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			<channel><title>RSS Videos</title><link>https://www.newsroom.pr/</link><atom:link href="https://www.newsroom.pr/rss/video/?kunden_id=16" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>RSS Videos newsroom.pr</description><language>de</language><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</lastBuildDate><generator>newsroom.pr</generator><copyright>Copyright © newsroom.pr</copyright><item><title><![CDATA[Dem Europa-Mythos auf der Spur: Abschluss des 17. Europäischen Mediengipfels]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/dem-europa-mythos-auf-der-spur-abschluss-des-17.-europaeischen-mediengipfels-17874</link><author>nadine.rendl@pro.media (Nadine Rendl MA)</author><pubDate>Sat, 06 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 06.12.2025<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Seefeld</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b_[568x0].jpg"/></p><p>Am dritten und letzten Tag des Europäischen Mediengipfels 2025 in Seefeld wurde Europa aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – aus dem Europäischen Parlament, aus dem Weltall und aus der Mythologie. Ziel war es, der Identität Europas auf den Grund zu gehen.</p><div>Der Tag begann mit einem Kommentar des ÖVP-Europaabgeordneten <b>Lukas Mandl</b> zu Europa. Anschließend richtete sich der Blick weit über den Kontinent hinaus: <b>Josef Aschbacher</b>, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), ordnete Europas Rolle im Wettrennen im All ein. Über die Entwicklung des belarussischen Oppositionskampfs berichtete die belarussische Oppositionspolitikerin&nbsp;<b>Sviatlana Tsikhanouskaya</b> im Gespräch zur aktuellen Pressestunde.</div><div><br></div><div>Einen literarisch-philosophischen Schlusspunkt setzten Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier </b>und Philosoph <b>Konrad Paul Liessmann</b>. Der von Köhlmeier erzählte Europa-Mythos „Die Königstochter und der Stier“ bot Liessmann den Ausgangspunkt für Überlegungen zum heutigen Europa – zu seiner Identität, seinen Ursprüngen und der Notwendigkeit, die eigene Geschichte anzuerkennen.&nbsp;<span style="font-size: 1em;">Die dargestellte Machtausübung des Zeus, so Liessmann, zeige, „die Geburtsstunde Europas ist von Gewalt gekennzeichnet“. Köhlmeier ergänzte: „Die griechische Mythologie ist nichts für zarte Gemüter.“ Im weiteren Verlauf reflektierte Liessmann über den europäischen Charakter: „Europäer sind im Gegensatz zur wohlmeinenden Ideologie nie die Ersten gewesen, in keinem Bereich.“ Europa sei stets „Zweiter“ gewesen. Zur Frage der europäischen Identität zog Liessmann schließlich eine Parallele zu den Brüdern der mythologischen Figur „Europa“, die aufbrechen, um ihre Schwester zu suchen – und nur zurückkehren sollen, wenn sie sie gefunden haben. „Würde man das heute auf unsere Diskussion anwenden, könnte man sagen: Bitte hört endlich auf, nach der europäischen Identität zu suchen – ihr werdet sie nicht finden“, so Liessmann. Einer der Brüder jedoch sucht nicht weiter, sondern befragt das Orakel von Delphi und gründet auf dessen Rat hin eine Stadt. Liessmann resümierte: „Eine Stadt zu gründen heißt tatsächlich, Zukunft zu begründen.“</span></div><div><span style="font-size: 1em;"><br></span></div><div><b>Europa zwischen Selbstverständnis und Weltblick</b></div><div>Mit dem dritten Tag fand der 17. Europäische Mediengipfel, der heuer erstmals in Seefeld in Tirol stattfand, seinen Abschluss.&nbsp;<span style="font-size: 1em;">„20 Diskussionsrunden und rund 80 Expert:innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medienwelt haben diesen Europäischen Mediengipfel zu einem unvergesslichen Festival und einer Vermessung der Europäischen Realität gemacht“, resümierte Initiator<b> Stefan Kröll </b>am letzten Tag.&nbsp;</span></div><div>„Wir haben in den vergangenen Tagen viele Impulse über das Funktionieren autoritärer Systeme außerhalb Europas erhalten. Ich glaube, wir in Europa sind uns dessen bewusst, aber wir schauen manchmal zu wenig über den Tellerrand hinaus. Daher ist der Europäische Mediengipfel auch so wichtig“, betonte <b>Meret Baumann</b>, Präsidentin des Verbands der Auslandspresse. EU-Parlamentarierin <b>Sophia Kircher</b> hielt fest: „Es ist beeindruckend, diese ,Live-Berichte‘ beispielsweise aus Russland oder der Ukraine zu bekommen. Das hilft, besser zu verstehen, welche Herausforderungen es gibt und was die Hintergründe sind.“</div><div><br></div><div>Das vollständige Programm sowie die Mediathek zum Nachschauen der Panels gibt es hier: <a href="https://mediengipfel.at/at/" target="_blank">mediengipfel.at</a></div><div><br></div><div><b><i>Über den Europäischen Mediengipfel</i></b></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, bei denen die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik sowie wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität beleuchtet werden.&nbsp;</i></div><div><i>Der von Beginn an unter der Schirmherrschaft des Österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und federführend mit dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Region Seefeld und dem Land Tirol bzw. der Lebensraum Tirol Gruppe unterstützt.&nbsp;</i></div><div><i>Weitere Partner sind: Industriellenvereinigung Tirol, Uniqa, Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck, Europäisches Parlament, Wirtschaftskammer Österreich, Wirtschaftskammer Tirol, Österreichische Medienakademie, APA – Austria Presse Agentur, Tageszeitung Dolomiten und Moser Holding.</i></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/17874</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/d11eb2b7e41ec09d7328e17070edb89b.jpg" width="568"><media:title>Einen literarisch-philosophischen Schlusspunkt zum 17. Europäischen Mediengipfel in Seefeld setzten Schriftsteller Michael Köhlmeier (r.) und Philosoph Konrad Paul Liessmann (l.). </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/f34e05827926697977bbbc68e3278a6f.jpg" width="568"><media:title>Michael Köhlmeier erzählte den Europa-Mythos „Die Königstochter und der Stier“, welche zum Ausgangspunkt für Überlegungen zum heutigen Europa wurde. </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/550937d4274b427f450babaf0ac14a18.jpg" width="568"><media:title>Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), ordnete Europas Rolle im Wettrennen im All ein.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/569e7749571e31c40787dd93a3d5bb6d.jpg" width="568"><media:title>Über die Entwicklung des belarussischen Oppositionskampfs berichtete die belarussische Oppositionspolitikerin Sviatlana Tsikhanouskaya im Gespräch zur aktuellen Pressestunde.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/b5bcaa44be0dde49fdbee26e9db506aa.jpg" width="568"><media:title>ÖVP-Europaabgeordneter Lukas Mandl bot einen Kommentar zu Europa. </media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/e8782a941219ba974149fd9da3e12b27.jpg" width="568"><media:title>Mit einem literarisch-philosophischen Schlusspunkt von Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann fand der 17. Europäische Mediengipfel am dritten Tag seinen Abschluss.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/312351/c20ad4/faeac4/b392557d97bb963fc2f2c93455697498.jpg" width="568"><media:title>Meret Baumann (Präsidentin des Verbands der Auslandspresse) und Initiator Stefan Kröll.</media:title><media:copyright>Europäischer Mediengipfel/Florian Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/1144089515?share=copy&amp;fl=cl&amp;fe=ci" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright>ProMedia</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[14. Europäischer Mediengipfel in Lech am Arlberg: Leben im Ausnahmezustand]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/14.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-am-arlberg-leben-im-ausnahmezustand-15843</link><author>stefan.kroell@pro.media (Stefan Kröll)</author><pubDate>Sat, 23 Apr 2022 00:00:00 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 23.04.2022<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/d3505735b5f0c8cbed0951932a7e4a04_[568x0].jpg"/></p><p>Mit einer Keynote zur Zeitenwende läutete Politikwissenschaftler Peter Filzmaier den Freitagabend beim 14. Europäischen Mediengipfel ein. Susanne Glass (BR) und Markus Spillmann (ehemaliger Chefredakteur der NZZ) sprachen mit Gerald Knaus (Migrationsexperte), Lisz Hirn (Philosophin) und Rudolf Anschober (ehemaliger österreichischer Gesundheitsminister) über "Ein Leben im Ausnahmezustand". Eine weitere Diskussionsrunde beschäftigte sich mit dem Thema „Medien zwischen Fake und Fakten“. Am Samstag Vormittag wurden Außenminister Alexander Schallenberg sowie Arbeitsminister Martin Kocher im Rahmen zweier "Pressestunden" interviewt. Das letzte Panel des Mediengipfels beschäftigte sich mit der Arbeit von Kriegs- und Krisenreporterinnen.</p><div><b>Peter Filzmaier</b> betonte in seiner Keynote die Wichtigkeit der Kommunikation. Diese habe sich in einer multimedialen Welt grundlegend verändert. Die Theorie von Sender und Empfänger sei längst veraltet, der Kommunikationsprozess sei mehrstufig geworden. Die Menschen wären einer permanenten „kommunikativen Überfrachtung“ ausgesetzt. Das bedeute, die Nutzer seien durch die Vielfalt der verfügbaren Kanäle überfordert. Die Konsequenz daraus? „Ich höre gar nicht mehr zu, schaue nicht mehr hin“, sagt Filzmaier. Und Desinformation biete unweigerlich Nährboden für verschrobene Theorien und Meinungen. Diese wiederum würden durch die sozialen Medien verbreitet. „Was ich zum Beispiel über Politik weiß oder nicht weiß, weiß ich aus Massenmedien“, sah Filzmaier die Situation kritisch. Darum sei die Einführung des Faches „Medienkompetenz“ in allen Schulstufen ein Muss. Doch nicht nur in der Schule, auch in vielen anderen Teilen der Gesellschaft bedürfe es laut Filzmaier der Aufklärung und Schulung im Umgang mit Medien. Die Conclusio für Filzmaier: „Nur Bildung ist die Lösung.“</div><div><br></div><div>Das Panel „Krise! Leben im Ausnahmezustand“ beschäftigte sich mit der Pandemie und dem Krieg. Migrationsexperte<b> Gerald Knaus</b> gab zu bedenken, dass der Konflikt in der Ukraine nicht der einzige Krieg sei. Seit den 1990er-Jahren habe es in Europa immer wieder Auseinandersetzungen gegeben. <b>Lisz Hirn</b> warnte vor dem Verlust des Wohlstands. Unsere Lebensweise sollte neu gedacht werden. „Wir haben keinen innovativen Ansatz, fallen immer wieder in ein Schwarz-Weiß-Denken zurück. Und das bedeutet im Kriegsfall Waffen und Aufrüstung“. <b>Rudolf Anschober</b> verwies auf ein Problem zwischen Politik und Wissenschaft. Am Anfang der Pandemie sei es aufgrund von recht vagen Studien sehr schwer gewesen, politisch wichtige Entscheidungen zu treffen.</div><div><br></div><div><b>Gerold Riedmann</b>, Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten und Geschäftsführer von Russmedia, verwies auf eine Grundsatzdiskussion: „Wir müssen darüber reden, was Medien sind und was sie nicht sind“. Es gäbe unzählige Plattformen, wie etwa „Russia Today“, die reine Propaganda-Maschinen seien. Der Ehrenpräsident der AEJ (Association of European Journalists), <b>Otmar Lahodynsky</b>, warnte vor „Putins Desinformationstrollen“. Diese würden gezielt Wikipedia-Artikel verfälschen und mit falschen Informationen befüllen. Auch <b>Alexandra Föderl-Schmid</b>, stv. Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, verwies auf Studien, die besagen, dass seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs das Wort „Nazi“ gezielt in diversen Internetplattformen eingespeist werde. Für <b>Matthias Sutter</b>, Direktor am Max-Planck-Institut Bonn, und Medienexperte <b>Patricio Hetfleisch</b> sei das gezielte Manipulation. Hetfleisch führte ebenfalls ein Beispiel an: „Russia Today tut so, als hätten sie einen journalistischen Anspruch – am Ende des Tages ist es reine Propaganda“.</div><div><br></div><div>Am Samstag Vormittag wurden Außenminister <b>Alexander Schallenberg</b> sowie Arbeitsminister <b>Martin Kocher</b> im Rahmen zweier "Pressestunden" interviewt. Durch die letzte Diskussionsrunde des 14. Europäischen Mediengipfels führte <b>Eva Linsinger</b> (stv. Chefredakteurin bei Profil) mit den Kriegs- und Krisenreporterinnen <b>Monika Bolliger</b> (Redakteurin beim Spiegel),&nbsp;<span style="font-size: 1em; font-weight: 700;">Natalie Amiri</span><span style="font-size: 1em;">&nbsp;</span><span style="font-size: 1em;">(ARD-Korrespondentin und Weltspiegel-Moderatorin) und</span><span style="font-size: 1em;">&nbsp;</span><b style="font-size: 1em;">Petra Ramsauer</b><span style="font-size: 1em;"> (Journalistin und Autorin)</span><span style="font-size: 1em;">. Ein großer Faktor, der die Auslandsreportage hindere, seien laut Bolliger die Budgetkürzungen in den jeweiligen Redaktionen. Für eine detaillierte Reportage sei es jedoch wichtig, präsent zu sein. „Man muss vor Ort sein und versuchen, den Zuschauer oder Leser in das jeweilige Land einzuführen – es durch unsere Augen zu betrachten“, erklärte Amiri. Ebenso sei es wichtig, Desinformationen aufzudecken. In den jeweiligen Gebieten ließen sich Bilder leichter verifizieren. Journalisten müssten mehr unterstützt werden – erst recht, wenn es um die Betreuung nach der Rückkehr ins Heimatland gehe. „Schwierig wird es, wenn man zurückkommt und merkt: Das Leben hier geht einfach so weiter und das Schlimme, das passiert, wird nur mehr am Rande wahrgenommen“, meinte Ramsauer.</span></div><div><br></div><div><br></div><div>Link zur APA-Fotodatenbank für Freitagabend:&nbsp;<a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/27099/" target="_blank">14. Europäischer Mediengipfel Lech am Arlberg I Lech Zürs Tourismus GmbH I APA-Fotoservice</a></div><div>Link zur APA-Fotodatenbank für Samstag:&nbsp;<a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/27103/" target="_blank" style="background-color: white; font-size: 1em;">14. Europäischer Mediengipfel Lech am Arlberg I Lech Zürs Tourismus GmbH I APA-Fotoservice</a></div><div><br></div><div><div><span style="font-weight: 700;"><i>Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</i></span></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und den Ländern Vorarlberg und Tirol, dem Europäischen Parlament unter Vizepräsident Othmar Karas, dem Presseclub Concordia und dem Verband der Auslandspresse Berlin unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung, die PEMA, die BTV Bank für Tirol und Vorarlberg und BMW. