, Mitarbeiter der Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens, im Gespräch mit Daniela Kraus, Geschäftsführerin des fjum_forum journalismus und medien. Zum Thema „Diktatur der Daten – Demokratie unter Druck“ bemerkte Schulz gleich zu Beginn: „Entwicklungen dauern nicht mehr dreißig, sondern fünf Jahre.“ Dabei waren sich beide Referenten einig, dass China in den Entwicklungen der nächsten Jahre einen starken Einfluss haben werde. „Google will nach China expandieren, weil China im Tech-Bereich immer stärker wird. Es gibt Bedenken, dass das chinesische Modell – das staatlich geförderte Wissenschaftsmodell – große Erfolge bringt“, führte Schulz aus. „Die wertvollsten Start-ups sind in China – das führt zu Nervosität im Silicon Valley“, ergänzte Gutjahr.</div><div><br></div></div><div><b>Fotos des Eröffnungsabends <a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/14609/" target="_blank">hier</a></b></div><div><b>Audio-Files <a href="https://newsroom.pr/at/12.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-grenzen-der-globalisierten-gesellschaft-14443" target="_blank">hier</a></b></div><br><div><div><span style="font-size: 14.6667px;"><b><i>Über den Europäischen Mediengipfel</i></b></span></div><div><span style="font-size: 14.6667px;"><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert - wird von der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg, dem Presseclub Concordia sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH, der BTV – Bank für Tirol und Vorarlberg und BMW unterstützt. Weitere Partner sind das Land Tirol, das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich und die Tirol Werbung. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren Der Standard, die APA - Austria Presse Agentur, das Handelsblatt, die Tiroler Tageszeitung sowie die Vorarlberger Nachrichten.&nbsp;</i></span></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/14443</guid><category>Politik</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/3b1425d612f5e7d91d7c67cc2593b231_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/736bae982ace3be5c3da82562f13cb9f.jpg" width="568"><media:title>Eröffneten den 12. Europäischen Mediengipfel: Ludwig Muxel (Bürgermeister von Lech), Stefan Kröll (GF ProMedia Kommunikation) und Hermann Fercher (Direktor Lech Zürs Tourismus)</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/c3b41e60473047af1a33f6801aa4137e.jpg" width="568"><media:title>Hans-Peter SIebenhaar (Präsident der Auslandspresse und Südosteuropa Korrespondent des Handelsblatts) mit Johannes Hahn (EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, ÖVP).</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/afa8231d9ac640cef3e214bd77c6fb92.jpg" width="568"><media:title>Richard Gutjahr (Mitarbeiter der Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens, Moderator und Blogger), Moderatorin Daniela Kraus (Forum für Journalismus und Medien) und Thomas Schulz (Spiegel Korrespondent und Bestseller Autor) v.l.n.r.</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/9f44baaeb680d51f7558608f37607b60.jpg" width="568"><media:title>Unter dem Titel „Israel und die aktuelle Weltpolitik“ moderierte Andreas Pfeifer (außenpolitischer Ressortleiter im aktuellen Dienst des ORF-Fernsehens; 2.v.l.) eine Expertenrunde mit Faten Mukarker (palästinensische Friedensaktivistin aus Bethlehem, re.), Arye Shalicar (deutsch-israelischer Schriftsteller, 2.v.re.) und Alexandra Föderl-Schmid (Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Israel, li.)</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/41c4debb42ed6e5b20e69a5d804c70d2.jpg" width="568"><media:title>Susanne Glass (ARD Studioleiterin in Israel, ehemalige Präsidentin der Auslandspresse in Wien) und Eliyah Havemann (Autor)</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/e8423516b86b2422cce33d629212205b.jpg" width="568"><media:title>Eröffneten den 12. Europäischen Mediengipfel: Heribert Prantl (Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung) und Johannes Hahn (EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, ÖVP).</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/203357b2b194cc9265a5af6deb88b30d.jpg" width="568"><media:title>Eröffnungsredner Heribert Prantl und Johannes Hahn mit dem langjährigen Förderer des EU Stipendienprogramms Othmar Karas und dem Präsidenten der Auslandspresse in Wien Hans-Peter Siebenhaar. </media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/84ddfb/6512bd/6ea9ab/3b1425d612f5e7d91d7c67cc2593b231.jpg" width="568"><media:title>Heribert Prantl hielt in seiner Eröffnungsrede im Hotel Gasthof Post ein flammendes Plädoyer für Europa.</media:title><media:copyright>APA/ Florian Lechner</media:copyright></media:content></item></channel>
		</rss>