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, dem Europäischen Parlament, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Tiroler Tageszeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.</i></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/15843</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/d3505735b5f0c8cbed0951932a7e4a04_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/bf764b0ddc2eac293258528a74790201.jpg" width="568"><media:title>Politikwissenschaftler Peter Filzmaier hielt eine viel beachtete Keynote zum Thema "Zeitenwende - Konsequenzen für Politik, Medien und unsere Gesellschaft".</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/c3531ec56aaf1275300201b32d345493.jpg" width="568"><media:title>Das Thema "Krise! Leben im Ausnahmezustand" erörterten Susanne Glass (BR), Gerald Knaus (Migrationsexperte), Lisz Hirn (Philosophin), Rudolf Anschober (ehemaliger österreichischer Gesundheitsminister) und Markus Spillmann (ehemaliger CR NZZ, v.li.).</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/45f5ae24e6d9bd2a5e74f9b27cb9a1fb.jpg" width="568"><media:title>V.l. Moderatorin Katharina Schell (stv. Chefredakteurin APA), Patricio Hetfleisch (Medienexperte), Otmar Lahodynsky (Ehrenpräsident Association of European Journalists), Alexandra Föderl-Schmid (stv. CR Süddeutsche Zeitung), Gerold Riedmann (GF Russmedia und CR Vorarlberger Nachrichten), Matthias Sutter (Verhaltensökonom).</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/d3505735b5f0c8cbed0951932a7e4a04.jpg" width="568"><media:title>Ivo Mijnssen (NZZ, re.) im Gespräch mit Außenminister Alexander Schallenberg.</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/35d7a7339172c5040a67c941e3e319c7.jpg" width="568"><media:title>Wolfgang Geier (ORF, re.) interviewte Arbeitsminister Martin Kocher. </media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/37693c/c68d361be652c76c7e03365ca24099c5.jpg" width="568"><media:title>"Aus dem Leben von Kriegs- und Krisenreporterinnen" berichteten Monika Bolliger (Der Spiegel) und Petra Ramsauer (Journalistin und Autorin, re.) unter der Moderation von Eva Linsinger (Profil, li.).</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/pressezone/download/702158288/f239904ab9" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright>redaktionell frei</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[Der zweite Tag des Mediengipfels in Lech am Arlberg: Strategien der Einschüchterung in der Welt der Medien]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/der-zweite-tag-des-mediengipfels-in-lech-am-arlberg-strategien-der-einschuechterung-in-der-welt-der-medien-15842</link><author>stefan.kroell@pro.media (Stefan Kröll)</author><pubDate>Fri, 22 Apr 2022 00:00:00 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 22.04.2022<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/b6d767/1525bc58e977cd3af4d6df4bc8d360e9_[568x0].jpg"/></p><p>Am Tag zwei des 14. Europäischen Mediengipfels ging es um Themen wie die Bedeutung von Social Media – unter anderem in Bezug auf den Krieg in der Ukraine –, Fake News und „Fridays for Future“. Clemens Pig (Präsident EANA und CEO APA) sprach in seiner Keynote über den Druck für Europäische Nachrichtenagenturen. In der anschließenden Diskussionsrunde waren Einschüchterungsstrategien gegen Medien und JournalistInnen Inhalt des Gesprächs.</p><div>Den zweiten Tag eröffneten die Studenten der Universität Innsbruck <b>Clara Bitter</b> und <b>Michael Schlegel</b>. Damit war die Debatte um die „Generation Protest“ eröffnet. „Wir haben es definitiv mit einer Protest Generation zu tun“, erklärte <b>Benedikt Narodoslawsky</b>, Journalist und Autor des Buchs „Inside Fridays for Future“. Nach Meinung des Repräsentanten der Universität Innsbruck schaffe es die Initiative „Fridays for Future“, Tausende von Menschen auf den Straße zu mobilisieren und habe den weltweit ersten Klimastreik organisiert. Narodoslawsky warnte in Bezug auf die Initiative jedoch vor Falschmeldungen, die in den Medien kursierten. Anschuldigungen von vermüllten Innenstädten entsprächen beispielsweise nicht der Wahrheit. Diese „Fake News“ gelte es zu entlarven. <br></div><div><br></div><div>Diese Manipulation und Propaganda kennt auch <b>Nataliya Niederkofler</b>, Mitglied des Krisen-Koordinationsstab der Ukrainischen Gemeinschaft in Innsbruck. „Normalerweise sollten wir den Medien vertrauen, dies ist in Russland nicht der Fall“, so Niederkofler. Dort sei es aussichtslos, gegen die Propaganda der Regierung zu protestieren. Es handle sich – wenn überhaupt – um Einzelproteste. <b>Clara Rauchegger</b>, Assistenzprofessorin für Europarecht und Recht der Digitalisierung an der Universität Innsbruck, sah aber auch „tolle Chancen“, die sich durch Medien ergeben würden. Die Politik – und in diesem Zusammenhang die EU – solle die sozialen Medien gewissermaßen kontrollieren. Derzeit gäbe es einen Vorschlag seitens der EU – den „Digital Services Act“: ein Paket, das die verschiedenen Algorithmen auf den Plattformen filtert. Dabei könne man auswählen, ob der Algorithmus überhaupt angewandt wird oder welche Informationen genau durchsiebt werden sollten. „Die Bedingungen auf den Plattformen sind streng, es kann zu großen Strafen kommen. Die EU-Kommission zögert hier nicht, da die ganze Welt auf uns schaut und hofft, dass sich da endlich etwas tut“, schildert Rauchegger.</div><div><br></div><div>„Der Krieg in der Ukraine und die beiden Pandemiejahre sind nur die Spitze des Eisbergs für die österreichischen Medien“, startete <b>Clemens Pig</b> seinen Beitrag mit Blick auf den Produktionsdruck für Agenturen. Es sei wichtig, unabhängige Agenturen zu schützen, denn es gäbe europa- und weltweit immer wenigere. Vor allem der Krieg in der Ukraine zeige nun die Problematik in der russischen Medienlandschaft. Durch die zahlreichen Restriktionen und Androhungen würde den freien Medien jegliche journalistische Grundlage genommen werden. Deshalb sei auch der Faktencheck auf allen Plattformen – besonders auf Social Media – von größter Bedeutung.</div><div><br></div><div>Beim Talk über die verschiedenen Methoden der Einschüchterung der JournalistInnen beteiligte sich unter anderem <b>Matthew Caruana Galizia</b>, Direktor der Daphne Caruana Galizia Foundation. Der Journalist hat einen persönlichen Bezug zum Thema, da seine Mutter, die ebenfalls Journalistin war, in Zuge einer Investigationsgeschichte ermordet wurde. „Je mehr man seinen Job richtig macht, desto mehr Aufmerksamkeit und gerichtliche Prozesse bringt das mit sich“, erklärte der Journalist. Es sei wichtig, die Art zu ändern, wie die EU die Korruption bekämpfe. Die RedakteurInnen würden sich weltweit miteinander vernetzen, sich austauschen und zusammenarbeiten. Das fehle der Polizei, schildert Galizia. Die Behörden würden nicht miteinander kommunizieren: „Sie müssen diesbezüglich noch einiges aufholen.“ <b>Florian Skrabal</b>, Chefredakteur von "Dossier", erklärte drei Formen der Einschüchterung: „Als Erstes versucht man, den Journalisten von der Arbeit abzuhalten und verwehrt ihm den Zugang zu gewissen Veranstaltungen. Dann entzieht man die Inserate, die wichtig für die Wirtschaftslage der Zeitung sind. Und als drittes Hindernis steht der gerichtliche Prozess, dem man sich stellen muss und der Geld kostet.“ Korruption sei überall in den Medien verbreitet – auch in Polen. <b>Boguslaw Chrabota</b>, Chefredakteur von Rzeczpospolita Daily News in Polen, berichtet, dass ein großer Anteil an Bundesgeldern in gewisse Medien einfließe, um sie so abhängig von deren Unterstützung zu machen und die Beiträge zu kontrollieren. Jedoch würden einige Widerstand leisten: „Die Regierung stellt sich gegen die Pressefreiheit, aber wir haben trotzdem eine große Zahl an unabhängigen Medien, die dagegenhalten. Wir werden vom Staat unterdrückt, aber wir beschützen unsere Freiheit“, so Chrabota.</div><div><br></div><div><br></div><div>Link zur APA-Fotodatenbank hier: <a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/27095/" target="_blank">14. Europäischer Mediengipfel Lech am Arlberg I Lech Zürs Tourismus GmbH I APA-Fotoservice</a></div><div><br></div><div><div><span style="font-weight: 700;"><i>Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</i></span></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und den Ländern Vorarlberg und Tirol, dem Europäischen Parlament unter Vizepräsident Othmar Karas, dem Presseclub Concordia und dem Verband der Auslandspresse Berlin unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung, die PEMA, die BTV Bank für Tirol und Vorarlberg und BMW. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, dem Europäischen Parlament, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Tiroler Tageszeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.</i></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/15842</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/b6d767/1525bc58e977cd3af4d6df4bc8d360e9_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/b6d767/c604039bd9c435ce1cd770686dc85c51.jpg" width="568"><media:title>Das Panel, das die Universität Innsbruck gestaltete, diskutierte über die "Generation Protest". </media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/b6d767/1525bc58e977cd3af4d6df4bc8d360e9.jpg" width="568"><media:title>Der geschäftsführende Vorstand der APA, Clemens Pig, hielt eine Keynote zum Thema "News Behind the Scenes: Europäische Nachrichtenagenturen unter Druck".</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/b6d767/c47f93df0eff55ca373e0e90bfbff019.jpg" width="568"><media:title>Das Panel zum Thema "Strategies of Intimidation of Media and Journalists" (v.l.): Moderatorin Daniela Kraus (Generalsekretärin Presseclub Concordia), Boguslaw Chrabota (Chefredakteur von Rzeczpospolita Daily News/Polen), Matthew Caruana Galizia (Direktor der Daphne Caruana Galizia Foundation/Malta) und Florian Skrabal (Chefredakteur "Dossier").&#13;
</media:title><media:copyright>APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/pressezone/download/701986315/195ee3b08a" width="" medium="video"><media:title>FREITAG ABEND</media:title><media:copyright>redaktionell frei</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/pressezone/download/701761208/547281e3d2" width="" medium="video"><media:title>FREITAG VORMITTAG</media:title><media:copyright>redaktionell frei</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[Zeitenwende - 14. Europäischer Mediengipfel in Lech am Arlberg eröffnet]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/zeitenwende-14.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-am-arlberg-eroeffnet-15841</link><author>stefan.kroell@pro.media (Stefan Kröll)</author><pubDate>Thu, 21 Apr 2022 23:00:00 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 21.04.2022<br/><b>Ressort:</b> Events, Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/bbbaf834ab2ac6dfcfa7baa735cd09e9_[568x0].jpg"/></p><p>Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause konnte am Donnerstag der 14. Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg  (21.-23.04.2022) eröffnet werden. Die diesjährige Veranstaltung widmet sich dem Thema „Zeitenwende – unsere Welt im Ausnahmezustand“ und fand zum ersten Mal hybrid statt. Zu den hochkarätigen Gästen des ersten Tages zählten unter anderem Othmar Karas (Erster Vizepräsident des Europäischen Parlaments), Gabriel Felbermayr (WIFO), Gerhard Mangott (Universität Innsbruck/Russlandexperte) und Sergiy Kudelia (ukrainischer Politologe).</p><div><div><b>Landeshauptmann Markus Wallner</b>, der die jüngste Auflage des Europäischen Mediengipfels gemeinsam mit <b>Gerhard Lucian</b> (Bürgermeister von Lech), <b>Hermann Fercher</b> (Direktor von Lech-Zürs Tourismus), <b>Stefan Kröll</b> (Initiator des Europäischen Mediengipfels und Geschäftsführer der ProMedia) und <b>Ivo Mijnssen</b> (Präsident der Auslandspresse in Wien) eröffnete, verwies im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine auf die beachtliche Hilfsbereitschaft und anhaltende Solidarität der Vorarlberger Bevölkerung. Weiterhin würden von den BürgerInnen Unterkünfte angeboten, es gebe zudem viele private Initiativen und die Spendenbereitschaft der Menschen sei ungebrochen.</div><div><br></div><div><b>Sergiy Kudelia</b> erörterte in seiner Keynote Zukunftsszenarien für die Ukraine und ging gleichzeitig auf die Möglichkeiten der Europäischen Union ein. Die aktuelle Situation könne zu einer „permanenten Instabilität“ in der Ukraine führen. Eine hoffnungsvolle Zukunft sieht Kudelia dennoch, denn „die Chance auf einen EU-Beitritt hat die UkrainerInnen vereint“.</div><div><br></div><div>Im EU-Talk diskutierte <b>Othmar Karas</b> mit <b>Raffaela Schaidreiter</b> (ORF Korrespondentin in Brüssel) über den Ausnahmezustand und wie Europa darauf reagiert. Sanktionspakete gegen Russland, Österreichs Neutralität, die Gasabhängigkeit und Bundeskanzler Karl Nehammers Besuch beim russischen Präsidenten Wladimir Putin waren die Hauptthemen des Gesprächs. In Bezug auf Schweden und Finnland erklärte Karas, dass er glaube, dass die beiden Länder der NATO beitreten werden. Auf Schaidreiters Frage, ob die Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten bekommen könnte, antwortete Karas, dass er diesbezüglich noch vor dem Sommer mit einer Entscheidung der Kommission rechne. „Ich gehe davon aus, dass es zu diesem Beitrittsstatus kommen wird“, so Karas weiter. Das würde auch die Unterstützung der Ukraine durch die EU erleichtern. „Wir haben Krieg in der Ukraine und wir müssen ein klares Signal setzen, dass sie eine Beitrittsperspektive hat. Es geht nicht um den Beitritt in dem Moment, sondern um den Beitrittsstatus, die Einleitung eines Prozesses.“</div><div><br></div><div>Anschließend sprachen <b>Susanne Glass</b> (Bayrischer Rundfunk und Mitinitiatorin des Europäischen Mediengipfels) und <b>Ivo Mijnssen</b> mit einer Expertenrunde über die Folgen des Krieges in der Ukraine. <b>Gerhard Mangott</b> (Universität Innsbruck), <b>Gabriel Felbermayr </b>und <b>Sergiy Kudelia</b> analysierten die Situation als Studiogäste. <b>Denis Trubetskoy</b>, freier Journalist aus der Ukraine, war aus Lwiw zugeschaltet und gab Einblicke in die Situation vor Ort. Er selbst zeigte sich nur wenig optimistisch, dass es zu einem raschen Kriegsende kommen könnte. Mangott etwa kritisierte Nehammers Besuch bei Putin, da Russland seinen Besuch für seine Propaganda verwenden würde. Auch wenn Putin seine aktuelle Linie beibehalte, werde er die Grenzen der NATO-Mitglieder respektieren, so Kudelia. Felbermayr kam zu dem Schluss, dass es „keinen Weltmarkt mehr“ gäbe. Die steigende Inflation sorge dafür, dass die Menschen ärmer würden. Das sei aber nicht zwingend mit dem Krieg in Verbindung zu bringen, sondern habe schon davor diese Entwicklung genommen.</div></div><div><br></div><div><br></div><div>Link zur APA-Fotodatenbank hier:&nbsp;<a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/28132/" style="font-size: 1em;">14. Europäischer Mediengipfel Lech am Arlberg | Lech Zürs Tourismus GmbH | APA-Fotoservice</a></div><div><br></div><div><div><b><i>Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</i></b></div><div><i>Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und den Ländern Vorarlberg und Tirol, dem Europäischen Parlament unter Vizepräsident Othmar Karas, dem Presseclub Concordia und dem Verband der Auslandspresse Berlin unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung, die PEMA, die BTV Bank für Tirol und Vorarlberg und BMW. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, dem Europäischen Parlament, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Tiroler Tageszeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.</i></div></div><div><br></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/15841</guid><category>Events, Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/bbbaf834ab2ac6dfcfa7baa735cd09e9_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/bd0c5e7792cc3817ef93731889f153a1.jpg" width="568"><media:title>Der ukrainische Politologe Sergiy Kudelia erörtere in seiner Keynote Zukunftsszenarien für die Ukraine.</media:title><media:copyright>Lech Zürs Tourismus GmbH/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/50477706b284c7a6b6402717974380b2.jpg" width="568"><media:title>Othmar Karas, erster Vizepräsident des Europäischen Parlaments, im Gespräch mit Raffaela Schaidreiter (ORF Korrespondentin Brüssel).</media:title><media:copyright>Lech Zürs Tourismus GmbH/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/bbbaf834ab2ac6dfcfa7baa735cd09e9.jpg" width="568"><media:title>Der 14. Europäische Mediengipfel präsentierte sich in einem modernen TV-Studio mitten in Lech in neuem Format.</media:title><media:copyright>Lech Zürs Tourismus GmbH/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/8c17d9ac8efc4aa982a80b373a631f45.jpg" width="568"><media:title>Von links: Susanne Glass (BR), Gabriel Felbermayr (WIFO), Sergiy Kudelia (Politologe), Gerhard Mangott (Uni Innsbruck) und Ivo Mijnssen (NZZ).</media:title><media:copyright/></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/3a8241/7d0665/3c59dc/598d6e004093f8f47184ddee0a4d0b68.jpg" width="568"><media:title>Von links: Hermann Fercher (Lech Zürs Tourismus), Ivo Mijnssen (Präsident der Auslandspresse in Wien), Susanne Glass (BR) und Stefan Kröll (ProMedia).</media:title><media:copyright>Lech Zürs Tourismus GmbH/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://vimeo.com/pressezone/download/700873860/505bf21409" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright>redaktionell frei</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[Europäischer Mediengipfel Lech im Digitaltalk: Internationale Medienvertreter analysieren das politische Erdbeben in Österreich]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/europaeischer-mediengipfel-lech-im-digitaltalk-internationale-medienvertreter-analysieren-das-politische-erdbeben-in-oesterreich-15697</link><author>stefan.kroell@pro.media (Stefan Kröll)</author><pubDate>Fri, 03 Dec 2021 15:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 03.12.2021<br/><b>Ressort:</b> Politik, Wirtschaft<br/>Ort: Lech</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/9493870d23794bfcf5681a770e1b3172_[568x0].png"/></p><p>Mit zwei hochkarätig besetzten Diskussionsrunden (zu sehen in Kürze auf www.mediengipfel.at) setzt das renommierte Veranstaltungsformat ein starkes digitales Zeichen: Eine internationale Runde von Journalistinnen und Auslandskorrespondenten diskutiert das aktuelle Polit-Beben, in der darauffolgenden Expertenrunde wird die „Generation Protest“ durchleuchtet.</p><div>Unter der Leitung von <b>Bernhard Odehnal</b> (Mitglied des Recherchedesk von Tamedia) analysieren<b> Ivo Mijnssen </b>(Präsident des Verbandes der Auslandspresse in Wien; NZZ Korrespondent, Wien), <b>Alexandra Föderl-Schmid</b>, (stellvertretende Chefredakteurin der SZ, München), <b>Susanne Glass</b>, (Leitung ARD-Studio, Tel Aviv) und<b> Stephan Löwenstein</b>, (Korrespondent der FAZ, Wien) in einem Digitaltalk die aktuelle Situation.</div><div><br></div><div><b>Politische Analysen von führenden Auslandskorrespondenten</b></div><div>In den Digitaltalks, die ab 3. Dezember u.a. auf <a href="http://www.mediengipfel.at" target="_blank">www.mediengipfel.at</a> zu sehen sind, werden die politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen rund um den Rückzug von Sebastian Kurz beleuchtet. Dabei stellt Bernhard Odehnal den Diskutanten die Frage, ob sich Österreich jetzt in einer Staatskrise befindet.&nbsp;</div><div><br></div><div>In der Schweiz sprach man bisher immer gerne vom Klischee des gemütlichen Österreichers, in der aktuell dynamischen Phase zieht Ivo Mijnssen dieses Bild jedenfalls stark in Zweifel: „Es ist keine Staatskrise in Österreich, aber man muss sich schon sehr wundern, wie improvisiert alles scheint. Man hat das Gefühl, dass diese Akteure bei Unvorhergesehenem ins Rudern geraten. Wenige Leute in der Partei wussten im Vorfeld von diesen Schritten und dementsprechend hektisch war der Versuch Handlungsfähigkeit zu signalisieren“, so die Einschätzung des NZZ-Korrespondenten.&nbsp;</div><div><br></div><div>In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Alexandra Föderl-Schmid. Für die stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung galt Wien in der Vergangenheit als tendenziell langweiliger Korrespondentenposten, wovon man heute nicht mehr sprechen könne. Auch die deutschen Gazetten seien mit Schlagzeilen über das Chaos in Österreich gefüllt. Für Föderl-Schmid war Karl Nehammers Ankündigung zu einer derart massiven Umbildung der Bundesregierung jedenfalls überraschend. Weniger überraschend war aus ihrer Sicht hingegen der Wechsel der Machtverhältnisse: „Für mich war es ein Déjà vu Erlebnis, dass die alten Mechanismen wieder funktionieren und eigentlich die Landeshauptleute jetzt wieder das Sagen haben. Das altbekannte ÖVP Spiel ist wieder da, wahrscheinlich waren diese Reflexe nie weg aber mit einer türkisenen Hülle überzogen. Es ist erstaunlich in welch wenigen Stunden diese türkise Marketing-Hülle der ÖVP implodiert ist.“</div><div><br></div><div>In den israelischen Medien wurde der Rückzug von Sebastian Kurz einem politischen Erdbeben gleichgesetzt. Susanne Glass, Leiterin des ARD-Studios in Israel, ortet ebenso ein gewisses Déjà Vu Erlebnis mit der Rückkehr der alten ÖVP. „Sebastian Kurz hatte die Landeshauptleute hinter sich eingereiht. Ich denke, es ist mit dieser Erschütterung jetzt noch nicht beendet. Ob Karl Nehammer die Stärke hat, so mitzuregieren, sehe ich noch längst nicht“, so Glass. Glass geht definitiv davon aus, dass die Volkspartei bei einer Wahl deutlich abgestraft werden würde. Die Stimmen würden aus ihrer Sicht zu einem großen Teil zur FPÖ wandern.&nbsp;</div><div><br></div><div>Für Stephan Löwenstein, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Wien, ist die aktuelle politische Lage in Österreich keine Staatskrise, sondern eine Regierungskrise. „In dieser Situation ist v.a. maßgeblich, dass die VP gezwungen wurde zu reagieren, sonst hätten die Grünen die Regierung verlassen. Die Landeshauptleute haben sich durchgesetzt, dass die Eskalation verhindert wurde.“ Seiner Einschätzung nach würde ein Regierungswechsel in Sachen Pandemiebekämpfung nicht helfen. „Nach wie vor ist die FPÖ ein Block, mit dem niemand regieren kann. Kickl hat sich nicht als seriöser Pandemiebekämpfer erwiesen und ist nicht koalitionsfähig“, resümiert Löwenstein&nbsp;<span style="font-size: 1em;">die aktuelle Situation.</span></div><div><br></div><div><b>Generation Protest – Gesellschaft im Zwiespalt</b></div><div>In einer zweiten Diskussion, die von der Universität Innsbruck in Abstimmung mit den Organisatoren des Europäischen Mediengipfels organisiert wurde, steht die „Generation Protest“ und die daraus resultierenden Herausforderungen für Politik und Medien im Zentrum.</div><div><br></div><div>Unter der Moderation von <b>Jan-Hendrik Speckmann</b> und <b>Stefanie Tipelius</b> (Studierende der Universität Innsbruck), diskutieren <b>Mireille Ngosso</b> (Organisatorin der Black Lives Matter Demonstration in Wien, stellvertretende Bezirksvorsteherin SPÖ des ersten Bezirks in Wien), <b>Yannick Shetty</b> (Nationalratsabgeordneter NEOS, Sprecher von LGBTIQ), <b>Benedikt Narodoslawsky</b> (Journalist und Autor „Inside Fridays for Future") und <b>Trix van Mierlo</b> (Forscherin zum Thema „Protestbewegung" an der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften der Uni Innsbruck).</div><div><b><br></b></div><div><b>Europäischer Mediengipfel auf April 2022 verschoben</b></div><div>Der 14. Europäische Mediengipfel, der von 2. bis 4. Dezember unter dem Titel «Wendejahre – Aufbruch in eine neue Welt» in Lech stattfinden hätte sollen, wurde aufgrund der aktuellen Situation auf <b>21. bis 23. April 2022</b> verschoben.</div><div><br></div><div><i>Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – 2007 von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und den Ländern Vorarlberg und Tirol, dem Europäischen Parlament unter Vizepräsident Othmar Karas, dem Presseclub Concordia, PEMA Holding sowie von BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, die Tirol Werbung, Vorarlberg Tourismus sowie die BTV - Bank für Tirol und Vorarlberg. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Tiroler Tageszeitung sowie Vorarlberger Nachrichten. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH, Russ Media sowie Kleine Zeitung, Dolomiten, Salzburg Krone. Die 14. Auflage der renommierten Veranstaltung soll von 21. bis 23. April 2022 in Lech am Arlberg stattfinden.</i></div><div><br></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/15697</guid><category>Politik, Wirtschaft</category><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/9493870d23794bfcf5681a770e1b3172_%5B64x64%5D.png" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/9493870d23794bfcf5681a770e1b3172.png" width="568"><media:title>Unter der Leitung von Bernhard Odehnal (Mitglied des Recherchedesk von Tamedia, von links oben im Uhrzeigersinn) analysieren Ivo Mijnssen (Präsident des Verbandes der Auslandspresse in Wien; NZZ Korrespondent, Wien), Stephan Löwenstein, (Korrespondent der FAZ, Wien), Alexandra Föderl-Schmid, (stellvertretende Chefredakteurin der SZ, München) und Susanne Glass, (Leitung ARD-Studio, Tel Aviv) in einem Digitaltalk die aktuelle Situation.</media:title><media:copyright>ProMedia</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/a817003277576d2324ca7a021fadbeb5.jpg" width="568"><media:title>Ivo Mijnssen (Präsident des Verbandes der Auslandspresse in Wien, NZZ) </media:title><media:copyright>NZZ</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/2f83905fa2307e2f1f4e9dfb91eeaf02.jpg" width="568"><media:title>Alexandra Föderl-Schmid, stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung.</media:title><media:copyright>Süddeutsche Zeitung</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/44cee5cb7d1af623d80ec8979c9b28b9.jpg" width="568"><media:title>Susanne Glass leitet das ARD-Studio in Tel Aviv.</media:title><media:copyright>ARD</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/358d4cae73272e7088bd1ebf737e8b47.jpg" width="568"><media:title>Unter der Leitung von Bernhard Odehnal (Mitglied des Recherchedesk von Tamedia) diskutiert eine internationale Runde von Journalistinnen und Auslandskorrespondenten zur aktuellen innenpolitischen Lage in Österreich</media:title><media:copyright>Odehnal</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/05a5cf/c20ad4/e45ee7/049e9471ccf7cfaf39f53ba09f7af69a.jpeg" width="568"><media:title>Stephan Löwenstein, Korrespondent der FAZ, Wien.</media:title><media:copyright>FAZ</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[11. Europäischer Mediengipfel in Lech am Arlberg mit starker Resonanz]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/11.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-am-arlberg-mit-starker-resonanz-13769</link><author>gabi.ziller@pro.media (Gabi Ziller)</author><pubDate>Mon, 04 Dec 2017 00:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 04.12.2017<br/><b>Ressort:</b> <br/>Ort: Lech am Arlberg </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/d184c5b7a501895608194b6de2afadd2_[568x0].jpg"/></p><p>Mit rund 130 Medienvertretern und Auslandskorrespondenten aus Europa sowie führenden Wissenschaftlern, Politikern und Unternehmern ging vergangenes Wochenende der 11. Europäische Mediengipfel zu Ende. Das Thema „Die neue Weltunordnung“ und die Auftritte von Persönlichkeiten wie dem international erfolgreichen österreichischen Medienmanager Gerhard Zeiler, Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) und Julian Reichelt (Vorsitzender der Chefredaktionen der BILD-Chefredaktionen) wurden intensiv diskutiert und fanden breiten Medienniederschlag.</p><p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="">Vom 30. November bis 2. Dezember 2017 stand
Lech am Arlberg ganz im Zeichen des 11. Europäischen Mediengipfels.
Donnerstagabend eröffnete <b>Gerhard Zeiler</b>,&nbsp;Präsident Turner
International,&nbsp;gemeinsam mit&nbsp;<b>Hans-Peter Siebenhaar</b>&nbsp;(Präsident
der Auslandspresse in Wien) den hochkarätigen Branchentreff unter dem heurigen
Motto „Die neue Welt(un)ordnung“. „Ich wünsche mir Medien, die politisch
unabhängig sind und Politiker, die unabhängig von Medien sind,“ so Zeiler. Die
Sicherstellung von seriösem, unabhängigem Journalismus läge dabei in erster
Linie in der Verantwortung des Staates. Politisch gefährlich für die Demokratie
seien im Medienbereich vor allem neue Medien: „Soziale Plattformen haben eine
gefährliche Tendenz. Es entstehen Communities, die sehr einseitige Meinungen
verstärken und das politische System gefährden.“ (<b>VIDEOMITSCHNITT: </b><a href="https://player.vimeo.com/video/245394018?title" target="_blank">https://player.vimeo.com/video/245394018?title</a>)<o:p></o:p></span></p>

<p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Bewegendster Auftritt in der elfjährigen
Geschichte des Mediengipfels</b></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="">Als ein Highlight des Gipfeltreffens galt der
unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfindende Besuch der deutschen
Rechtsanwältin <b>Seyran Ates</b> – ihr Auftritt wurde später als einer der
bewegendsten in der elfjährigen Geschichte des Mediengipfels
bezeichnet.&nbsp;Als Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in
Berlin&nbsp;setzt sich Ates vor allem für mehr Liberalismus und Frauenrechte im
Islam ein. Seyran Ates gilt deshalb als eine der meistgefährdeten Menschen in
Deutschland – bei Ihrem Besuch in Lech war dies dadurch erkennbar, da sie von
zahlreichen Personenschützern auf Schritt und Tritt bewacht wurde. „Ich wünsche
mir für die Zukunft mehr Akzeptanz dafür, dass Menschenrechte für alle gelten“
so Ates im Gespräch mit ARD-Korrespondentin&nbsp;<b>Susanne Glass</b>.&nbsp;Der
europäischen Identität schreibt sie dabei einen sehr hohen Stellenwert zu – für
Menschen mit Migrationshintergrund sei es schließlich um einiges einfacher,
sich zu Europa zugehörig zu fühlen, als zu einem einzelnen Staat. Zum Abschluss
nahm Ates Stellung zur derzeitigen europakritischen Haltung vieler Bürger und
teilte dabei die Meinung von Gerhard Zeiler: „Viele wissen nicht zu schätzen,
was die Europäische Union an Sicherheit bringt. Die Vorteile werden zu oft für
selbstverständlich genommen“.</span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE" style=""><b>Europas Versäumnisse</b></span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="">Sowohl die Keynote von <b>David Kennedy</b> (Jurist,
Professor an der Harvard Law School), als auch der darauffolgende
Internationale Mediengipfel der Auslandspresse unter der Leitung von <b>Pascal
Thibaut </b>beschäftigte sich mit dem Thema der „neuen Weltunordnung“.
Kennedy&nbsp;eröffnete nach einleitenden Worten von&nbsp;<b>Andreas
Altmann</b>&nbsp;(Rektor MCI – Management Center Innsbruck) den Abend in der
Kunsthalle arlberg1800 (<b>VIDEOMITSCHNITTE: </b></span><span class="MsoHyperlink"><span lang="DE" style=""><a href="https://player.vimeo.com/video/245585601?portrait" target="_blank">https://player.vimeo.com/video/245585601?portrait</a></span></span><span lang="DE" style=""> &amp; </span><span lang="DE" style=""><a href="https://player.vimeo.com/video/245587178?title" target="_blank">https://player.vimeo.com/video/245587178?title</a>
&amp; <a href="https://player.vimeo.com/video/245581804?portrait=0" target="_blank">https://player.vimeo.com/video/245581804?portrait=0</a>)<o:p></o:p></span></p>

<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">Der Samstagvormittag rückte die Presse in den
Fokus: </span><span style="font-size: 1em;"><b>Rainer Nowak</b> </span><span style="font-size: 1em;">(Chefredakteur Die Presse) bat </span><span style="font-size: 1em;"><b>Julian Reichelt</b></span><span style="font-size: 1em;">
(Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen) zur Pressestunde. „Ich habe in den
letzten drei Jahren die Situation in Aleppo hautnah journalistisch miterlebt“,
berichtete der ehemalige Kriegsberichterstatter Reichelt. Als Grund für die
vielen Missstände der Welt sieht er unter anderem ein fehlendes Bewusstsein der
Politik für falsche Entscheidungen. „Sehr dramatisch ist die tiefe Überzeugung,
das Richtige getan zu haben. Politiker haben oft nicht das Gefühl, etwas
fundamental falsch gemacht zu haben“, stellte Reichelt fest. Dabei nahm er
konkret Bezug auf Barak Obama. Die Probleme Europas und Europas Nachbarn seien
die Auswirkungen der ersten wirklich linken Administration Amerikas. „Europa
hat die USA als Sehnsuchtsland abgelöst, aber bisher können wir noch nicht
damit umgehen“, ergänzte er in Bezug auf die Flüchtlingsproblematik.</span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="font-size: 1em;">Den Abschluss des diesjährigen Mediengipfels
bildete am Samstag&nbsp;der Internationale Presseclub.&nbsp;Der langjährige
Medienmanager, Journalist und Berater&nbsp;<b>Markus Spillmann&nbsp;</b>diskutierte
mit&nbsp;<b>Paul Flückiger</b> (Korrespondent in Warschau im Netzwerk von weltreporter.net),&nbsp;<b>Inga
Rogg</b>&nbsp;(Türkei und Nah Ost-Korrespondentin NZZ und NZZ am Sonntag)
und&nbsp;<b>Pascal Nufer</b>&nbsp;(SRF Korrespondent für China) über die aktuellen,
erschwerten Bedingungen im Journalismus</span><span lang="DE" style="background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font-size: 1em;"> </span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">(<b>VIDEOMITSCHNITT: </b></span><span class="MsoHyperlink" style="font-size: 1em;"><a href="https://player.vimeo.com/video/245545580?title" target="_blank">https://player.vimeo.com/video/245545580?title</a></span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">)</span></p>

<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">„Es freut uns, dass wir jedes Jahr aufs Neue
das Who is Who der Medienszene bei uns am Arlberg begrüßen dürfen. Die
Veranstaltung hat sich über die Jahre zu einem Fixpunkt&nbsp; der Branche etabliert“,
resümmierten </span><span style="font-size: 1em;"><b>Hermann Fercher</b></span><span style="font-size: 1em;"> (Direktor Lech Zürs Tourismus), </span><span style="font-size: 1em;"><b>Hans-Peter
Siebenhaar</b></span><span style="font-size: 1em;"> (Präsident des Verbandes der Auslandspresse in Wien) und </span><span style="font-size: 1em;"><b>Stefan
Kröll</b></span><span style="font-size: 1em;"> (GF ProMedia).</span></p>

<p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Über
den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</b></p>

<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">Seit
dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg
einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte
Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien,
die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen
Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der
Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische
Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert
und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der
Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und dem Land
Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub Concordia, dem Verband
der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH und
BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung und das MCI –
Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die Medienakademie wird
unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH und Russ
Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse
Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung sowie
Vorarlberger Nachrichten.</span></p>

<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;"><b>APA Fotodatenbank:</b></span></p>

<p class="MsoNormal">Donnerstag:&nbsp;<span style="background-color: white; font-size: 1em;"><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10778/" target="_blank">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10778/</a></span></p>

<p class="MsoNormal">Freitag:&nbsp;<span style="background-color: white; font-size: 1em;"><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10790" target="_blank">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10790</a></span>&nbsp;//&nbsp;<span style="background-color: white; font-size: 1em;"><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10786" target="_blank">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10786</a></span>&nbsp;//&nbsp;<span style="background-color: white; font-size: 1em;"><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10794/" target="_blank">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10794/</a></span></p>

<p class="MsoNormal">Samstag:&nbsp;<span style="background-color: white; font-size: 1em;"><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10798/" target="_blank">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10798/</a></span></p>

<p class="MsoNormal"><span class="MsoHyperlink"><a href="https://www.mediengipfel.at" target="_blank">www.mediengipfel.at</a></span></p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/13769</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/d184c5b7a501895608194b6de2afadd2_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/d184c5b7a501895608194b6de2afadd2.jpg" width="568"><media:title>Die Organisatoren des Europäischen Mediengipfels: Hans-Peter Siebenhaar (Präsident der Auslandspresse in Wien), Hermann Fercher (Geschäftsführer Lech Zürs Tourismus) und Stefan Kröll (Geschäftsführer ProMedia). (von links)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/c93d50368f5f9edd596e9a881125fc2d.jpg" width="568"><media:title>Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, re.) und Sebastian Reimer (Jurist, Mit-Initiator von "Stop Extremism") im Gespräch mit Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/d4901fe8a666d30f5201057a65e813a5.jpg" width="568"><media:title>Als Abschlussrednerin des Abends fungierte Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, re.) im Gespräch mit Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/c304b20e691afe72b13eefcbac887d6d.jpg" width="568"><media:title>Rainer Nowak (Chefredakteur Die Presse) im Gespräch mit Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen - BILD/ BILD Digital/ BILD am Sonntag / B.Z., rechts)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/078a8455d8f9676381036eb83181d164.jpg" width="568"><media:title>Zur Eröffnung des diesjährigen Mediengipfels brachte Gerhard Zeiler (Präsident von Turner International, re.) seine Gedanken zur „neuen Weltunordnung“ im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar (Präsident der Auslandspresse in Wien und Korrespondent des Handelsblatts) zum Ausdruck.</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/7d0665/f57862eb87d298855f8d0ce565a202c3.jpg" width="568"><media:title>Sebastian Loudon (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags, 3. v.l.) diskutierte mit Michael Fleischhacker (Addendum), Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur), Hermann Petz (Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur), Rainer Schüller (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“) und Nana Siebert (Woman, v.r.).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[11. Europäischer Mediengipfel Lech am Arlberg: Die neue Weltunordnung im Fokus]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/11.-europaeischer-mediengipfel-lech-am-arlberg-die-neue-weltunordnung-im-fokus-13767</link><author>gabi.ziller@pro.media (Gabi Ziller)</author><pubDate>Sat, 02 Dec 2017 14:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 02.12.2017<br/><b>Ressort:</b> <br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/c700bcb70a43351aa4ab7b2fdfad1b55_[568x0].jpg"/></p><p>Der Freitagabend stand beim 11. Europäischen Mediengipfel in Lech ganz im Zeichen der „neuen Weltunordnung“. Sowohl die Keynote von David Kennedy, als auch der darauffolgende Internationale Mediengipfel der Auslandspresse unter der Leitung von Pascal Thibaut beschäftigte sich mit diesem Generalthema. Der Samstagvormittag hingegen rückte die Presse in den Fokus: Rainer Nowak bat Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen) zur Pressestunde und in der anschließenden Diskussion debattierten erfolgreiche Auslandskorrespondenten über ihre aktuellen, erschwerten Bedingungen im Journalismus.</p><p class="MsoNormal">Am Samstagvormittag ging der diesjährige Mediengipfel mit einem
Programmhighlight zu Ende: <span style="font-size: 1em;"><b>Julian Reichelt </b></span><span lang="DE" style="">(Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen - BILD/ BILD
Digital/ BILD am Sonntag / B.Z.) sprach </span>in der Pressestunde mit <span style="font-size: 1em;"><b>Rainer Nowak</b> </span><span lang="DE" style="">(Chefredakteur Die Presse) </span>über seine sehr
persönlichen Erfahrungen bezüglich der Weltunordnung. „Ich habe in den letzten drei Jahren die
Situation in Aleppo hautnah journalistisch miterlebt“, berichtete der ehemalige
Kriegsberichterstatter. Als Grund für die vielen Missstände der Welt sieht er
unter anderem ein fehlendes Bewusstsein der Politik für falsche Entscheidungen.
„Sehr dramatisch ist die tiefe Überzeugung, das Richtige getan zu haben.
Politiker haben oft nicht das Gefühl, etwas fundamental falsch gemacht zu
haben.“ Dabei nimmt er konkret Bezug auf Barak Obama. Die Probleme Europas und
Europas Nachbarn seien die Auswirkungen der ersten wirklich linken
Administration Amerikas. „Europa hat die USA als Sehnsuchtsland abgelöst, aber
bisher können wir noch nicht damit umgehen“, ergänzte er in Bezug auf die
Flüchtlingsproblematik.</p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Kommunikationsproblem</b></p><p class="MsoNormal">„Expertise in a World of
Struggle“ – unter diesem Motto stand bereits am Freitagabend die Keynote von <b>David
Kennedy</b> (Jurist, Professor an der Harvard Law School und Fakultätsdirektor
am Institute for Global Law and Policy der Harvard Law School). Nach
einleitenden Worten von <b>Andreas Altmann</b> (Rektor MCI – Management Center
Innsbruck) eröffnete er mit seinem englischsprachigen Vortrag den Abend in der
Kunsthalle arlberg1800. Ob die heutige Weltordnung instabil ist, lässt sich
seiner Meinung nach nicht so einfach beantworten – aber es fühle sich definitiv
so an. Ein Teil des Problems liege in einem neuen politischen Vokabular, das
oft als Expertise bezeichnet wird und mehr der Strategie als der Wahrheit
dient. „<span lang="DE" style="background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Comedy und Humor
scheint vielleicht gerade deswegen oft ehrlicher als die Nachrichten selbst.“ Ebenso
kritisierte er, dass das Experten-Vokabular strategisch genutzt wurde, anstatt
Tatsachen klar anzusprechen. Vermeintliche Expertise werde die Welt deshalb
nicht wieder stabilisieren.</span></p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Amerika als Treiber
der Weltunordnung</b></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Im darauffolgenden Panel
unter der Leitung von <b>Pascal Thibaut</b>
(Leiter des Verbands der Auslandspresse in Berlin), standen hingegen die
Auswirkungen der Geschehnisse in den USA im Fokus. Nach dem Motto „America
first“ dienen ihre Interessen kaum mehr einem globalen Publikum, sondern
richten sich vermehrt nach innen – dabei waren sich die Diskussionsgäste zum
größten Teil einig. <b>Tyson Barker</b>,
Program Director and Fellow bei The Aspen Institute Deutschland, betonte
allerdings: „Trump ist nicht das Problem. Er ist lediglich ein Symptom eines
viel tieferliegenden Problems.” Diese Meinung teilte auch <b>Josef Braml </b>(Politikwissenschaftler, Deutsche Gesellschaft für
Auswärtige Politik): „Die Weltordnung zerbricht, weil Amerika zu schwach ist
und eine defekte, illiberale Demokratie präsentiert.“ Während die USA
schwächelt, gewinne hingegen Asien und vor allem China an Stärke. „Die alte
Ordnung gibt es nicht mehr. Die Frage ist, wie die neue aussehen wird“, ergänzte
<b>Raimund Löw</b> </span><span lang="DE">(ORF Korrespondent) </span><span lang="DE" style="background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">und lenkte den Fokus eher auf die Unfähigkeit
Europas, sich zusammenzuschließen. Auch die Vertreterin der Mercator-Stiftung, <font color="#212121"><b>Verena Ringler</b></font> hält Europa für derzeit
überfordert. Nicht zuletzt, weil es sich zu lange auf die Ordnungsmacht USA
verlassen hat. Sie plädierte dafür, die Stärken des Kontinents mehr zu nutzen –
wie zum Beispiel eine friedliche Krisenlösung.</span></p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Europas
Versäumnisse</b></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ebenso einen europäischen Ansatz verfolgte die
anschließende Diskussion unter der Leitung von <b>Armin Thurnher</b>, Herausgeber und Chefredakteur des Falters. Als eine
der Hauptursachen für aktuelle Probleme stellte sich fehlende Kommunikation und
zu wenig Bekenntnis zur EU heraus. „</span><span lang="DE">Aus der derzeitigen Weltunordnung sollten wir die Schlussfolgerung ziehen,
dass wir als Europäer in den Dialog mit anderen Ländern intensivieren müssen.
Das war eines der größten Versäumnisse der letzten Jahrzehnte“, meinte <b>Franz Fischler </b>(ehemaliger EU Kommissar
und Präsident Forum Alpbach)<b>. Othmar
Karas</b></span><span lang="DE">,
</span><span lang="DE">Mitglied des
Europäischen Parlaments, kritisierte hingegen die fehlende Loyalität gegenüber
Europa: </span><span lang="DE">„Ich akzeptiere nicht, dass man sagt, man gewinnt
mit Europa keine Wahlen. Das ist Feigheit, das ist Populismus.“</span><span lang="DE"> Ebenso nahm <b>Kathrin
Stainer-Hämmerle</b> (Politikwissenschaftlerin) Bezug auf die letzten
politischen Wahlen in Österreich: „</span><span lang="DE" style="color:black;
mso-themecolor:text1">Niemand hat darüber geredet, was die EU für Österreich
gebracht hat. Wir fühlen uns sehr sicher und schätzen es oft zu wenig.“ </span><span lang="DE">Letztendlich waren sich alle einig, dass die großen Probleme der
Gegenwart nur auf der europäischen Ebene gelöst werden können. </span><span lang="DE"><o:p></o:p></span></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">Den Abschluss des
diesjährigen Mediengipfels bildete am Samstag </span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">der Internationale
Presseclub. </span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">Der langjährige
Medienmanager, Journalist und Berater <b>Markus Spillmann</b> diskutierte mit <b>Paul
Flückiger</b> (Korrespondent in Warschau im Netzwerk von weltreporter.net), <b>Inga
Rogg</b> (Türkei und Nah Ost-Korrespondentin NZZ und NZZ am Sonntag) und <b>Pascal
Nufer</b> (SRF Korrespondent für China) über die aktuellen, erschwerten
Bedingungen im Journalismus.&nbsp;</span><br></p><p class="MsoNormal"><span style="font-weight: 700; font-size: 1em;">Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</span><br></p><p class="MsoNormal">Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub Concordia, dem Verband der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH und BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung und das MCI – Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.</p><p class="MsoNormal">APA Fotodatenbank mit weiteren Fotos zu Samstagvormittag:&nbsp;<font color="#23527c"><span style="background-color: rgb(255, 255, 255); outline-color: initial; outline-style: initial;"><u><a href="http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10798/" target="_blank">http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10798/</a></u></span></font></p><p class="MsoNormal">APA Fotodatenbank mit weiteren Fotos zu Freitagabend:&nbsp;<font color="#23527c"><span style="background-color: rgb(255, 255, 255); outline-color: initial; outline-style: initial;"><u><a href="http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10794/" target="_blank">http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10794/</a></u></span></font></p><div><span style="font-size: 1em;">Weitere Informationen:&nbsp;</span><a href="http://www.mediengipfel.at/" target="_blank" style="background-color: white; font-size: 1em;">www.mediengipfel.at</a><br></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/13767</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/c700bcb70a43351aa4ab7b2fdfad1b55_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/c700bcb70a43351aa4ab7b2fdfad1b55.jpg" width="568"><media:title>Rainer Nowak (Chefredakteur Die Presse) im Gespräch mit Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen - BILD/ BILD Digital/ BILD am Sonntag / B.Z., rechts)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/eff746032e3e065304221aa7ab88e9d4.jpg" width="568"><media:title>„Expertise in a World of Struggle“ war das Motto der Keynote von David Kennedy (Jurist, Professor an der Harvard Law School und Fakultätsdirektor am Institute for Global Law and Policy der Harvard Law School). </media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/5b63e8e9b1111ba7b8bd079bb39aa44d.jpg" width="568"><media:title>von links: Franz Fischler, Armin Thurnher, Kathrin Stainer-Hämmerle und Othmar Karas </media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/ff736905a9749c3f9ec3bdd5f0a07338.jpg" width="568"><media:title>von links: Paul Flückiger, Inga Rogg, Pascal Nufer im Gespräch mit Markus Spillmann</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/70f2bc76da87a71005cec1aa3dcd8c7f.jpg" width="568"><media:title>Die Hauptverantwortlichen des Europäischen Mediengipfels in Lech am Arlberg: Hans-Peter Siebenhaar (Präsident der Auslandspresse in Wien), Hermann Fercher (GF Lech Zürs Tourismus) und Stefan Kröll (GF ProMedia)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/3eb50ffebf43daa0506275f80d7d634a.jpg" width="568"><media:title>von links: Raimund Löw, Verena Ringler, Pascal Thibaut, Josef Braml und Tyson Barker</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/d760e89086682132fa3b263529685155.jpg" width="568"><media:title>Andreas Altmann (Leiter MCI)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/fa1cfe8eb92bbe9faefa7a8d2f7cdd57.jpg" width="568"><media:title>Gerold Riedmann (Chefredakteur VN und Geschäftsführer RUSSmedia)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/a2ef40/a653174d9d99ead3c907175c11c0902d.jpg" width="568"><media:title>Hermann Petz (Vorstandsvorsitzender der Moser Holding) mit dem Gastgeber des Mediengipfels im arlberg1800, Florian Werner (von links)</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[11. Europäischer Mediengipfel in Lech: Im Zeichen des digitalen Wandels]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/11.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-im-zeichen-des-digitalen-wandels-13766</link><author>gabi.ziller@pro.media (Gabi Ziller)</author><pubDate>Fri, 01 Dec 2017 15:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 01.12.2017<br/><b>Ressort:</b> <br/>Ort: Lech amArlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/47ae0f419beef50212ce45d891b108fd_[568x0].jpg"/></p><p>Das alljährliche Medienforum im Zuge des Europäischen Mediengipfels in Lech war geprägt von der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf Medien. Gerhard Fehr eröffnete die Podiumsdiskussion mit verhaltensökonomischen Lösungsansätzen für neue Geschäftsmodelle. Im Anschluss diskutierten hochkarätige Gäste beim alljährlichen Europäischen Medienforum über ihre Erfahrungen und Einschätzungen der Digitalisierung im Journalismus. Digitalisierungsexperte Gerald Lembke rundete die Diskussion mit seiner Keynote zum Thema „Das Digitale darf das Soziale nicht verdrängen“ ab.</p><p class="MsoNormal">Zum Auftakt des diesjährigen Medienforums am Freitagmorgen brachte Verhaltensökonom <b>Gerhard Fehr</b> die Krise des digitalen Journalismus auf den Punkt: „Menschen haben ein begrenztes mentales Budget und sind immer weniger dazu bereit, für digitalen Content zu bezahlen.“ Paywalls schreibt er deshalb für die Zukunft nur wenig Wirkung zu. Auch erfahrene Medienmanager müssten sich an den Usern orientieren und unterschiedliche Experimente für die Etablierung neuer Geschäftsmodelle durchführen. Für ein neues Business Modell seien im Durchschnitt 10.000 Experimente nötig. Die Regel, dass für die Erwerbung professioneller Skills 10.000 Stunden nötig sind, gelte demnach nur in bestimmten Bereichen – nicht aber in der Geschäftswelt. Branchenkenntnis sieht er dabei ebenso nicht unbedingt als Vorteil: „Langjährige Medienerfahrung ist möglicherweise sogar ein Hindernis, um aus dem Status Quo auszubrechen und mit aktuellen Herausforderungen umzugehen.“</p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Digitalisierung verändert Journalismus</b><br></p><p class="MsoNormal">Im darauffolgenden Medienforum unter der Leitung von <b>Sebastian Loudon</b> (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags) stand vor allem die Frage im Fokus, wie die anwesenden Medienexperten den digitalen Wandel wahrnehmen. <b>Rainer Schüller</b> (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“) kam dabei auf die User-Orientierung zurück: „Medienunternehmen beharren gerne auf Gewohntem. Aber es ist an der Zeit, sich den Usern zu widmen und sich zu fragen, was sie wirklich wollen.“ Vor allem die Empathie gegenüber den Lesern ist seiner Meinung nach ein zentrales Erfolgsmerkmal. <b>Michael Fleischhacker</b> (Addendum) stimmt dem zu, betont aber gleichzeitig die Wichtigkeit einer gewissen Distanz zwischen Medienunternehmen und Konsumenten: „Mit der Digitalisierung ist ein Rückkanal entstanden, durch den auch Konsumenten zu Produzenten werden können. Deshalb ist es sehr wichtig geworden, die Haltung als qualitativ hochwertiger, geprüfter Journalismus und eine gewisse Distanz zu den Usern zu bewahren“ Eine ähnliche Perspektive vertritt <b>Clemens Pig</b> (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur): „Es gibt ein massives Werteproblem im Journalismus. Wir müssen uns immer wieder fragen, worin wir uns unterscheiden und auf quellenbasierte Informationen und geprüfte Informationen setzten.“ Eine klare Abgrenzung und Definition von Qualitätsjournalismus wird seiner Meinung nach immer relevanter. <b>Herman Petz</b>, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur, ergänzt: „Es wird heutzutage vollkommen anders produziert, aber auch durch die Vielfalt der Quellen kommt eine große Herausforderung auf uns zu.“ Auch <b>Nana Siebert</b> (Woman) betont die Herausforderungen durch neue Kanäle: „Das Handwerk junger Redakteure und Redakteurinnen hat sich stark verändert. Sie müssen nicht nur einen Artikel produzieren, sondern auch wissen, wie sie diesen auf Social Media verbreiten und auf anderen Plattformen Geschichten erzählen.“&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;"><b>Digitalisierung – eine soziale Gefahr?</b></span><br></p><p class="MsoNormal">Im Anschluss auf die angeregte Diskussionsrunde brachte <b>Gerald Lembke</b> (Digitalisierungsexperte) einen weiteren Digitalisierungsaspekt mit ein. In seiner Rede sprach er sich vor allem für die Relevanz von Empathie und Sozialkompetenz in sozialen Netzwerken aus. „Gefühle spielen in der digitalen Welt meistens nur eine geringe Rolle.“ Außerdem warnt er vor potenziellen Gefahren der Digitalisierung: „Die Nutzung von digitalen Medien steht wissenschaftlich bewiesen in Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung.“ Vor allem bei Kindern könnte ein zu hoher Konsum demnach zur Vernachlässigung von sozialer Kommunikation und zu familiären Problemen führen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Auch die Abschlussdiskussion des Vormittags beleuchtete Digitalisierung aus einer gesellschaftlichen Perspektive. <b>Roman Pletter</b> (stv. Ressortleiter Wirtschaft „Die Zeit“) diskutierte im Gespräch mit <b>Matthias Sutter</b> (Volkswirt, int. Experte im Bereich der Experimentellen Wirtschaftsforschung), <b>Andreas Altmann</b> (Rektor MCI – Management Center Innsbruck), <b>Melike Wulfgramm</b> (Danish Center for Welfare Studies) und <b>Martin Schröder</b> (Soziologe Uni Marburg) zu den Themen Einkommensverteilung, Betrug und Gerechtigkeit.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Der Europäische Mediengipfel in Lech findet bereits zum 11. Mal statt. Noch bis Samstag diskutieren Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zu dem Generalthema „Die neue Welt(un)ordnung – Auswege aus der Überforderung der Eliten“. Den Abschluss des heurigen Mediengipfels bildet die Diskussionsrunde „Internationale Presseclub“ unter der Leitung des Medienexperten Markus Spillmann.&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg</b><br></p><p class="MsoNormal">Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub Concordia, dem Verband der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH und BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung und das MCI – Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.</p><p class="MsoNormal"><b>APA Fotodatenbank mit weiteren Fotos:&nbsp;<a href="http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10786/" target="_blank">http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10786/</a></b></p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">APA Fotodatenbank mit weiteren Fotos:&nbsp;</b><span style="font-size: 1em;"><a href="http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10790/" target="_blank">http://www.apa-fotoservice.at/galerie/10790/</a></span></p><p class="MsoNormal"><b>Weitere Informationen:</b>&nbsp;<a href="http://www.mediengipfel.at" target="_blank">www.mediengipfel.at</a><br></p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/13766</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/47ae0f419beef50212ce45d891b108fd_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/47ae0f419beef50212ce45d891b108fd.jpg" width="568"><media:title>Sebastian Loudon (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags, 3. v.l.) diskutierte mit Michael Fleischhacker (Addendum), Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur), Herman Petz (Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur), Rainer Schüller (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“) und Nana Siebert (Woman, v.r.).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/ad9a544406bf32292849bbd30167f042.jpg" width="568"><media:title>Zum Auftakt des diesjährigen Medienforums am Freitagmorgen brachte Verhaltensökonom Gerhard Fehr die Krise des digitalen Journalismus auf den Punkt.</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/968d6587dc4ef06d9a6814c27ed7c901.jpg" width="568"><media:title>Digitalisierungsexperte Gerald Lembke sprach sich in seiner Rede vor allem für die Relevanz von Empathie und Sozialkompetenz in sozialen Netzwerken aus.</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/6e7ee152b5baa1f496bb3f42f581c759.jpg" width="568"><media:title>Roman Pletter (stv. Ressortleiter Wirtschaft „Die Zeit“, Mitte) diskutierte  mit Martin Schröder (Soziologe Uni Marburg), Matthias Sutter (Volkswirt, int. Experte im Bereich der Experimentellen Wirtschaftsforschung), Melike Wulfgramm (Danish Center for Welfare Studies) und Andreas Altmann (Rektor MCI – Management Center Innsbruck) zu den Themen Einkommensverteilung, Betrug und Gerechtigkeit. </media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/d72bc3bcbe679871ac3616479dfcba51.jpg" width="568"><media:title>(v.l.): Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur), Rainer Schüller (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“), Herman Petz (Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur), Nana Siebert (Woman), Sebastian Loudon (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags) und Michael Fleischhacker (Addendum).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[11. Europäischer Mediengipfel in Lech: Angriff auf die Demokratie]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/11.-europaeischer-mediengipfel-in-lech-angriff-auf-die-demokratie-13765</link><author>gabi.ziller@pro.media (Gabi Ziller)</author><pubDate>Fri, 01 Dec 2017 00:00:00 +0100</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 01.12.2017<br/><b>Ressort:</b> <br/>Ort: Lech am Arlberg</p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/7c1ce3109ee7fa4b3b4f2463fc22bd78_[568x0].jpg"/></p><p>Herrscht in Europa ein Wiedererstarken der offenen Gesellschaft? Unter diesem Thema stand der Eröffnungsabend des heurigen Mediengipfels in Lech. Als erster Redner fungierte Gerhard Zeiler, der im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar unter anderem die Relevanz der Unabhängigkeit von Politik und Medien betonte. In Bezug auf den politischen Einfluss dürfe man die Macht der Medien nämlich nicht überschätzen. Damit gab er den Anstoß für eine weitere, sehr konträre Annäherung an das Thema von Carlo Strenger, der in seiner Rede über die europäische Identität vor allem kritische Ansichten zum Ausdruck brachte. Als Abschluss des Abends folgte ein sehr persönliches Gespräch zwischen Seyran Ates und Susanne Glass. </p><p class="MsoNormal"><b>Gerhard Zeiler</b>, <span lang="DE" style="">Präsident von Turner International, </span>eröffnete am Donnerstagabend
den 11. Europäischen Mediengipfel in Lech. Im Gespräch mit <b>Hans-Peter Siebenhaar </b><span lang="DE" style="">(Präsident
der Auslandspresse in Wien und Korrespondent des Handelsblatts)</span><span lang="DE" style=""> </span>stellte er fest, dass für eine
funktionierende Demokratie Politik und Medien unabhängig sein müssen. „Ich wünsche
mir Medien, die politisch unabhängig sind und Politiker, die unabhängig von
Medien sind.“ Die Sicherstellung von seriösem, unabhängigem Journalismus läge
dabei in erster Linie in der Verantwortung des Staates. Politisch gefährlich
für die Demokratie seien im Medienbereich vor allem neue Medien: „Soziale Plattformen
haben eine gefährliche Tendenz. Es entstehen Communities, die sehr einseitige
Meinungen verstärken und das politische System gefährden.“ Gleichzeitig brachte
das Gespräch ein sehr positives Europabild zum Ausdruck. „Europa war für mich
nie nur eine Wirtschaftsgemeinschaft. Es steht für Menschenrechte, soziale
Werte und Gerechtigkeit. Allerdings haben viele Menschen diese Perspektive aus
den Augen verloren, da die positiven Seiten und die Vorteile der Europäischen
Union von der Politik oft nicht genug betont werden.“<o:p></o:p></p>

<p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Mehr Freiheit für eine funktionierende Demokratie</b></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">Den
Europa-Gedanken griff auch </span><b style="font-size: 1em;">Carlo
Strenger</b><span style="font-size: 1em;"> </span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">(Universität Tel Aviv)</span><span style="font-size: 1em;"> auf – allerdings in einer
sehr konträren Zugangsweise. Mit seiner Rede stellte er die grundsätzliche Existenz
einer europäischen Identität in Frage und setzte sich für mehr Toleranz ein,
die es Menschen ermöglicht, ihr Leben selbstbestimmt zu leben. Eine der
wichtigsten Voraussetzungen für diese Freiheit sei seiner Meinung nach vor
allem Humor und die Fähigkeit, mit Kritik umzugehen. Diese Anregungen gaben
unter anderem viel Stoff für das darauffolgende Gespräch zwischen der in Israel
stationierten ARD-Korrespondentin </span><b style="font-size: 1em;">Susanne
Glass </b><span style="font-size: 1em;">und </span><b style="font-size: 1em;">Seyran Ates</b><span style="font-size: 1em;">.</span><span style="font-size: 1em;"> </span><span lang="DE" style="font-size: 1em;">Als Mitbegründerin der
Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin</span><span style="font-size: 1em;"> setzt sie sich vor allem für mehr Liberalismus und
Frauenrechte im Islam ein. Noch wichtiger als eine liberale Einstellung ist allerdings ihrer
Meinung nach Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen und
Ansichten: „Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Akzeptanz dafür, dass
Menschenrechte für alle gelten.“ </span><span style="font-size: 1em;">Der
europäischen Identität schreibt sie dabei einen sehr hohen Stellenwert zu – für
Menschen mit Migrationshintergrund sei es schließlich um einiges einfacher,
sich zu Europa zugehörig zu fühlen, als zu einem einzelnen Staat. Zum Abschluss
nahm sie noch Stellung zur derzeitigen europakritischen Haltung vieler Bürger und
teilte dabei die Meinung von Gerhard Zeiler: „Viele wissen nicht zu schätzen,
was die Europäische Union an Sicherheit bringt. Die Vorteile werden zu oft für
selbstverständlich genommen“.</span></p><p class="MsoNormal"><b style="font-size: 1em;">Über den Europäischen Mediengipfel Lech am
Arlberg</b></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech
am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen
ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt
der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie
gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten
werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums
stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia
Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH
und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde
Lech und dem Land Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub
Concordia, dem Verband der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski
Tourism Services GmbH und BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol
Werbung und das MCI – Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die
Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding
GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA –
Austria Presse Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung
sowie Vorarlberger Nachrichten.</span></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 1em;">APA Fotodatenbank mit weiteren Fotos: </span><a href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10778/" target="_blank" style="font-size: 1em;">https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10778/</a></p><div><span style="font-size: 1em;">Weitere Informationen:&nbsp;</span><a href="https://mediengipfel.at/de/themen/index.php" target="_blank" style="font-size: 1em; background-color: white;">mediengipfel.at</a><br></div>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/13765</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/7c1ce3109ee7fa4b3b4f2463fc22bd78_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/7c1ce3109ee7fa4b3b4f2463fc22bd78.jpg" width="568"><media:title>Als Abschlussrednerin des Abends fungierte Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, re.) im Gespräch mit Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/60b24a2bde13cb987bb1c06bb3526fe1.jpg" width="568"><media:title>Zur Eröffnung des diesjährigen Mediengipfels brachte Gerhard Zeiler (Präsident von Turner International, re.) seine Gedanken zur „neuen Weltunordnung“ im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar (Präsident der Auslandspresse in Wien und Korrespondent des Handelsblatts) zum Ausdruck. </media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/7c989e9c585eadc7b6cce33adeff25ae.jpg" width="568"><media:title>Carlo Strenger (Universität Tel Aviv) hielt einen Vortrag über die mangelnde Idee Europa und die europäische Identität. </media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/8853d4c4ae5025950a7c1367d96ba918.jpg" width="568"><media:title>Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, re.) und Sebastian Reimer (Jurist, Mit-Initiator von "Stop Extremism") im Gespräch mit Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/6512bd/34173c/e7ce7f126087f223127576eb1b38b7c0.jpg" width="568"><media:title>Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, re.) und Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/8d8818/c20ad4/96a3be/2fb492ae3ab0f1f8b11bb1d45d6b7897.jpg" width="568"><media:title>Stefan Kröll (ProMedia Kommunikation), Harald Sonderegger (Landtagspräsident Vorarlberg), Ludwig Muxel (Bgm. Lech) und Hermann Fercher (Dir. Lech Zürs Tourismus) im Rahmen der Eröffnung des 11. Europäischen Mediengipfels in Lech.</media:title><media:copyright>ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner</media:copyright></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2016 | Tag 2]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2016-tag-2-12171</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 03.12.2016<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016_[568x0].jpg"/></p><p>In St. Christoph am Arlberg diskutierten im Rahmen des 10. Europäischen Mediengipfels der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter unter dem Titel „Europa und seine Regionen – stimmt die Statik des Hauses Europa?“ über die Rolle der Regionen für Europa.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/12171</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myDS.me/m-gipfel/2016/2016-12-03_mg_Tag2_VIMEO_720p.mp4" width="" medium="video"><media:title>Die Gesprächsrunde im arlberg1800 eröffneten Gerold Riedmann (CR Vorarlberger Nachrichten) und Mario Zenhäusern (CR Tiroler Tageszeitung) mit der Frage, wie denn die beiden Landeshauptleute den Wahlkampf der anstehenden Bundespräsidentschaftswahl erlebt hätten.&lt;br /&gt;
Günther Platter fand dazu sehr klare Worte, „Es ist gut, dass dies am Sonntag ein Ende findet. Der Wahlkampf wurde zum Teil unter der Gürtellinie geführt.“ Er kritisierte zudem die Menge an TV-Duellen der beiden Kandidaten: „Man wird eine Diskussion führen müssen, inwieweit die öffentlichen Auftritte der Kandidaten geeignet waren, und welche nicht dem Ziel entsprechend gewählt wurden.“&lt;br /&gt;
Dieser Meinung war auch Markus Wallner und betonte, dass „der Wahlkampf viel zu lange gedauert hat. Die Bevölkerung hat den Grund einer Wiederholung nicht ganz verstanden.“ Er vertritt außerdem die Meinung, dass „die Öffentlichkeit über Dinge diskutiert, welche ein Bundespräsident nicht ausrichten kann. Meine Erwartungen an den künftigen Präsidenten sind niedriger als beispielsweise gestern diskutiert wurden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus als Gefahr für Europa?&lt;br /&gt;
Ein weiteres Thema, welches für rege Diskussionen am Podium sorgte, war die Rolle des Populismus während des Wahlkampfes. „Populismus spielt immer irgendeine Rolle und das wird bei jedem Wahlkampf so sein,“ betonte Platter, „Aber die Art und Weise wie dieser letztlich artikuliert wird, ist entscheidend.“ In einem Wahlkampf werde immer viel versprochen, die Realität danach sehe jedoch anders aus. Diese populistischen Versprechen seien letztlich der Grund dafür, dass sich die Bevölkerung von der Politik abwende. &lt;br /&gt;
Markus Wallner sah einen Lösungsansatz darin, dass man „daran arbeiten muss, dem Populismus den Boden zu entziehen. Wenn das Sicherheitsbefinden bei der Bevölkerung abnimmt, wenn sie den Eindruck hat, die Wirtschaftsleistung sinkt und die Arbeitslosigkeit steigt, dann ist dies der Nährboden für Populismus.“ Jeder sei dabei angehalten, etwas gegen solche Entwicklungen zu unternehmen.&lt;br /&gt;
Platter sah dies ähnlich und meinte, dass die Mitgliedstaaten der Union keine Solidarität zeigen würden, und sich der Nationalismus immer mehr etablieren würde. „Die EU hat es vernachlässigt die Grenzen abzusichern,“ betonte er. Die FPÖ setze schon immer auf das Thema „Ausländer raus“, jedoch würden sie keine konstruktiven Lösungsvorschläge für das Problem liefern.</media:title><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2016 | Tag 1]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2016-tag-1-12169</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 02.12.2016<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016_[568x0].jpg"/></p><p>In Lech am Arlberg hat am Donnerstag der 10. Mediengipfel erfolgreich begonnen. Weit über 100 Teilnehmer diskutieren noch bis zum Samstag über die Zukunft in Europa und die Potenziale einer neuen Risikogesellschaft. Vertreten sind hochrangige europäische Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten und zahlreiche Medienvertreter.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/12169</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2016-11-29_mg_sujet_2016.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myDS.me/m-gipfel/2016/2016-12-02_mg_Tag1_VIMEO_720p.mp4" width="" medium="video"><media:title>Vor vollem Haus eröffnete der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer die Tagung mit seinem Prolog „Gesellschaft mit kleinstmöglichem Risiko: Die Offene Gesellschaft.“ Als weitere Referenten treten unter anderem der ehemalige tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg und der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, sowie die New-York-Times-Korrespondentin Alison Smale auf.&lt;br /&gt;
Ludwig Muxel, Bürgermeister der Gemeinde Lech, freut sich auf den Mediengipfel 2016: „Ich hoffe auf Antworten auf das spannende Thema Europa und welche Rolle Österreich dabei spielen wird, ich freue mich sehr auf den Mediengipfel.“ &lt;br /&gt;
Für Hermann Fercher, Tourismus-Direktor von Lech Zürs Tourismus, ist der Gipfel ein wertvolles Element, weil er „in die Marke Lech Zürs einzahlt. Der Mediengipfel ist nicht eine Veranstaltung, um Betten zu füllen, sondern es ist das Zusammentreffen von führenden Meinungsmachern. Das passt hervorragend zur Marke.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</media:title><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2015 | Doku]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2015-doku-10532</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 05.12.2015<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-05_mg_pressestunde_01_500_[568x0].jpg"/></p><p>Am Samstag stellten sich der Grüne Abgeordnete und Budgetsprecher Werner Kogler sowie ÖVP-Generalsekretär Peter McDonald im Rahmen der aktuellen Pressestunde den Fragen der Chefredakteure Michael Fleischhacker (NZZ.at) und Gerold Riedmann (Vorarlberger Nachrichten). Den Abschluss des 9. Europäischen Mediengipfels in Lech markierte die Podiumsdiskussion zu den wirtschaftlichen Aspekten der aktuellen Flüchtlingskrise.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/10532</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-05_mg_pressestunde_01_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-05_mg_pressestunde_01_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myDS.me/m-gipfel/2015-12-10_mg_doku.mp4" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2015 | Tag 2]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2015-tag-2-10531</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 04.12.2015<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-04_mg_gipfel_04_500_[568x0].jpg"/></p><p>Am Freitagabend stand der Mediengipfel in Lech ganz im Zeichen des Themas Flucht. Manfred Nowak von der Universität Wien und Leiter des Boltzmann Instituts für Menschenrechte, referierte die schockierenden Zahlen und Fakten, Journalist Karim El-Gawhary stellte sein bedrückendes Buch „Auf der Flucht“ vor. Mit Muhammad Kasem war auch ein aus Syrien geflohener Betriebswirt am Podium, der aus erster Hand über Gründe und Realität eines Flüchtlings berichtete.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/10531</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-04_mg_gipfel_04_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-04_mg_gipfel_04_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myDS.me/m-gipfel/2015-12-10_mg_tag2.mp4" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2015 | Tag 1]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2015-tag-1-10530</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 03.12.2015<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-03_mg_eroeffnung_02_500_[568x0].jpg"/></p><p>Scheitert Europa? Diese Frage stellen angesichts der aktuellen Herausforderungen Journalisten, Politiker und Wissenschaftler beim 9. Mediengipfel in Lech am Arlberg. Der Philosoph Julian Nida-Rümelin eröffnete die diesjährige Veranstaltung mit einem flammenden Appell für ein geeintes Europa. Denn, so der Konsens des Abends, es braucht ein Umdenken in vielerlei Hinsicht, doch das Aufgeben der europäischen Idee ist keine Option.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/10530</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-03_mg_eroeffnung_02_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2015-12-03_mg_eroeffnung_02_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myDS.me/m-gipfel/2015-12-10_mg_tag1.mp4" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[7. Mediengipfel am Arlberg | 2013]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/7.-mediengipfel-am-arlberg-2013-6569</link><author>promedia.jost@pressezone.at (Christian Jost)</author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 15.12.2013<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2013-12-10_mg_sujet_500_[568x0].jpg"/></p><p>Zum Abschluss des 7. Mediengipfels am Arlberg warfen Auslandskorrespondenten einen kritischen Blick auf Österreich. Dabei wurden zahlreiche Probleme angesprochen, von der überfälligen Bildungsreform bis hin zum politischen Stillstand in Form der großen Koalition. Zugleich war man sich aber einig, dass Österreich, wie Europa im Allgemeinen, in einer privilegierten Position ist und die Herausforderungen durchaus lösbar sind.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/6569</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2013-12-10_mg_sujet_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2013-12-10_mg_sujet_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myftp.org/m-gipfel/2013-12-10_mg_doku2013_480p.mp4" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[6. Mediengipfel am Arlberg | 2012]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/6.-mediengipfel-am-arlberg-2012-4237</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 01.12.2012<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500_[568x0].jpg"/></p><p>Der Mediengipfel am Arlberg geht in seiner Konzeption in folgende Richtung: Führende europäische Medien diskutieren mit führenden europäischen Politikern und Intellektuellen brennende Fragen der Zeit. Die Veranstaltung wird alljährlich ganz bewusst in einem exklusiven Kreis von ca. 80 geladenen Gästen organisiert und abgehalten. Der Mediengipfel, der von der Kommunikationsagentur pro.media kommunikation 2007 initiiert wurde, wird neben der Lech Zürs Tourismus GmbH vor allem vom international agierenden Industrieunternehmen Swarovski bzw. von Medienpartnern wie dem Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, ORF, APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, NZZ-Neue Zürcher Zeitung, Vorarlberger Medienhaus etc. getragen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/4237</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myftp.org/m-gipfel/2012-12-02_mg_doku_MP4.mp4" width="" medium="video"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[6. Mediengipfel am Arlberg | Tag 1: Europa zwischen gestern und morgen]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/6.-mediengipfel-am-arlberg-tag-1-europa-zwischen-gestern-und-morgen-4113</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 29.11.2012<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500_[568x0].jpg"/></p><p>Zum Auftakt des 6. Mediengipfels am Arlberg präsentierte sich Lech am Donnerstag im winterlich, weißen Kleid. Das Treffen hochkarätiger Medienvertreter, Politiker und Wirtschaftsexperten steht heuer unter dem Motto „Europa neu denken! Wo bleibt der Wille zum Wandel?“ Als Eröffnungsredner fungierten heuer Schriftsteller Martin Pollack und Internetpionier Bernd Kolb. Anschließend diskutierten unter anderem Kurt Biedenkopf, ehemaliger Ministerpräsident Sachsens, und Ex-EU-Kommissar Franz Fischler unter der Leitung von „Der Standard“-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid. Noch bis Samstag werden im Rahmen des Mediengipfels am Arlberg namhafte Persönlichkeiten Zukunftsstrategien für das krisengebeutelte Europa diskutieren.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/4113</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2012-11-29_mg_sujet_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myftp.org/m-gipfel/2012-11-29_mg_tag1_MP4.mp4" width="" medium="video"><media:title>Am Donnerstagabend startete der 6. Mediengipfel am Arlberg. Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel sowie ARD-Korrespondentin und Mediengipfel-Mitbegründerin Susanne Glass begrüßten zum Auftakt der Veranstaltung rund 100 geladene Gäste im Hotel Sonnenburg im idyllischen Oberlech. Auf Einladung der Gemeinde Lech, des Verbandes der Auslandskorrespondenten in Österreich sowie der Kommunikationsagentur pro.media fanden sich namhafte Vertreter aus Medien, Politik und Wirtschaft am Arlberg ein, um zur Zukunft Europas zu diskutieren. Erstmals sind in diesem Jahr auf Initiative der Europaparlamentarier Eva Lichtenberger von den Grünen, Joe Weidenholzer von der SPÖ sowie Othmar Karas von der ÖVP auch Studentinnen und Studenten aus Deutschland und Österreich mittels eines eigens ausgeschriebenen Stipendienprogrammes als Teilnehmer in Lech dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europas Vergangenheit und Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eröffnungsredner fungierte in diesem Jahr Schriftsteller Martin Pollack. Er lieferte zum Auftakt der Veranstaltung einen spannenden Prolog zum „Narzissmus der kleinen Unterschiede“. Pollack wandte den Blick dabei vor allem in Richtung Osteuropa, wo der Zusammenbruch des Kommunismus Erinnerungen geweckt habe, die jahrzehntelang unterdrückt wurden. Das habe wiederum zu einem Narzissmus der Nichtigkeiten in den ehemaligen Staaten des Ostblocks geführt. Kleine Unterschiede würden immer stärker hervorgekehrt und sind nun sogar im Stande, Konflikte zwischen den Staaten zu entfachen. Pollack verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf das Beispiel des Massakers von Katyn, das bis heute die russisch-polnischen Beziehungen überschattet. Hinsichtlich des diesjährigen Themas des Mediengipfels, der sich mit den Visionen für ein neues Europa beschäftigt, lautete Pollacks These daher, dass eine bessere Zukunft nur dann möglich ist, wenn auch alle Erinnerungen erzählt werden: „Das gilt nicht nur für den Osten, sondern für ganz Europa.“&lt;br /&gt;
Mit der Zukunftsperspektive beschäftigte sich der zweite Eröffnungsredner, Bernd Kolb. Der Internetpionier und Gründer des Club of Marrakesh beschäftigt sich mit den drängenden Fragen der Zeit. Er zeichnete in seinem Vortrag eine düstere Zukunftsvision für die kommenden Generationen. Wenn unsere Gesellschaft nicht vom Dogma des Kapitalismus und grenzenlosen Wachstums abwende, so Kolb, sei der Kollaps unausweichlich: „Wichtig wäre, innezuhalten und mit Achtsamkeit auf die Dinge zu schauen, die wir tun. Nur so entstehen neue Gedanken woraus wiederum neues Handeln entstehen kann.“ Zugleich wies Kolb auf mögliche Gegenstrategien hin, die einen Ausweg bieten würden. Er veranschaulichte dies mit einem Beispiel aus der Biologie: „Die Zellen unseres Körpers, sie vollziehen selbstorganisierte Kollaboration statt des Verdrängungswettbewerbs. Das müssen auch wir wieder für uns erkennen. Wir brauchen Ökosysteme statt Egosystemen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlstand ohne Wachstum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Eröffnungsreden lud „Der Standard“-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid zur ersten Podiumsdiskussion des Mediengipfels 2012. Dabei gingen der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler und der ehemalige Süddeutsche-Korrespondent Michael Frank der Frage auf den Grund, ob Wohlstand ohne Wachstum möglich sei. Ebenfalls am Podium waren der Kabinettschef des EU-Energie-Kommissars, Michael Köhler, sowie der NZZ-EU-Korrespondent René Höltschi. Biedenkopf verwies darauf, dass Ludwig Erhart, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders der 1950er-Jahre, in seinem Konzept keineswegs auf Wachstum als Basis des Wohlstandes baute. Dieser Gedanke kam erst später auf, so Biedenkopf: „Der Wachstumszwang hat sehr viel mit den politischen Kosten zu tun, die nötig sind, um politische Prioritäten bei gleicher verfügbarer Masse durchzusetzen.“ Letztlich sei Wachstum nichts anderes, als ein Instrument, um sozialen Unfrieden zu verhindern: „Weil wir nicht denen, die etwas haben, was wegnehmen wollen, damit es denen, die nichts haben, besser geht.“ Der ehemalige österreichische EU-Kommissar Franz Fischler vertrat den Standpunkt, dass Wohlstand ohne Wachstum das Ziel unserer Gesellschaft sein müsse: „Längerfristig, im Sinne der Nachhaltigkeit, ist dieses Modell die Grundvoraussetzung dafür, dass unser System stabil bleibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kabinettschef des EU-Energiekommissars, Michael Köhler, brachte die Sichtweise der Energiewirtschaft in die Diskussion ein: „Die Frage ist, ob nun ein Umdenken im Umdenken passiert. Die Klimaschutzziele wurden in einer Zeit festgelegt, als es uns noch gut ging. Heute sind wir in einer Krise, mit all ihren Auswirkungen.“ Es werde nun zu einem Richtungsstreit zwischen all jenen kommen, die wieder auf Wachstum umschwenken wollen und jenen, die weiterhin die Klimastrategie verfolgen, so Köhler. Es gelte, die Gleichzeitigkeit, die besagt mehr Wachstum ist gleich mehr Energieverbrauch, zu durchbrechen: „Und dazu haben wir heute die nötigen Technologien.“ René Höltschi, NZZ-Brüssel-Korrespondent, knüpfte daran an und verwies darauf, dass Energieversorgung untrennbar mit dem Thema Wachstum verbunden sei: „Es muss nun eine Entkoppelung des Energiekonsums vom Wirtschaftswachstum stattfinden. Das ist möglich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Frank, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Österreich, vertrat in der Diskussion den Standpunkt, dass eine Zivilisationsdebatte und die damit verbundene Änderung unserer Lebensweise unumgänglich sind: „Wer heute als Unternehmer zufrieden ist, wird geächtet. Wer nicht nach mehr und mehr strebt, ist suspekt. Wir leben in einer kapitalistischen Planwirtschaft, die steten Gewinn verlangt. Zufriedenheit ist einer der größten Werte unserer Gesellschaft, aber in der Wirtschaft gilt sie als schädlich.“</media:title><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel: Deutschland muss Führungsrolle in Europa einnehmen]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-deutschland-muss-fuehrungsrolle-in-europa-einnehmen-1690</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 02.12.2011<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen_[568x0].jpg"/></p><p>Am Freitagabend stand beim 5. Mediengipfel am Arlberg der traditionelle Diskussionsabend am Rüfikopf auf dem Programm. Dabei wurde die Frage „Ende oder Wende – Zerbricht Europa?“ von einem internationalen Podium unter der Leitung von ARD-Korrespondentin Susanne Glass erörtert. Die versammelten Experten, darunter Ökonom Stephan Schulmeister und der führende deutsche Politologe und Regierungsberater Werner Weidenfeld, waren sich einig: Die kommenden Wochen werden zur Bewährungsprobe für das vereinte Europa.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1690</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myftp.org/m-gipfel/2011-12-05_mg_tag2.mp4" width="" medium="video"><media:title>Die Diskussion am Rüfikopf markiert den traditionellen Höhepunkt des Mediengipfels am Arlberg. Im fünften Jahr des erfolgreichen Veranstaltungsformats stand die aktuelle Frage „Ende oder Wende – Zerbricht Europa?“ im Mittelpunkt. Am Podium fand sich eine ebenso hochkarätige wie internationale Runde namhafter Experten ein. Zum Auftakt bot Christian Moser, Geschäftsführer der MEDIA CONSULT und ehemaliger Sendungsverantwortliche der „Zeit im Bild“, einen unkonventionellen Prolog in Märchenform dar, der Europas Werdegang vom römischen Imperium bis in die Moderne auf kurzweilige und pointierte Weise skizzierte. Im Folgenden kam die Leichtigkeit jedoch abhanden, als die schwere Krise, in der sich das vereinte Europa derzeit befindet, thematisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten üben sich in Schuldzuweisungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Podium der diesjährigen Diskussion am Rüfikopf wartete mit einem internationalen Expertenreigen auf. Ebenso vielfältig, wie die Diskutanten, waren auch die Einschätzungen zur aktuellen Krise in Europa: Während Ökonom Stephan Schulmeister den europäischen Politikern die Rute ins Fenster stellte und sie zum „sofortigen Umdenken“ aufforderte, um die seiner Meinung nach bedrohliche Schuldensituation in den Griff zu bekommen, spielte der ehemalige EU-Kommissar und Politikexperte Franz Fischler den Ball zurück an den Wirtschaftswissenschafter: „Die Ökonomen legen der Politik keine brauchbaren Instrumente zur Bewältigung der aktuellen Krise bereit.“ Schulmeister hält die Situation für ernst und zeigt sich besorgt über die Vorgehensweise der politisch Verantwortlichen: „Österreichs Schuldenbremse ist Ausdruck dieser Ahnungslosigkeit. Professor XY sorgt sich öffentlich um die Finanzen Österreichs. Die Regierung hört das über die Medien und denkt über die Verankerung einer Schuldenbremse in der Verfassung nach. Die Märkte hören wiederum davon, dass Österreich offensichtlich Schuldenprobleme hat und werden nervös. Mit dem Ergebnis, dass die Zinsen steigen. Was wirklich passiert, weiß aber niemand.“ Wieder war es der ehemalige Politiker Franz Fischler, der Schulmeister widersprach: „Offenkundig reagieren die Wirtschaftswissenschafter angesichts der Krise, als ob sie noch nie etwas von Makroökonomie gehört hätten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland soll Europa aus der Krise führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Thema „Krise in Europa“ durfte die internationale Perspektive nicht fehlen. Mit Werner Weidenfeld war ein echter Insider am Podium, der tiefe Einblicke in das Nähkästchen eines Politikberaters erlaubte. Weidenfeld, der als Direktor des Centrum für angewandte Politikforschung in München (CAP) fungiert und zahlreiche europäische Spitzenpolitiker berät, nannte den kommenden Montag als Schicksalstag für Europa, wenn sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy im Elysee-Palast in Paris treffen: „Jetzt werden sie das erledigen, was in Maastricht nicht gemacht wurde. Das wird das ganze Machtmosaik in Europa durcheinander bringen.“ Mehr war ihm dazu zwar nicht zu entlocken, aber er prognostizierte, dass das große Zukunftsthema in Europa die Frage nach der Legitimation sei, so der Politikwissenschaftler: „Was Angela Merkel und all die anderen Europapolitiker verabsäumen, ist die Bevölkerung über das, was sie tun, zu informieren. Sie müssen erklären, was sie mit ihrer Politik tun. ‚Smart-Power‘ ist der Schlüssel dazu. Die Fähigkeit, zu erklären und zu deuten. Im Moment kann das leider niemand in der Politik, diese komplexen Prozesse vereinfacht zu erklären.“ Es gebe dramatischen Nachholbedarf bei der demokratischen Legitimation und das werde Europa in den kommenden Jahren beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz diesem Manko ist Weidenfeld der Meinung, dass nur Deutschland die Möglichkeiten hat, Europa aus dieser Krise zu führen. Diese Einschätzung teilt auch der Osteuropa-Korrespondent des „Handelsblatt“, Stefan Menzel. Er sieht Deutschland in der Pflicht, die Führungsrolle zu übernehmen: „In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob der Euro platzt oder nicht. Wir werden eine Form von europäischer Solidarität brauchen, damit es Italien und andere schaffen. Deutschland und Frankreich werden ihr Backup bieten müssen.“ Allerdings befürchtet er, dass Europa einen Leader Deutschland nicht akzeptieren wird. EU-Experte Fischler nennt ebenfalls Deutschland als Zukunftshoffnung und mahnt Fingerspitzengefühl bei der Erfüllung dieser Rolle ein: „Egal ob in Rat oder Kommission, überall wird von Deutschland und Merkel die Führungsrolle in der aktuellen Krise erwartet. Niemand setzt auf Frankreich. Doch es ist ein Problem der Geschichte, denn sobald Deutschland die Führung übernimmt hagelt es Kritik dafür. Es bedarf nun einer gewissen Klugheit, um diese Rolle anzunehmen und inhaltliche Leadership-Qualitäten unter Beweis zu stellen, ohne sich als großen Führer zu präsentieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgenvoller Blick in die Zukunft Europas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage, wie sie persönlich die nächste Zukunft Europas einschätzen, reagierten die versammelten Experten mit unverhohlener Sorge. Der Leiter der ORF-Korrespondentenbüros Roland Adrowitzer outete sich als erklärter Fan der EU und zugleich als tief verunsichert: „Ich beobachte mit großer Sorge, dass der Hass und die Ablehnung gegen Europa immer mehr steigt. Das demokratische Eis auf dem wir uns bewegen ist nicht sehr dick.“ Dieselben Bedenken hegt der niederländische Wirtschaftsjournalist Paul Laseur, der den Aufstieg der Populisten in seiner Heimat als beklemmend erlebt: „In Holland haben wir mit politischen Hardlinern wie Geert Wilders zu kämpfen, die den Euro und Europa dezidiert ablehnen.“ Seine Angst liege darin begründet, dass der Populismus mit Simplifikation gewinnt und dadurch die Menschen trennt. Auch der Regierungschef von Liechtenstein, Klaus Tschütscher, warnt davor, angesichts der Krise den Rattenfänger-Methoden der Demagogen aufzusitzen: „Meine Sorge ist es, dass mit der Angst Politik gemacht wird. Die Bevölkerung erträgt ziemlich viel Wahrheit aber keine politischen Lügen mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend forderte Ökonom Schulmeister ein Ende der politischen Zurückhaltung, um der aktuellen Krise entsprechend begegnen zu können: „Leadership heißt auch, das Recht extensiv auszulegen. Denn wenn es brennt, hole ich auch keine wasserrechtliche Bewilligung ein.“ Politikberater Weidenfeld, der einen direkten Einblick in die Machtzentren Europas hat, äußerte sich beschwichtigend: „Ich habe keine Angst, aber viele Sorgen.“</media:title><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel: Leidenschaftliche Podiumsdiskussion zur Zukunft Europas]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-leidenschaftliche-podiumsdiskussion-zur-zukunft-europas-1678</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 01.12.2011<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen_[568x0].jpg"/></p><p>Robert Menasse lieferte mit seinem flammenden Plädoyer für die Europäische Integration eine perfekte Steilvorlage für die darauffolgende hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion unter der Leitung von "Der Standard"-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1678</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2011-12-01_mg_screen.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content><media:content url="http://pressezone.myftp.org/m-gipfel/2011-12-05_mg_tag1.mp4" width="" medium="video"><media:title>So widersprach Philosoph Konrad Paul Liessmann Menasse, indem er darauf verwies, dass in Europa bereits einmal transnationale Eliten am Ruder gewesen seien - die Monarchen sowie die Kommunisten im ehemaligen Ostblock. Die Grüne EU-Parlamentarierin Eva Lichtenberger teilt hingegen die kritische Haltung gegenüber dem Europäischen Rat, den sie einen "nationalen Eliten-Basar, der den Lissabon-Vertrag systematisch unterläuft" nennt. Sie ruft dringend dazu auf, im Sinne der kommenden Generationen das Ziel der echten Integration nicht aus den Augen zu verlieren. Lob für den prinzipiellen Gedanken hinter dem Projekt Europa kommt vom Executive Director des Aspen Institute Deutschland, Charles King Mallory IV. Die bereits erbrachte Leistung dieses Experiments, nämlich 60 Jahre Frieden, verdiene daher größte Anerkennung. Darum warnt Mallory davor, die EU vorzeitig abzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik an Menasses provokantem Prolog kam vom Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Markus Spillmann. Europa sei kein supranationales Gebilde, sondern nur auf Basis seiner gewachsenen Geschichte zu verstehen. In der aktuellen Gemengelage sei die oberste Priorität, sich zuerst darauf zu einigen, was Europa denn nun in Zukunft werden solle. Genau dieses gemeinsame Ziel, das Menasse in der Integration verortet, kann der Schweizer nämlich nicht erkennen. Dabei allein auf die Geschichte zu bauen, genüge nicht: "Das Argument der friedensstiftenden Union ist in Friedenszeiten zu wenig." Der Bundesstaat Schweiz habe letztlich 600 Jahre gebraucht, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Der Leiter des Wiener Büros der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", Joachim Riedl, forderte mehr Realismus in der Debatte: "Die Vereinigung Europas ist schließlich kein Projekt, dass aus der Bevölkerung entstanden ist oder von einer Massenpartei ausging, sondern geht auf eine kleine politische Elite zurück." Das vereinte Europa existiere in den Köpfen der Menschen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erik Kirschbaum, der Korrespondent für Reuters in Berlin, hält hingegen große Stücke auf das Projekt Europa. Auch wenn die Geschwindigkeit der Integration nach dem etwas holprigen Muster "zwei Schritte nach vorne, einer zurück" funktioniere. Wenn Europa einen gemeinsamen Weg finde, so der Amerikaner, hätte es letztlich das Potenzial, selbst die USA zu überflügeln: "Weil die eigentlich viel gravierendere Probleme haben als Europa."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kamen die Diskutanten zu einem Schluss, den Philosoph Liessmann so formulierte: "Europa ist nicht mehr und noch nicht." Nicht mehr in der Situation, in der es vor 50 Jahren war. Und noch nicht dort, wo es die Visionäre der Integration gerne sehen würden. Nun gelte es, festzustellen, welchen Kurs man weiterhin einschlagen wolle. Bevor dieser gemeinsame Wille nicht formuliert wird, sei schließlich kein gemeinsamer Weg gangbar.</media:title><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2010: Pressebrunch zum Thema "Herausforderung Europa"]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2010-pressebrunch-zum-thema-herausforderung-europa-1456</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 15.12.2010<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_brunch_500_[568x0].jpg"/></p><p>Ein leidenschaftliches Plädoyer für den europäischen Einigungsprozess hielt Österreichs Außenminister Michael Spindelegger beim Pressebrunch Samstagvormittag im *****Superior Hotel Aurelio in Lech. „Wir dürfen uns vom europäischen Weg nicht abbringen lassen.“ Die Krisenbewältigung in Europa sei erfolgversprechend, dazu trage auch eine stärkere und koordinierte Wirtschaftsaußenpolitik bei. Natürlich müsse man laufend weiterlernen, wie 27 Länder miteinander agieren können. Wo die Grenzen Europas im Sinne der fortschreitenden Erweiterung verlaufen, könne man derzeit noch nicht abschätzen", so der österreichische Außenminister.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1456</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_brunch_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_brunch_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2010: Ungarn präzisiert in Lech die Schwerpunkte seines EU Vorsitzes]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2010-ungarn-praezisiert-in-lech-die-schwerpunkte-seines-eu-vorsitzes-1455</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 14.12.2010<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_gipfel_500_[568x0].jpg"/></p><p>Nach dem erfolgreichen Auftakt u.a. mit dem deutschen Intellektuellen Hans Magnus Enzensberger definierte der ungarische Staatssekretär Gergely Pröhle beim Mediengipfel in Lech im Rahmen einer spannenden Podiumsdiskussion führender internationaler Auslandskorrespondenten die Stoßrichtungen seines Landes für den Vorsitz in der ersten Jahreshälfte 2011. Den Abschluss fand die hochkarätig besetze Veranstaltungsreihe am Samstag mit einem exklusiven Pressebrunch mit Österreichs Außenminister Michael Spindelegger.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1455</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_gipfel_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-11_mg_gipfel_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2010: Europa am Scheideweg - der "alte" Kontinent und seine neuen Herausforderungen]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2010-europa-am-scheideweg-der-alte-kontinent-und-seine-neuen-herausforderungen-1457</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 13.12.2010<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_prolog_500_[568x0].jpg"/></p><p>Ist die europäische Währungsunion in Gefahr oder findet die EU künftig eine politische Stimme? Wie entwickelt sich der europäische Geist angesichts anhaltender wirtschaftlicher Erschütterungen? Diesen Themen widmete sich der mit Spannung erwartete Dialog zwischen dem deutschen Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger und Andreas Braun, dem intellektuellen Kopf der Swarovski Kristallwelten.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1457</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_prolog_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_prolog_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content></item><item><title><![CDATA[Mediengipfel 2010: Europäische Medienzukunft - Zukunftsmedien Europa]]></title><link>https://www.newsroom.pr/archiv/mediengipfel-2010-europaeische-medienzukunft-zukunftsmedien-europa-1458</link><author></author><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate><description><![CDATA[<p><b>Datum:</b> 12.12.2010<br/><b>Ressort:</b> </p><p><img src="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_europa_500_[568x0].jpg"/></p><p>Mit prominent besetzten Diskursen über Europa ging gestern die vierte Auflage der Veranstaltungsreihe „Mediengipfel am Arlberg – Auslandskorrespondenten diskutieren in Lech“ in Szene. Noch bis Samstag tauschen sich in der frisch verschneiten Gemeinde Lech Zürs führende internationale Medienvertreter zum Thema „Europäischer Traum – Europäisches Trauma“ aus.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">https://www.newsroom.pr/1458</guid><media:thumbnail url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_europa_500_%5B64x64%5D.jpg" width="64" height="64"/><media:content url="https://www.newsroom.pr/content/pz/media/media_fotos/media_m-gipfel/2010-12-10_mg_europa_500.jpg" width="568"><media:title/><media:copyright/></media:content></item></channel>
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